Schattenelfen - Die Blutkönigin

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Thingol
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Thingol » Mo 10. Mai 2021, 12:30

Hallo Steff,

ein bisschen unklar ist die Melvyn Szene schon aber ich denke sie lässt sich wie folgt erklären. Zunächst ist von Bernhard Hennen bekannt, dass der Schattenelfen Zyklus wohl ziemlich in der Mitte zwischen dem Trollkrieg und den Elfenrittern spielt. Also etwa 500 Jahre nach Ende von Elfenkönigin und 500 Jahre vor Elfenritter.
Ich glaube nicht, dass das vorgestellte Wolfsrudel das selbe bzw. aus den selben Wölfen besteht, die ihn einst aufgezogen haben. Wenn dann eher weit entfernte Nachkommen davon. Das Melvyn sich hin und wieder mit Wölfen oder auch Schwarzrückenadlern umgibt und sich in deren Gesellschaft wohler fühlt als unter Elfen hatte sich ja schon im Trollkrieg herauskristallisiert. Allerdings war ich verwundert Melvyn alleine anzutreffen, da er ja in Elfenkönigin einst mit Leylin eine Familie gründete und einen Sohn Conlyn mit ihr hatte. Aber hier wird uns vermutlich der weitere Verlauf des Buches bzw. des Zyklus mehr Einblicke gewähren.

Ich glaube, dass Alathaia an der angedeuteten Ermordung von Orgrim's Sohn durch den verzauberten Eber ihre Finger im Spiel hatte. Immerhin erwähnen ja Skanga und Birga, dass noch eine dritte Person bei Morwallon und Laurelin gewesen sein soll. Das wird sicher noch wichtig. Und auch inwiefern Birga sich offen auf die Seite der Elfe im Schattenkrieg positionieren wird.
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Steff » Mo 10. Mai 2021, 16:24

Hey Thingol,

Ich gehe mit deinen Erklärungen mit - sie machen zumindest Sinn für mich. Mit den Wölfen habe ich auch gar nicht so ein Problem, das habe ich im Post schlecht formuliert. Meine Irritation kommt von der scheinbaren Verwandlung von Melvyn IN einen Wolf. In den ersten paar Sätzen wird das so geschildert (bzw. Seine Rückverwandlung) und dann nochmal deutlich zu seinen Fähigkeiten als Windsänger abgegrenzt. Oder habe ich mich beim Lesen vertan? Da würde ich nämlich einige Plot-Holes aus den alten Büchern finden.

Deine Vermutungen zu Alathaia finde ich sehr spannend und ich glaube, du konntest recht haben. Auf Birgas Werdegang bin ich auch schon sehr gespannt!
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Lanelia » Mo 10. Mai 2021, 17:07

Ich habe mich auch sehr über die Leseprobe gefreut, wobei es jetzt noch spannender ist. Dass das überhaupt noch möglich ist...

Sehr gut fand ich, dass wir gleich zu Anfang nacheinander so viele Figuren vorgestellt bekommen. So haben wir schon alle Persönlichkeiten aus dem Klappentext beisammen. Es war sehr schön, nach Jahren mal wieder ein paar bekannte Namen zu lesen. Dabei finde ich es interessant dargestellt, wie die strahlende Emerelle als erste Handlung im Buch scheinbar eine Meuchlerin anheuert. Sagt einiges aus.

Davon dass Melvin die Gestalt wechseln kann, war nie die Rede. Ich glaube, abgesehen vom Devanthar kam dieser Zauber auch nur in den Drachenelfen-Büchern vor. Ist wohl eine der neueren Erfindungen ;)

Von der eigentlichen Handlung und vor allem mehr Infos zur Fürstenfamilie bin ich vor allem gespannt auf das Gesellschaftssystem auf Langollion, zu dem es ja schon ein paar wenige Informationen gab.

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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Sternenauge » Fr 4. Jun 2021, 20:33

Die Leseprobe hat mir auch sehr gefallen und nun hibbel ich der Veröffentlichung noch sehnsüchtiger entgegen.

Ich habe noch eine Frage an jene, die womöglich was bei Facebook und co. aufgeschnappt haben: Weiß jemand, ob die Schattenelfen- Bücher ausschließlich in Albenmark spielen werden?

