Emerelles Geheimnis spoiler

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nachtatem
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von nachtatem » Fr 2. Mär 2012, 07:42

Das mit den Alben überzeugt mich nicht.
Wär sie eine halbe Albe,wäre das für die Nachfahren nicht eine Ehre?
Für die ALben selber wär das vielleicht ein Tabu,aber meiner meinung nach wär das nicht wirklich was,was man vor aller Welt die nach den Alben kommt verstecken müßte...
Wär der Vater ein Drache dann schon,Du selber findest es ja so unsympathisch das das wieder dazu passt,das sie es verstecken muß :twisted: so denke ich werden die Elfen warscheinlich auch empfinden....deshalb versteckt sie es,warscheinlich von Geburt an.....
Die Albentheorie passt einfach hinten und vor nicht....Auch bei meinem Lesegefühl nicht....
Die Therorie mit Gonvalon auch nicht,weil das nicht´s ist,das so ungewöhlich ist und soo viel Macht hat,was trägt Govalon,was ein Ungeheuerliches Erbe ist?nicht´s,einzig ein Fluch der die Magie verschlingt....
Der Deventhar bleibt,aber die Deventhar sind nicht so eitel :twisted: sie wollen eher schockieren und kleiden sich in Tiere(Luths Geschichte,ich bin immer noch der Meinung das die Deventhar als Götter der Menschen agieren...)
Sie könnten uahc durch eine Kreutzung schockieren...Aber Emerelle bekämpft ja eher das was sie geerbt hat....
Und sie ist eher eitel,und macht sich kleiner als sie ist.....
Und sie wendet Zauber an,die Drachenmagie zu sein scheinen.
Und dann ist da der Traum von dem Drachen in den Schmetterlingsflügeln,der wahr zu sein scheint....vor dem sie nicht weglaufen kann,und Ihre Festkleidung,sie kleidet sich in Schmetterlingen....
Auch in Elfenwinter ist etwas passendes zu finden,als sie erwacht hat die Amme Angst dann empfindet sie ein Wohlbefinden und erzählt fließend ohne Angst was passiert ist.Eindeutig ein Zauber und einer,der bei den Drachen gang und gebe ist...
alles in mir sagt,das NAchtatem Emerelles Vater ist...
Ich wär wirklich überrascht,wenn es nicht so ist....
Das heißt aber nicht,das ich mich mit nicht´s anderem anfreunden kann :D B:H: wird es schon hinbekommen das ich es gerne lese.
lg

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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Mithras » Fr 2. Mär 2012, 10:32

