2. interaktive Geschichte.

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Mi 8. Apr 2009, 17:06

Auch ich habe mich entschieden. Du wirst mich auf der Seite des Lichtes sehen. Ich werde diese schöne Welt verteidigen und gegen das Nichts kämpfen. Dies ist unser gemeinsames Ziel, Leilana. Das Nichts besiegen und diese Welt von dessen bösen Treiben befreien.“

Sie sank ihren Blick nach unten zu Aelfric und sah ihn besorgt an. Es wunderte sie, dass er noch immer nicht erwacht ist. Sorgsam streichelte sie ihm sein Gesicht weiter. Sie hoffte, dass er es spürte und bald wieder zu sich finden würde und auch wieder zurück zu ihr kommt. Der Tag der Entscheidung, war nun doch schneller da als sie erwartet hatte. Mit gefasstem Blick sah sie wieder hoch zu Leilana und betrachte ihren Anglitz. Sie erkannte eine triumphierendes Lächeln in Leilanas Gesicht und auch ihr Blick verriet ihr schälmische Freude. Wie ein kleines Kind stand sie da, die etwas ausgeheckt hatte und ihr geschmiedeter Plan gelingen würde.

„Ich erinnere mich an unsere Vergangenheit, an Deine Eigenart und Hinterhältigkeit. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns kennen lernen sollten bevor wir wieder in den Krieg ziehen. In unserer gemeinsamen Zeit, hast Du mich gelehrt misstrauisch zu sein. Wir haben vieles durchgemacht, aber am Ende war ich stets im Zweifel wie sehr Dir unsere Freundschaft bedeutet und ich weiß es bis jetzt noch nicht. Keiner kann mir sagen, ob Deine Worte der Wahrheit entsprechen oder ob sie listig sind. Nun, ich hab mich entschieden Leilana. Ich breche aus Deinem Spiel aus, denn möchte ich keine Schachfigur sein, die zum Matt angesetzt wird. Vielleicht ist es der falsche Zeitpunkt misstrauen zu äußern Leilana. Zu oft hast Du mir zu denken gegeben, zu oft hast Du mir gesagt, dass ich zu gutmütig bin. Schade dass ausgerechnet bei Dir zu diesem Zeitpunkt mein Misstrauen anwächst.“ Leilanas Mund klappte auf, als ob sie ihren Ohren nicht trauen würde. Zyria setzte jedoch fort: „So wie es aussieht, werden sich unsere Wege trennen. Unsere Wege werden sich wieder kreuzen. Vielleicht besiegen wir gemeinsam das Nichts, wenn es soweit gekommen ist. Vielleicht passiert dies auch nicht. Die Alben allein wissen, wie unsere Zukunft wird.“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mi 8. Apr 2009, 18:18