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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Thingol » Do 10. Jun 2021, 22:59

Hallo Sternenauge,

ob alle Schattenelfen-Bücher ausschließlich in Albenmark spielen werden kann ich nicht beantworten. Aber ich denke, dass zumindest Die Blutkönigin weitgehend in Albenmark stattfinden wird. Lassen wir uns in ein paar Tagen überraschen ;)
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Lanelia » Mo 28. Jun 2021, 22:09

Ich habe seit langem kein Buch mehr so schnell ausgelesen wie dieses. Konnte es kaum aus der Hand legen. Was haltet ihr davon? Ich muss gestehen, dass es in meinen Augen mit weniger Raffinesse aufwartet wie die Vorgänger, allerdings sagte Bernhard Hennen in einem der Interviews zum Buch, dass sich die Spannung über die drei geplanten Bücher hinweg steigern wird, weshalb das absolut verzeihbar ist😊 nach dieser langen langen Pause war es einfach schön, einmal wieder etwas über die Elfen zu lesen. Fühlte sich an wie nach langer Lesewanderschaft nach Hause zu kommen. Diesmal ganz besonders, da ich unglaublich gespannt auf Langollion, die Fürstenfamilie und vor allem Alathaia war und immer noch bin. Innerhalb der Familie wird nach diesen Geschehnissen sicher noch die eine oder andere Bombe platzen.

Meine einzige Kritik ist eigentlich, dass es schlichtweg zu kurz war. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als müsse zu viel Handlung auf zu wenig Seiten Platz finden. Die Zeiträume zwischen den Kapiteln waren teilweise sehr groß und ich hätte mir dazwischen mehr gewünscht. Auch die Rückblenden waren mir zu knapp gehalten. Man war gerade mitten in der Materie, da war es auch schon wieder vorbei. Weiter war dann nicht mehr viel Platz für die Gedanken und Gefühle der Figuren. Ihre Entscheidungsfindungen bzw. Meinungsänderungen waren nicht so schön aufgebaut wie wir es gewohnt sind. Wirkte auf mich tatsächlich so, als hätte eine bestimmte Seitenzahl nicht überschritten werden dürfen, wofür der Autor natürlich nichts kann. Bin ich mit diesem Gefühl allein oder geht es anderen auch so?

Liebe Grüße,
Lanelia

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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Steff » Mi 30. Jun 2021, 15:54

Hey,

ich habe Schattenelfen auch gelesen und war sehr begeistert von der Dichte und Vielfalt der Welt rund um Langollion.

Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings hatte ich auch ein wenig das Gefühl von "angezogener Handbremse". Mir geht es ähnlich wie Lanelia und ich hätte manchmal wirklich gern einen tieferen Einblick gehabt. So blieb manchmal ein bisschen ein Fragezeichen. Alathaias Reaktion auf den Tod ihres Seelenverwandten zum Beispiel. Oder Laurelins Motive, Alathaia zu folgen. Oder Leynelles Motiv, ihr zu folgen.
Es wirkte durch gewisse Lücken manchmal doch sehr konstruiert. Meinetwegen hätte es die Rückblenden gar nicht gebraucht, sondern lieber etwas mehr Charakter-Building.
So war das Gefühl dann doch da, dass einfach zu viel Inhalt auf zu wenige Seiten gepackt wurde.

Ansonsten war ich sehr zufrieden mit dem Auftakt und bin gespannt, was sich am Fürstenhof von Langollion noch alles zusammenbrauen wird.
Einen kleinen Einblick gab es ja von Hennen im Gespräch mit Robert Corvus schon. Alathaia will jetzt vor allem ihre Armee aufbauen und setzt dafür auf gezielte Hochzeitspolitik (ob sie dafür ihre Kinder einsetzt, bleibt offen). Der zweite Teil soll wohl frühestens Anfang Herbst 2022 kommen. Da müssen wir langen Atem beweisen :)
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Lanelia » Mi 30. Jun 2021, 19:44

Es bleibt wirklich spannend und zu warten ist jetzt schon anstrengend.