nachtatem hat geschrieben:Wär sie eine halbe Albe,wäre das für die Nachfahren nicht eine Ehre?
Für die ALben selber wär das vielleicht ein Tabu,aber meiner meinung nach wär das nicht wirklich was,was man vor aller Welt die nach den Alben kommt verstecken müßte...
Vielleicht geht es auch gar nicht darum, wie ihr Erbe in Albenmark aufgenommen wird, sondern darum, wie viel Göttlichkeit Körper und Geist vertragen? Vielleicht nutzt sie ihr Erbe ja nicht, weil sie es vor der Öffentlichkeit verbergen will, sondern weil sie nicht in der Lage ist, es zu meistern? Auch dafür gibt's zahlreiche Hinweise - ihr immer wieder aufwallender Jähzorn, der sie egoistisch und grausam handeln lässt, die toten Fische in Eleborns Grotte... Wenn ich mich recht entsinne, ist er es, der sagt, Emerelle trage Ungeheuerliches in sich. Doch dieser Begriff ist dehnbar und lässt uns viel Interpretationsspielraum. Im bisherigen Kontext könnte man es schließlich auch als ungeheuerlich ansehen, wenn sich die Alben mit ihrenb Geschöpfen eingelassen hätten, weil so etwas offenbar noch nie vorgekommen ist. Emerelle wäre damit so etwas wie ein Halbgott, und was, wenn nicht das, wäre ungeheuerlich? Ich behaupte nicht, dass es so ist - ich will nur dazu anregen, die Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und nicht immer nur der Vordergründige, vermeintlich Eindeutige zu sehen. Ein gutes Buch sollte stets Freiraum für Interpretationen lassen, momentan haben wir uns aber auf eine sichtweise versteift.
nachtatem hat geschrieben:Wär der Vater ein Drache dann schon,Du selber findest es ja so unsympathisch das das wieder dazu passt,das sie es verstecken muß :twisted:
Wir reden offensichtlich aneinander vorbei:
Ollwyn hat geschrieben:Nein, also wenn Emerelle wirklich ein Drache ist, dann bin ich echt entäuscht. Man kann nicht die ganze Zeit einen Charakter als Elfe ausgeben und ihn dann X Bücher später zu nem Drachen machen... bzw. dann nicht, wenn es anfänglich keine Hinweise darauf gibt.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Wenn es von Anfang an Hinweise darauf gegeben hätte, dann könnte ich mich damit wahrscheinlich sogar anfreunden. Doch Emerelle hat ganz offensichtlich erst im Zuge von EK ihr mysteriöses Erbe verliehen bekommen, und wenn es nun wirklich so unerhört ist, wie viele Leser glauben möchten, dann muss sich Hennen wirklich etwas einfallen lassen, damit es in den bisherigen Kontext passt - und das wird verdammt schwer. Man kann das Konzept einer Hauptfigur nicht mitten in einer Geschichte derart radikal ändern, und mir kann niemand erzählen, dass das schon von Anfang an so geplant gewesen sei. Dann hätte es Hinweise geben müssen, die es einfach nicht gab. Nun aber ist es dafür zu spät.

Deshalb stemme ich mich auch gegen die Drachentheorie. Nicht, weil ich sie im Kontext der aktuellen Romane nicht für möglich halte, sondern weil es ein deus ex machina wäre, der sich einfach nicht reibungslos in die bisherige Geschichte einbetten ließe. Und da ich an Hennen glauben will, will ich darauf vertrauen, dass er uns keine derart plumpe Lösung präsentieren wird. Es ist ja nicht so, als sei die Drachentheorie derzeit konkurrenzlos oder gar bereits bestätigt.
nachtatem hat geschrieben:Die Albentheorie passt einfach hinten und vor nicht....Auch bei meinem Lesegefühl nicht....
Hier kommen wir aber an einen Punkt, an dem deine persönlichen Vorlieben eine Rolle spielen! ;)
Die Therorie mit Gonvalon auch nicht,weil das nicht´s ist,das so ungewöhlich ist und soo viel Macht hat,was trägt Govalon,was ein Ungeheuerliches Erbe ist?nicht´s,einzig ein Fluch der die Magie verschlingt....
Du darfst nicht nur an oberflächliche und offensichtliche Merkmale denken. Ein Erbe ist nichts, was sich immer direkt äußern bzw. manifestieren muss, es kann auch auf subtile Weise wirken.
nachtatem hat geschrieben:Auch in Elfenwinter ist etwas passendes zu finden,als sie erwacht hat die Amme Angst dann empfindet sie ein Wohlbefinden und erzählt fließend ohne Angst was passiert ist.Eindeutig ein Zauber und einer,der bei den Drachen gang und gebe ist...
Hier kommen wir an einen Punkt, an dem Dinge nachträglich so interpretiert werden, dass sie in ein später entwickeltes Konzept passen. Diese Stelle ist nichts aussagekräftig, da ein solcher Zauber im Fantasy-Genre letztlich nichts Besonderes ist und daher auch nicht eindeutig den erst viel später in Erscheinung tretenden Drachen zugeordnet werden kann. Und selbst wenn: Hat man jemals gehört, dass ein Elf die Kenntnis eines Zaubers vererbt bekommen hat? Zauberei muss man erlernen, und da Emerelle um Umfeld von Drachen und Drachenelfen aufgewachsen ist, wäre es auch nicht weiter verwunderlich, wenn sie drachentypische Zauber beherrscht.