Es gab nicht vieles was Leilana überraschte, doch dies war heute der Fall. Sie hätte eine solche Entscheidung nicht von Sunniva erwartet, dass sie sich gegen den Weg der vor ihr lag abwand und aus ihrem Spiel ausbrach. Respekt könnte man dazu sagen, das war das passende Wort was das kalte Herz des Dämons preisgab. „Vielleicht liegst du auch nicht so falsch mir nicht mehr zu vertrauen, ich an deiner Stelle würde es auch nicht tun, ob nun zu Recht oder nicht. Wir sehen was es bringen mag. Ich verbeuge mich zum zweiten Mal und werde gehen, wie damals werden wir uns auch an einem anderen Tag wiedersehen. Mein Weg steht fest, so wie auch deiner, aber vergesse nie das Nichts kann nur durch uns beide Magie gebannt werden. Warte nicht zu lange, wird es erst zu wahrer stärke wachsen können auch wir beide nicht mehr dagegen ankämpfen.“ Leilana ging zu ihren Sachen und packte sie zusammen. Ihr Wolfsfell eng um die Schultern gezogen zuckte sie zusammen als ein Donner den Himmel erschütterte. Was für eine Ironie dieses Spiel, als könnte das Wetter nicht passender sein. Ein paar Reste getrocknetem Fleisch blieb ihr noch, auch diese packte sie zusammen. Es war ein Abschied den sie sich nicht erdacht hatte, doch ging sie ohne Wiedersprüche. Bald würden genug solcher aufkommen nun war die Zeit noch nicht reif. Ihr Gewand schwebte im Wind als sie sich erhob, ihr Antlitz war so frisch wie schon lange nicht mehr. Ihr Haar glänzte, die Augen grau wie der Himmel, schritt sie zur Tür. Fast war sie schon angekommen als sie eine Hand an der Schulter spürte, Nordraum stand vor hier als sie sich umdrehte. Sein Blick war kalt und lies keine Regung durch. Seine Stimme zu einem flüstern geformt. „Leilana niemals hätte ich mir dies Vorstellen können, ich blicke in deine Augen und erkenne nur das grau. Der Dämon ist wahrlich deine Gestalt, dies nur ein Schleier deines Schattens. Ich traure um unsere Freundschaft, um unser Leben, so dachte ich doch anders. Doch war ich nie Teil deines Plans, du gehst alleine ich hätte dir um so gerne geholfen.“ Er streichelte ihre Wange, Leilana zuckte zusammen. Nordraum kam näher an ihr Ohr ihr Haar wehte ihm ins Gesicht. „Ich kenne die letzten Zeilen des Buches, Kind des Schattens. Ich weiß dass dein Schicksaal nie an meins gebunden sein kann, aber ändert das nichts was ich für dich empfinde. Geh und komm nie wieder! Ich könnte deinen Anblick nicht mehr ertragen, dir nicht mehr in die Augen sehen, denn bist du ein Dämon, die Tochter Xolukorns. Ich habe mich in die Legende verliebt… Geh Leilana kämpfe und überlebe.“ Er ging einen Schritt zurück, sie blickte ihn aus offenen Augen an, zum zweiten Mal war sie mehr als überrascht und konnte nur nicken.

Als Leilana hinter sich die Tür schloss, erzitterte Nordraums Herz. Sie war es sie war die Legende, das Lied was sein Volk so lange gesungen hatte. Sie würde die Wende bringen, den Tag wieder zum Monde neigen. All die Jahre hatte er sich nie erträumen lassen, einmal eine solche Aura zu spüren, solche Augen zu sehen, solch ein Tier zu sehen. Wer hätte gedacht dass die tollpatschige, freche manchmal naive Leilana ein Dämon der alten Zeit war. Doch vieles war gekommen, so wie er es sich nicht erträumen gelassen hatte. Und was nun, was würde nun passieren, er musste mit diesen Wesen reisen, mit ihnen den einstigen Gefährten des Dämons, dem Feind Xolukorns, diesem Vampir dessen Name er nicht aussprechen konnte und einem dummen Kind. Es hatte sich alles verändert, doch hatte er schon einen Plan, nicht minder gefährlich als Leilanas.

Der Regen prasselte auf ihr Haupt, das Fell eng um sich geschlungen schlich sie durch die Menschenstadt. Der Boden rutschig und nass fiel sie fast immer hin, sie musste hier weg aus diesem Gestank aus dieser Gesellschaft. Ihr Weg würde zum Wald führen, sie musste diese Armee aufsuchen, die Akkardianner und den Drachen. Was genau sie mit dem Feuerspucker vorhatte wusste sie noch nicht genau, aber würde der Schleier fallen, so würde niemand mehr ihm folgen. Bis dahin wäre es das Beste sich bedeckt zu halten. Leilana lief weiter und achtete nicht auf ihren Untergrund, sie fiel gefährlich hart hin. Der Schmerzensschrei war laut und ging Meterlang durch die Gasse. Ihre Hoffnung dass niemand kommen würde hatte sich zunichte gemacht, ein älterer Mann bot ihr die Hand an. Sie konnte seine Wunde am Arm genau erkennen, der Geruch des Blutes lag in der Luft. „Geht weg ich brauche keine Hilfe.“ Doch waren ihre Worte vergebens. Als er sie Anblicke kam eine starre in sein Gesicht. „Was..was..oh mein Gott..ihr..ihr Gesicht…!!“ schreiend lief er davon. Leilana neigte sich über eine Pfütze. Es hatte begonnen, Xolukorn konnte den Schleier nicht länger aufrechterhalten. Bald schon würde er fallen, für immer. Ihre Augen waren zwei leuchtende Höhlen und auch ihre Haut bekam langsam ein bronzenes Fell. Sie verspürte wie ihre Fingernägel stärker wurden. Sie musste fliegen, schnell!! Als Greif in der Luft war es nicht viel anders, sie verlor langsam aber stätig all ihr Akkardianneriches Blut und wurde vollkommen zum Dämon. Ihr einst goldenes Fell, wurde nun durch ein bronzenes ersetzt. Wo sonst der Greifschnabel war, kam nun der Fuchs zum Vorschein. Verdammt, er kam doch schneller als sie gedacht hatte. Leilana flog in die Gewitterwolken, hier verschwinden wurde durch einen Blitz unkenntlich gemacht.