Dass es von Seiten Alathaias keine Reaktion auf Eldarians Tod gab, fand ich mit am verwunderlichsten. Zumal er nicht einfach nur tot ist, sondern sie wissen muss, wer dafür verantwortlich ist (wobei ich auch sehr gespannt auf die Reaktion der Kinder bin, wenn sie erfahren, dass ihr Verdacht gegen ihn unbegründet war). Das, und die Tatsache, dass alle Kinder sehr schnell von der Echtheit des Briefes von Emerelle und Eldarians Mitschuld am Mordanschlag überzeugt waren. Das wirkte auf mich schon beinah unrealistisch, was garantiert nicht der Fall gewesen wäre, wenn das Buch einfach etwas länger gewesen wäre, da Hennen es bisher immer geschafft hat, auch die abwegigsten Entscheidungen als nachvollziehbar darzustellen. Trotz allem fand ich es aber unglaublich spannend, Langollion ein wenig kennenzulernen. Dass ein derartiges System funktionieren könnte, wäre wahrlich ein Traum, ebenso wie die angestrebte Einstellung, dass alle Albenkinder (oder Menschen) von gleichem Wert sind. Es hat mich sehr gefreut, dass Alathaia diese Einstellung (zumindest teilweise) entschlossen verteidigt. Bisher scheint es ihr tatsächlich in erster Linie darum zu gehen, ihr Reich gegen Emerelle zu verteidigen und nicht, ihre Vorstellungen auf andere Fürstentümer auszuweiten. Das hat mir sehr gefallen, da ihre Ziele bisher vollkommen unbekannt waren und sie stets so wirkte, als habe jede Freundlichkeit oder Hilfsbereitschaft irgendeinen dunklen Hintergedanken.

Was die Fortsetzung angeht bin ich vor allem gespannt darauf, was Matha Blouta plant. Sie hat zwar so ziemlich ganz Langollion im Blick, aber scheint ja nun mit ihren „Handlangern“ auch nach dem Festland zu streben. Als Rosenbusch ist man ja nun einmal nicht sonderlich mobil. Das ändert sich dadurch, aber es bleibt spannend, was ihr Ziel ist. Ich vermute, dass die Szene in Reilimee, die in der Silberschale zu sehen war, auf ihrem Mist wachsen wird. Mit ihrer Art zu töten und ihrem Streben nach einem Körper erinnern ihre Schatten schon sehr an die Grünen Geister bzw. die Yingiz, und ich fand die beiden Kapitel aus Eldarians Sicht sehr interessant. Ich hoffe sehr, dass wir durch ihn noch mehr über diese Schatten und auch ihn als Person erfahren.
Zum anderen bin ich gespannt darauf, was es mit der silbernen Himmelsschlange auf sich hat. Ich denke dabei an Nandalees Tätowierung, die ja neben einem schwarzen Drachen (vermutlich dem Dunklen) auch einen silbernen zeigte. Da es nie eine silberne Himmelsschlange gab, sollte das ein Zufall sein?

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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Landoran » So 11. Jul 2021, 22:35

Jetzt hat es doch länger als gewöhnlich gedauert durchzukommen.

Ich schließe mich dem geschrieben an. Ein paar Fragen sind geblieben, wohl auf Grund der Seitenanzahl.

Das Charakterbuilding ist über all angerissen, aber es sind meiner Meinung nach einfach zu viele Charaktere, die wir bisher nicht kannten.

Laurelin da haben wir noch am meisten. Aber für mich bleibt es auch nicht ganz nachvollziehbar, warum er Alathaia folgt. Und dann die (Liebes-)Geschichte mit Leynelle meiner Meinung nach unnötig. Der Anfang ist mega, wie sich alles entwickelt. Wir lernen ihn kenne etc. Am Ende fehlen einfach Kapitel aus seiner Sicht.

Adelayne fängt ähnlich gut an, aber mit der einen Stelle nach dem Motto: wir drei bringen uns dann später um, ist es nicht wirklich getan (ja sie ist sich nicht sicher ob Alathaia sterben sollte oder nicht).

Leynelle weiß nicht genau, was ich von ihr halten soll. Zu wenig Charakter. War sie notwendig?