Andere Idee: Ich glaube mich zu erinnern, dass Nachtatem gegen Ende des Buches über Seelenübergänge nachdenkt. Vielleicht ist das ja ein Wink mit dem Zaunpfahl. Mir ist dazu eine Idee gekommen, die man vielleicht als Kompromiss auffassen kann: Sollte Nandalee Nachtatem töten, könnte es sein, dass sich dessen Seele - ähnlich wie die des Devanthars - nicht sofort aus dem Diesseits löst, sondern es irgendwie schafft, sich dort festzusetzen. Das könnte auf zweierlei Wege vonstatten gehen: Einerseits als unbefleckte Empfängnis durch eine Art Heiligen Geist (in der Phantastik gar nicht so unüblich), andererseits als "Einnistung" in einem bereits entstehenden Lebewesen, das vielleicht von Gonvalon gezeugt wurde. Auch das ist in der Phantastik ein beliebtes Motiv: Im Mutterleib entstehendes Leben ist schwach, unvollkommen und physischen wie auch metaphysischen Angriffen keinen Widerstand leisten. So wäre es zumindest denkbar, dass Nachtatem einen Teil seiner Essenz auf diese Weise weitergegeben und "bewahrt" hat.
Wie gesagt, die Theorie ist noch relativ frisch und unausgereift, und da ich momentan Heimaturlaub vom Studium nehme, meine Büchersammlung aber nur schwerlich hätte mitnehmen können, kann ich momentan nichts überprüfen. Allerdings meine ich mich ganz deutlich daran zu erinnern, dass Seelenübergänge gegen Ende des Buches von einem der DRachen in ERwägung gezogen wurden.
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von nachtatem » Fr 2. Mär 2012, 12:45

Hi,
ich bin sicher kein Autor oder jemand der sich mit Gewissen Regen befasst nachdem eine Geschichte entstehen sollte.ich finde es aber defenitiv keine Frevel,wenn sich eine Idee wärend des Schreibens entwickelt ein Carakter weitergeschrieben wird und ein dramaterische Richtung einschägt,die vorher noch nicht festgeschreiben war.Ich finde es gar nciht,das Emerelle umgeschrieben wird,sondern einfach erweitert,und es ist in meinen Augen auch nicht schlimm,wenn man vorhergeschriebenes mit altem verbinden kann,auch wenn es vorher noch nicht so wirklich beabsichtigt war das es passt.

Natürlich spielen bei meiner Ansicht der Geschichte MEine Vorlieben eine Rolle,es ist ja auch MEINE Fantasie und MEIN Kopf in der die Geschichte weiterspielt ;)
Und so Spielen da ja auch MEINE Vorlieben mit ein.

Seelenwanderung....Vielleicht....
Aber vielleicht auch eine gestohlene Nacht in der Gestalt Gonvalons.....
Vielleicht auch eine Mischung aus beidem......?
Das Gonvalon Emerelles Vater sein könnte lehne ich aus dem Grund ab,das Falrach und Emerelle ein Liebespaar waren.
Ich würde es da wesentlich schöner finden,wenn er nicht Ihr Vater wär.
lg

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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Mithras » Fr 2. Mär 2012, 13:24