Nordraum wand sich vom Fenster ab und blickte sie alle an. „Und was nun, sie ist weg und ihr habt keine Ahnung was sie tun wird. Was nun, was wollt ihr nun tun. Wir können nicht in diesem Zimmer vergammeln, wenn die anderen zu den Fahnen rufen.“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Mi 8. Apr 2009, 19:22

Leilana bestätigte ihr Misstrauen und sie schnappte ihre Sachen und sie ging. Sie ging wirklich und verabschiedete sich mit einer Warnung. Zyria nickte und wusste, dass sie zusammen kämpfen werden, aber was danach kommen würde, dass wusste sie nicht. Ihre Wege würden sich kreuzen und das nicht nur einmal…

Während Nordraum sich von Leilana verabschiedete blickte sie zu Aelfric. Er sah so friedlich aus in seinem Schlaf. Sein Gesicht strahlte ein gewisses Wohlwollen und Zufriedenheit aus. Ihr fiel auf, dass sie ihn noch nie schlafen gesehen hatte. Ihr Vampir und Schlafen. Das waren zwei Gegensätze die eher selten zusammen trafen. Ihr Herz pochte einwenig aufgeregter, als sie ihn so ansah. So war sie doch irgendwie froh, dass sie diesen Moment genießen konnte. Das er auf ihren Beinen lag, sie Aelfric bei seinen Schlaf beobachten konnte und ihn zärtlich streichelte. Doch all das schien ihn nicht zu wecken. War ihr Schockzauber so schlimm gewesen, dass es ihn so lange außer Gefecht gesetzt hatte? Sie bedauerte es ein wenig, dass er ihre Zuneigung nicht mitbekam. Regungslos lag er da, aber ihn schien es gut zu gehen. Ob er einen Traum hatte? Träumen Vampire, wenn sie einmal schlafen? Sie würde ihn fragen.

Nordraums stimme, riss sie aus ihren eigenen Traum heraus. Verwirrt sah sie ihn und erkannte den Schmerz in seinem Gesicht, dass Leilana sie verlassen hatte. Er würde sie dafür hassen. Ein Blitz trat auf und erhellte das Zimmer noch mehr. Nicht mal das schien Aelfric zu wecken. „Ich glaube ich weiß was sie tun wird." begann sie zu antworten und erlangte Nordraums Aufmerksamkeit. "Es gibt nur zwei Möglichkeiten, es ist nur die Frage, was sie zu erst aufsuchen wird. Entweder wird sie sich an den Elfen rächen wollen und diese aufspüren. Oder aber Sie wird das Nichts als erstes aufsuchen. Sie hatte vom Nichts gesprochen und das es bald bekämpft werden müsste, bevor es zu stark sein wird. Leilana wird dort sein und es finden. Leilana wird es beobachten und wir werden sie wieder antreffen. Wir haben es zu bekämpfen und das ist doch unser aller Ziel.“ Dies schien Nordraum zu beruhigen. „Wir werden Sie wieder sehen Nordraum und wir werden auch bald aufbrechen. Sobald Aelfric wieder zu sich gekommen ist und es dem Mädchen wieder besser geht. Aber das sollte nicht mehr all zu lange dauern.“