Nanduval erst interessant, dann überflüssig.

Broja erst genau richtig. Interessant geschrieben und wie eine der wichtigeren Nebenfiguren vorgestellt. Und dann am Ende so plötzlich mit Bedeutung überhäuft.
Nicht unmöglich, aber ich hätte es besser gefunden, wenn Zachri Büffelfuß nicht sein Vater sondern ein Ur-Ur-…-Großvater gewesen wäre. So nach dem Motto, man erzählte sich in meiner Familie

Zachri ich hätte mehr von dem Buch gern gehabt anstatt *Spoiler* der Zeitreise. Ich weiß auch noch nicht ob ich das gut finde. Wenn Skanga oder irgendwer anderes mit einem Albenstern oder ähnliches so ein Zauber geworben hätte okay, vielleicht aber Vanduin einfach so? Da muss noch eine wirklich gute Erklärung her. Und zwar mehr als Blutmagie fertig.

Vanduin irgendwie hat es den Eindruck, dass die Kapitel auf Darna in ein eigenen Buch gehört hätten. Wie kommt es dazu, dass es nur noch vier Himmelsschlangen sind. Darüber würde ich gern auch was lesen, aber als eigenes Buch oder in Rückblenden via Bücherrei von Iskendria, die einen größeren Spielraum zulassen und fragmentartig sind.
Sein Ende übrigens auch sehr plötzlich. Ich meine er gehört zu einem der ältesten Albenkindern (neben Emerelle) und dann so?

Alathaia gehört ja eigentlich (neben Landoran) zu einer meiner Lieblingscharaktere, aber das Ende ist so na ja…
Und auch Eldarians „Tod“ so gleichgültig?

Sanassa viel zu wenig, aber immerhin etwas.

Morwenna so wie wir sie kennen. Gerne mehr. Das mit Eldarian. B*tch-A$$-Move

Assanael Auch viel zu wenig. Könnte mysteriöser sein.

Tiranu Tiranwer? Kam er eigentlich auch vor? (Rhetorische Frage

Xylon von ihm wissen wir ja noch gar nichts. Ein Brief an seine Mutter oder so wäre interessant gewesen. Und was haltet ihr von dem Namen. Klingt so wenig Elfisch (für mich zumindestens.

Matha Blouta finde ich dafür sehr gelungen. Ihr Verat jedoch irgendwie nicht ganz glaubhaft (da kommt noch was). Und auch das mit den Yinzig/Shi-Handan weiß ich auch noch nicht, was ich davon halten soll.

Ilak gehört für mich in eine eigene Buchreihe. Dies Verbindung am Ende. Fragwürdig…

Gyldion, Nivellyn, Dragash, etc. sollten eine eigene Buchreihe bekommen. Wie entsteht der Widerstand etc. würde ich genauso schnell lesen wie jetzt die Schattenkriege

Melvyn auch etwas zu kurz. Das Ende auch nicht ganz nachvollziehbar. Wieso legt er sich nicht mit Nanduval an? Hätte es glaubhafter gefunden, dass er erstmal Alathaia mit rettet oder so und dann später sie verrät?

Zafira auch entwand zu kurz gekommen. War ja auch ein kleiner Ganda-Fan, also gerne mehr. Zumal sich da ja was interessantes angedeutet hat mit dem Zeitsprung beim Albenstern

Seid, Harr, Grumgri, etc. Die Bolzenspucker kommt für mich so unglaubwürdig rüber. Was machen Zwerge in Albenmark? Die gehören da einfach nicht hin. Und als ob das Emerelle verborgen bleiben würde.

Und zum Schluss noch Lob:

Morwallon passt voll zur Unzerstützung von Laurelins Charakter-Entwicklung

Melyssana auch gut für Laurelin

Sylvelle, Tallan, Omoran, Gryanne sind passend für Adelayne‘s Chakaterbildung

Andarion, Sekui und Ralla erzeugen die richtige Stimmung in Rosan. Auch Bailyn


Insgesamt aber bin ich natürlich wieder begeistert und finde es so schade, dass es schon wieder vorbei ist. Aber ich glaub ich les einfach noch mal alle Bücher von vorne 😉
Er sah seine Vater an, der wie kaum ein anderer das Bild der Normigra unter den Albenkindern verkörperte. Landoran strahlte Kälte und Macht aus, und es war schwer seinem Blick standzuhalten.