nachtatem hat geschrieben:Hi,
ich bin sicher kein Autor oder jemand der sich mit Gewissen Regen befasst nachdem eine Geschichte entstehen sollte.ich finde es aber defenitiv keine Frevel,wenn sich eine Idee wärend des Schreibens entwickelt ein Carakter weitergeschrieben wird und ein dramaterische Richtung einschägt,die vorher noch nicht festgeschreiben war.Ich finde es gar nciht,das Emerelle umgeschrieben wird,sondern einfach erweitert,und es ist in meinen Augen auch nicht schlimm,wenn man vorhergeschriebenes mit altem verbinden kann,auch wenn es vorher noch nicht so wirklich beabsichtigt war das es passt.
Eine Idee darf sich gerne während des Schreibens entwickeln, doch man muss wissen, wie weit man gehen darf, ohne die sich selbst gesetzten Grenzen zu überschreiten. Wäre Emerelle ein Halbdrache, wäre eine solche Grenze überschritten, denn denn in den vorigen Romanen findet sich keine halbwegs klare Andeutung auf ein etwaiges Erbe, obwohl Emerelle mehrfach als zentraler POV-Charakter auftaucht und mehrfach intensiv über sich nachdenkt. Sie müsste schon ziemlich blind und ignorant sein, wenn sie dabei nicht ein einziges Mal auf ihr Erbe käme, wenn es tatsächlich so unerhört sein sollte. Das passt einfach nicht, und deshalb ist man als Autor manchmal gezwungen, neue Ideen zu verwerfen, wenn sie sich nicht reibungslos in den bisherigen KOntext einbetten lassen.
Hennen selbst sagte über das Konzept der Elfenromane, er habe absichtlich einen zeitlichen Rahmen festgelegt, um im Falle eine Fortsetzung keinen deus ex machina aus dem Hut zaubern zu müssen. Das spricht dafür, dass er selbst nicht viel von allzu großen Grenzüberschreitungen hält.
nachtatem hat geschrieben:Das Gonvalon Emerelles Vater sein könnte lehne ich aus dem Grund ab,das Falrach und Emerelle ein Liebespaar waren.
Ich würde es da wesentlich schöner finden,wenn er nicht Ihr Vater wär.
Ist eigentlich schon offiziell bekannt, wer wessen frühere Inkarnation war? Sollte Lyvianne tatsächlich Yilvina sein, wäre es nicht ausgeschlossen, dass sich auch Falrach mit einer Verwandten seiner früheren Inkarnation einlässt. Wobei ich noch immer mit der Theorie sympathisiere, Lyvianne sei Emerelles frühere Inkarnation.
Andererseits ist es naheliegend, dass Gonvalon der Elf war, der die Verhandlungen in Selinunt führen sollte, verraten wurde und im Inferno starb. Wenn ich mich recht entsinne, denkt Emerelle nicht ohne Bitterkeit an den Verräter aus ihrer Kindheit (allem Anschein nach der Goldene), und das legt die Vermutung nahe, dass dessen Verrat mit einem persönlichen Verlust verbunden ist. Vielleicht mit dem ihres Vaters? Wenn Nachtatem ihr Vater wäre und Nandalee ihn getötet hätte, würde das nicht ganz so einwandfrei ins Bild passen.
Abgesehen davon kann es durchaus sein, dass selbst Emerelle nicht alle früheren Inkarnationen Ollowains kennt.
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von nachtatem » Fr 2. Mär 2012, 15:26

Etwas Offizielles zum Nachlesen der Inkarnationen gibt es noch nicht.
Ich denke,das der Elf,der die Verhandlungen führt keiner ist,sondern ein Drache.
Gonvalon ist auch nicht so besonders für seine Verhandlungen bekannt,er ist ein Mann des Schwertes und nicht des Redens...
Vielleicht ist es ein anderes Wesen oder Elf(e) der die dabei mit ums Leben kommt,und als Kosequenz passiert was was Ihr einen Verlust zufügt...
Vielleicht aber weiß sie auch nicht direkt und wirklich was da passiert ist,und sieht einen Verlust mit Ihm Verbunden den jemand anders Verusacht hat.
Vielleicht war es ein Elf,viellicht war es auch was anderes,denn so verwandlungsfähig wie manche Wesen war mag ich mich überhaupt nicht festlegen wer die Deventhar wirklich alle ausgelöscht hat.
Vielleicht ist es auch einfach nur die Bitternis über die Erkenntnis das das Ereignis die Rache des Ebermannes ausgelöst hat(wenn ich da jetzt nicht´s verwechsele) und Emerelle diesen Umstand wußte....
Ich glaube nicht,das Emerelles Seele schon vorher gelebt hat,ich denke das sie eine einzigartig ist und ich glaube das Ihre Seele bei Ihrer Geburt neu enstanden ist,grade weil sie nicht von Elf zu Elf erschaffen worden ist.
Und ich denke nach wie vor,das sie etwas ist,was nicht sein sollte 8-)
Es muß schon was großes sein,denn sonst hatte sie nicht flüchten müssen.