Wieder erhellte ein Blitz den Tag und es trat Stille ein. Zyria sah kurz zum Mädchen hin, welche sich bewegte und scheinbar langsam munter wurde. Auch für Aelfric war es an der Zeit endlich munter zu werden. Verliebt lächelte sie ihn an, ihren schlafenden Vampir. Würde sie ihn nun vom Traum erwecken, durch die süße ihres Kusses. Ihre Haare vielen nach vorne und kitzelten Aelfrics Gesicht, wo ihm ein Lächeln entglitt. Schmunzelnd und vorsichtig beugte sie sich zu ihm nach unten und küsste ihn sanft auf seine Lippen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von aponzeus » Mi 8. Apr 2009, 19:51

Finara befand sich im schwarzen Raum. Nirgends war oben oder Unten. Sie fühlte nichts, ganz so als hier nicht wäre. Doch sie war hier. Sie konnte nicht einmal selbst ihren Körper spüren. Er war wie weg. Sie sah ihn zwar, doch irgendwie konnte sie ihn nicht als ihr eigener akzeptieren. Sie erinnerte sich, wie ihr Vater sie berührt hatte. Sie konnte die Erinnerung danach einfach nicht abschütteln. Plötzlich verwandelte sich das Schwarz zu einem Raum. Dem Raum in dem es geschehen war. Sie fühlte die Schmerzen, als würde es gerade geschehen. Finara schüttelte den Kopf, das konnte nichts ein, das musste ein Traum sein. Der Raum verfloss. Es entstand die Szene die gerade mal einen Tag her war. Sie konnte sehen wie Leilana in ihrem Greifenkörper sie anfiel, sie biss, kratze. Sie konnte Blut fliessen sehen, sie spürte die Schmerzen. Plötzlich war alles weg….


Sie fiel und fiel, wie durch eine schwarze Hand. Sie schrie, doch kam aus ihrem Mund kein Laut und so schloss Finara den Mund wieder. Sie bekam es mit der Angst zu tun, hatte Angst um ihr Leben. Hatte Zyria vielleicht etwas in ihren Trank getan? Plötzlich landete sie wieder auf der Wiese die ihr schon ein paar Mal im Traum erschienen war. Doch jetzt hatte sie ihren Körper völlig im Griff und erinnerte sich noch an das letzte Mal als sie hier war. Das Mädchen rannte weg, rannte Richtung Wald den sie am Horizont erkennen konnte, offenbar war sie hier nicht an die Gesetzmässigkeiten gebunden wie in der richtigen Welt. Finara musste lachen, sie fühlte dass dies hier ein Traum sein musste. Und wenn dies ein Traum war, musste sie bald daraus aufwachen. Sie blieb stehen. Erkannte die bekannte Schwärze hinter ihr und lächelte ihr herausfordernd entgegen. Das Schwarz umschloss sie, doch die Schmerzen blieben aus. Finara fühlte sie konnte diesen Traum besiegen. Der Traum schrie sie wieder an, doch Finara nahm es gelassen zur Kenntnis, bis plötzlich ihr Vater vor ihr erschien. Er lächelte sie an, so wie er sie anlächelte wenn er ein Experiment an ihr versuchen wollte, oder sie vergewaltigen. Finaras Herzschlag beschleunigte sich. Sie versuchte sich zu beruhigen, das war nur ein Traum redete sie sich ein, doch die Selbstsicherheit die so vor ein paar Momenten noch beflügelt hatte, war Angst und Furcht gewichen. Sie versuchte einen Schritt zurück zu gehen, doch sie hatte vergessen wo sie sich befand. Das Schwarz war wieder Schwerelos geworden, sie fiel, oder stieg sie, Finara wusste es nicht, sie hatte keinen Anhaltspunkt. Ober ihr erkannte sie plötzlich ihren Körper und sie flog darauf zu….