Thingol
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Re: Schattenelfen - Die Blutkönigin

Beitrag von Thingol » Mo 12. Jul 2021, 22:00

Hallo zusammen,

für mich war Die Blutkönigin ein guter Einstieg wieder nach Albenmark. Viele neue aber auch bekannte Charaktere, die man schon über so viele Bücher begleitet hat. Generell gebe ich eurer Kritik recht, dass zum Ende die Rückblenden die Charakterausgestaltung der Hauptfiguren überlagern. Mir fehlten auch etwas die Beweggründe warum Laurelin und Adelayne nach ihrem missglückten Mordanschlag so felsenfest an Alathaias Seite blieben. Dafür sind die Kinder Alathaias noch etwas zu Kurz gekommen. Dabei bieten diese sehr viel Konfliktpotential grade auch aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Zum Glück ist es ja auch erst der Auftaktband, sodass hier noch zu Kurz gekommene Figuren mehr ausgearbeitet werden können.
Landoran hat geschrieben:
So 11. Jul 2021, 22:35
Ilak gehört für mich in eine eigene Buchreihe. Dies Verbindung am Ende. Fragwürdig…
Meiner Meinung nach hätten die Rückblenden zu Vanduin und Ilak sehr gut in die noch geplanten Fortsetzungen von Elfenmacht über Emerelles Aufstieg gepasst. So wird hier etwas vorweggenommen, was in einigen Jahren dann nochmals in weiteren Büchern aufgegriffen wird. Für Alathaias Werdegang scheint allerdings diese Verbindung zu Ilak wichtig zu werden.
Lanelia hat geschrieben:
Mi 30. Jun 2021, 19:44
Zum anderen bin ich gespannt darauf, was es mit der silbernen Himmelsschlange auf sich hat. Ich denke dabei an Nandalees Tätowierung, die ja neben einem schwarzen Drachen (vermutlich dem Dunklen) auch einen silbernen zeigte. Da es nie eine silberne Himmelsschlange gab, sollte das ein Zufall sein?
Über diese Stelle bin ich auch gestolpert und musste auch an Nandalees Tätowierung denken. Welche Himmelsschlange wird derart verändert, dass sie silbern wird? Und welche Verbindung wirft das zu der Tätowierung auf?
Landoran hat geschrieben:
So 11. Jul 2021, 22:35
Vanduin irgendwie hat es den Eindruck, dass die Kapitel auf Darna in ein eigenen Buch gehört hätten. Wie kommt es dazu, dass es nur noch vier Himmelsschlangen sind. Darüber würde ich gern auch was lesen, aber als eigenes Buch oder in Rückblenden via Bücherrei von Iskendria, die einen größeren Spielraum zulassen und fragmentartig sind.
Sein Ende übrigens auch sehr plötzlich. Ich meine er gehört zu einem der ältesten Albenkindern (neben Emerelle) und dann so?
Der Widerstand von Emerelle und Ilak spielt nach Elfenmacht. Zu diesem Zeitpunkt gibt es nur noch vier Himmelsschlangen: Der Rote, der Nachtblaue, der Smaragdfarbene und der Flammende.

Die anderen sind bereits tot: Der Purpurne (lange vor den Ereignissen aus dem Drachenelfen-Zyklus), der Himmlische (Zerstörung der Blauen Halle), Der Frühlingsbringer (Kampf im Nichts), Nachtatem (Verrat) und zu guter Letzt der Golden (siehe Elfenmacht).

zu Vanduins Tod: Bernhard Hennen mag es unvorhergesehene und teils nicht übertrieben heldenhafte Tode zu schreiben. Was mir persönlich gefällt. Zum Beispiel fand ich Silwynas Tod in den Elfenrittern ähnlich gut umgesetzt. Eine verirrte, abgelenkte Bleikugel, die ihr das Leben nimmt.

Ich muss das Buch aber auch nochmal lesen, um alle Querverweise auf die anderen Zyklen und deren Figuren zu erkunden :)
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