lg

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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Mithras » Fr 2. Mär 2012, 16:57

nachtatem hat geschrieben:Ich denke,das der Elf,der die Verhandlungen führt keiner ist,sondern ein Drache.
Gonvalon ist auch nicht so besonders für seine Verhandlungen bekannt,er ist ein Mann des Schwertes und nicht des Redens...
Und warum sollten die Drache einen der Ihren vors Messer liefern?
Es ging ja nie um Verhandlungen. Der Goldene hat vor, die Devanthar zu vernichten, und um sie an einem Ort zu versammeln, behauptet er, er wolle mit ihnen verhandeln. Die Gesandtschaft der Albenkinder wird als Vorwand vorgeschoben, doch als ihr Anführer herausfindet, dass man ihn verraten hat und im Hintergrund einen Angriff auf Selinunt plant, ist es bereits zu spät. Das steht so in EK und erscheint mir relativ eindeutig - Gonvalon ist beim Goldenen in Ungnade gefallen, weil er sich mit Nachtatem eingelassen hat, und erhält zur Sühne den Auftrag, Nandalee zu töten. Wir können wohl davon ausgehen, dass er diesen Auftrag nicht ausführen wird, und damit hätte er die Gunst des Goldenen endgültig verspielt. Wen würde man also lieber opfern als einen "Verräter", den man mit der Aussicht auf Vergebung seines Verrats ködert?
Abgesehen davon sind Ollowains Inkarnationen anscheinend dazu verdammt, im Feuer umzukommen - das prophezeit ihm im Übrigen auch Emerelle in EL.
nachtatem hat geschrieben:Und ich denke nach wie vor,das sie etwas ist,was nicht sein sollte 8-)
Es muß schon was großes sein,denn sonst hatte sie nicht flüchten müssen.
Versteif dich nicht zu sehr auf diese eine Vermutung. Wer sagt denn, dass Emerelle aufgrund ihres Erbes flüchten musste? Es wird nur gesagt, sie sei auf ein Leben auf der Flucht vorbereitet worden, doch ein Grund wird nie ganannt. Der naheliegendste ist, dass es gar nicht direkt mit Emerelle zu tun hat, denn Nandalee hat sich viele Feinde gemacht, allen voran den Goldenen, der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der in EK genannte Verräter ist, der Emerelles Kindheit beherrscht hat. Sollte ihr dann noch der Schutz durch Nachtatem fehlen, ist es doch recht offensichtlich, dass sie ihre Tochter auf ein Leben auf der Flucht vorbereiten musste.
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Tina » Mi 21. Mär 2012, 21:47

Mithras hat geschrieben: Eine Idee darf sich gerne während des Schreibens entwickeln, doch man muss wissen, wie weit man gehen darf, ohne die sich selbst gesetzten Grenzen zu überschreiten. Wäre Emerelle ein Halbdrache, wäre eine solche Grenze überschritten, denn denn in den vorigen Romanen findet sich keine halbwegs klare Andeutung auf ein etwaiges Erbe,
Ich glaube du bist einer der ganz wenigen Leser, der das so engstirnig sieht. Immerhin wurden wir durch EK darauf vorbereitet. Das ist zwar spät, das gebe ich zu, aber immerhin war es eine Vorbereitung.
Das Verbrannte Land, der Jadegarten, die Pegassi.... uvm. wurden vorher nie erwähnt und trotzdem finde ich es toll.

Hennen hat bestimmt nicht im Traum daran gedacht, dass dem ersten Elfenroman noch drei Trilogien und eine Novelle folgen. Aus diesem Grund finde ich es sehr gut, das er seinen Geschichten und Charakteren auch immer wieder mal eine Wendung gibt und den Leser auch darauf Vorbereitet.
Immerhin hat er es geschafft die Geschichten mit all ihren Facetten, Wendungen, Rätseln und Weiterentwicklungen nahezu widerspruchslos zu erzählen. Das ist eine Gigantische Leistung und verdient größten Respekt. Da finde ich es kleinkariert zu unterstellen die Entwicklung eines Charakter würde selbst gezogene Grenzen überschreiten.

Ich freue mich auf die Auflösung des Geheimisses.
Da Hennen sich einmal zu/ in unserem Spekulationsthread geäußert hat und dort erwähnt hat, das die richtige Lösung bereits dabei war, bin ich auch ein Befürworter der Nachtatems Theorie.
DIE WELT DER ELFEN WIKIA
http://de.die-welt-der-elfen.wikia.com/ ... Elfen_Wiki

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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Mithras » Fr 23. Mär 2012, 00:12

Es hat nichts mit Engstirnigkeit zu tun, wenn man sich Konsequenz wünscht. Dinge, die nun einmal so festgelegt wurden, können nicht einfach über den Haufen geworfen werden, denn der Rahmen ist nun einmal da. Die Welt zunehmend detailliert auszuarbeiten ist eine Sache, die Hennen wirklich gut beherrscht, doch eine andere Sache ist es, wenn Dinge von fundamentaler Bedeutung plötzlich neu interpretiert werden, obwohl es offensichtlich ist, dass vorher nie auch nur ein Gedanke daran verschwendet wurde. Zentrale Figuren wie Emerelle sind die Stützen einer Geschichte - man kann sie nicht einfach verändern, ohne dass sich dies auf die gesamte Geschichte auswirkt. Im schlimmsten Falle ergeben sich innere Widersprüche oder der Sinn geht verloren. Deshalb sollte man die zentralen Elemente einer Geschichte niemals nachträglich abändern. Der Versuch, Emerelle zu einem Halbdrachen zu machen, käme mir zwanghaft vor. Generell finde ich, dass man ihr nicht nachträglich ein besonderes Erbe hätte verleihen müssen. So sehr mir Hennens Ideen auch zusagen (einige davon haben meinen Geschmack wohl maßgeblich beeinflusst) - das hätte in meinen Augen wirklich nicht sein müssen. Es ist einfach zu spät, etwas derart Fundamentales noch zu ändern.
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Narago » Fr 13. Apr 2012, 23:25

So hab Buch zuende gelesen.^^

vermutlich wurds schon gesagt und ich werde hier nach meinem Post von allen erschlagen,aber Emerelles Mutter ist doch ganz klar Nandalee.
Wurd vorrausgesagt das ihre Tochter eines Tages Albenmark führen wird punkt.

Gonvalon ist ganz klar Ollowain der verflucht wurde durch feuer zu sterben für immer bis er ins Mondlicht geht.
Als Falrach verbrennt er durch nen Drachen und als Ollowain durch nen.. ach mist Namen vergessen.. Öllampe? sowas in der Art.
Allerdings wird Drachenelfen ja eine Trilogie.

Etweder wird Gonvalon der Vater von Emerelle oder Der Dunkle,der erstgeschlüpfte.. der scheint Nandalee ja auch sehr zu mögen.
Klar ists erste spur abwegig weil Gonvalon ja Falrach ist der später mit Emerelle zusammen kommt.
Aber Wenn wer stirbt muss ja die Seele nicht automatisch mit der alten Person zusammen kommen mh?
Ollowain wollte Emerelle am ende auch nicht obwohl Falrach sie wollte.^^

*Rürstung anzieht*

okay Lyncht mich nun^^
Huuuhuuu... Huuuhuuu... Keiner kann es besser als die Dampflok
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Re: Emerelles Geheimnis spoiler

Beitrag von Yulivee95 » Mo 30. Apr 2012, 15:24

Einiges, was Narago sagt, war ja schon vorher bekannt, aber im grunde genommen sagt er einige nicht unwichtige Sachen, finde ich.
Vielleicht sollten wir es lassen, Emerelles Geheimnis in den Verlauf der Bücher einzuordnen. Fakt ist, es gibt ein Geheimnis und wir wissen auch, dass es vielleicht nicht von Anfang an geplant war.
Da von einem "ungeheuerlichem Erbe" gesprochen wird, liegt es Meiner Meinung nahe, dass es etwas mit ihren Eltern zu tun hat.
Wir wissen, dass Nandalee ihre Mutter ist. Eine Theorie könnte sein, dass sie schlichter Weise die unberechenbaren Zauberkräfe Nandalees geerbt hat. Halte ich allerdings für unwahrscheinlich, da wir ja wissen, dass es ihr irgendwie gelingt, sie zu beherrschen. Vielleicht könnte der Albenstein da noch eine Rolle spielen, aber wie gesagt, ich glaub nicht dran, zumal ich mir nicht erklären könnte warum ihr ein Zauber entgleitet, welcher dazu führt, dass unter ihrem Körper Steine bersten...
Schauen wir uns also mögliche Väter an: Da kommt einem ganz klar Gonvalon in den Sinn. Er fällt meiner Meinung nach aber aus, da er nichts "ungeheuerliches" zu vererben hätte, oder fällt euch was ein?
Ich finde, er ist ein guter Kadidat für Melianders Vater, da es vermutlich zu seinem Tod rausgekommen wäre, wenn er das Selbe Geheimnis in sich tragen würde. Ein Einwand dagegen ist allerdings, dass Emerelle ihn als Bruder und nicht als Halbbruder bezeichnet.
Bleibt also noch Nachtatem. Dagegen sperren sich hier ja viele mit der Begründung, dass eine Figur nicht erst Elfe und dann später Drache (Halbdrache!) sein kann.
Ich halte das aber garnicht für so unwahrscheinlich, da ich zum einen glaube, dass wir uns mit einer Änderung abfinden müssen, da Emerelle de facto in "Die Elfen" noch kein Geheimnis hat. Warum also sollte man jetzt alles so legen, dass es nur "ein kleines Geheimnis" und "nicht sooo schlimm" ist?
Zum anderen spricht Nachtatem davon, Nandalee auf eine ganz besondere Art udn Weise an sich zu binden (was wäre da näher liegend als ein Kind? Zumal ich das Gefühl hab, dass soetwas bei den Elfen als besonderes Zeichen des vertrauens gilt...), weshalb ich vermute, dass Bernhard Hennen vielleicht keine andere Möglichkeit sieht, als Emerelle zu Nachtatems Tochter zu machen.
Als letztes zur Seelenwanderungstheorie: Wie hast du dir das vorgestellt, Mithras?
Ich meine, wenn die Seele in Emerelle wiedergeboren werden soll, dann müssten ja auch noch andere Drachenseelen in Albenmark rumschwirren. Die Wiedergburt lief damals ja schon weitgehend so wie in den anderen Elfenbüchern und alle Himmelsschlangen müssen ja wohl zu Tode gekommen sein, da sie heute nicht mehr herrschen.
Wenn die Seele so übergegangen sein soll, wie soll das passiert sein? Sie müsste ja entweder den Regeln nach ins Mondlicht gehen oder wiedergeboren werden. Wie könnte der Verlauf so beeinflusst worden sein, dass das nicht passiert? Oder gelten für Drachen andere Regeln? Aber dann ist da wiederum das Problem, dass das mit den anderen auch passiert sein müsste.
Sagen wir, ein Übergang ist unter beachtung der Fragen oben doch möglich, wie hat das die Seele verändert? Für mich persönlich hat Emerelle keine Ähnlichkeit mit Nachtatem.
lg
Yulivee
Nichts ist besser als das ewige Glück. Ein Käsebrötchen ist besser als nichts. Ein Käsebrötchen ist besser als das ewige Glück, logisch, oder?

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