Finara schlug die Augen auf. Das erste was ihr auffiel, dass das Rauschen in ihren Ohren nachgelassen hatte. Sie fühlte sich ausgeruht. Gut sogar sehr gut. Der Trank von Zyria wirkte wirklich und war kein Gift. Sie sah sich um und bekam gerade noch mit wie jemand den Raum verliess. Ein Blick durch den Raum sagte ihr, dass es Leilana war. Die anderen standen in verschiedenen Stadien von Schock über Wut zu Ohnmacht. Plötzlich erhellte ein kurzer Blitz den Raum und Finara vernahm die Worte die jemand sprach wie durch einen Schleier. Sie Verstand den Sinn der Worte nicht. Ein zweiter Blitz sorgte für eine vollkommene Umneblung bei ihr, offenbar vertragen sich der Trank von Zyria und der Blitz nicht so, denn sie sah nun mit glasigen Augen Zyria an. Diese streichelte gerade zärtlich Aelfric. Finaras Hirn schien sich zu drehen. Sie konnte sich nicht erinnern jemals so etwas erlebt zu haben. Verschiedene Stadien des Betrunken seins hatte sie bereits erlebt, doch dieses hier war anders. Sie würde ihren Vater mal fragen was das sei. Quatsch, Finara schüttelte den Kopf. Ihr Vater war Tot. Doch ihre Mutter die war noch da. Verwirrt setzte sich Finara auf den Bettrand. Sie stütze den Kopf in den Händen und zermarterte sich ihr Hirn. Ein Teil ihres Kopfes sagte ihr, ihre Mutter sei weggegangen und sie konnte sich nicht daran erinnern, doch ein anderer Teil sagte ihr, sie habe sie vor ein paar Tagen noch gesehen. Finara verstand die Welt nicht mehr. Wem konnte sie noch trauern wenn selbst ihr eigenes Gehirn sich über ihre Situation im Unklaren war. Es musste doch jemanden geben, dem sie dies erzählen konnte. Zyria! Genau sie musste doch etwas wissen. Schliesslich war sie eine Elfe und noch dazu eine mächtige Magierin. Finara hob den Kopf und sah Zyria an. Finara grüne Augen ruhten auf dem Gesicht der Elfe. Finara öffnete den Mund… und schloss ihn wieder. Ihr Hirn hatte eine Art zweite Persönlichkeit gebildet, die gegen sie arbeitete. Mit enormer Willenskraft öffnete Finara erneut den Mund, und bevor sie wieder gegen sich selbst arbeiten konnte sprach sie mit benommener Zunge: „ was…. was geschieht mit…. mit mir? Zyria… Zyria…. in mir bildet sich… sich eine Art… Art… zweite Persönlichkeit. ich weiss… weiss auch nicht…. ich fühle mich… soo benommen… benommen, seit… seit diesen Blitzen….“


Plötzlich erfüllte eine Ruhe sie. Eine solche Stille hatte Finara noch nie vernommen. Und sie konnte plötzlich wieder völlig frei über ihren Körper dirigieren. Offenbar war diese zweite Persönlichkeit nur eine zeitweilige, lobenswerte Erfahrung gewesen. Doch immer noch herrschte Chaos in ihrem Kopf. Sie konnte nicht sagen, ob ihre Mutter sie verlassen hatte oder nicht, ob sie einen Magier als Vater hatte. Sie sah Zyria an. Falls sie etwas gesagt haben sollte hatte Finara die Elfe auf keinen Fall verstanden. „in mir herrscht so ein Chaos, ich kann nicht sagen ob meine Mutter mich verlassen hat oder nicht, ob mein Vater mich vergewaltigt hat oder nicht, ist das normal bei deinem Trank?“ fragte sie fast schon ein bisschen vorwurfsvoll.
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

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Beitrag von Shax » Mi 8. Apr 2009, 22:29

Reglos lag Aelfric mit dem Kopf in Zyrias Schoß und lauschte nur halbherzig Leilanas Worten. Einmischen wollte er sich nur im äußersten Notfall. Lieber genoss er Zyrias Nähe, die Wärme ihres Schoßes und den süßen anziehend Duft den sie verströmte. Auch wie sie ihn im Gesicht streichelte genoss er und obwohl es ihm schwer fiel sich diesen Streicheleinheiten nicht hinzugeben schaffte er es sich weiterhin ohnmächtig zu stellen. Als Leilana den Raum verlassen hatte und Zyria sich zu ihm herunter beugte und ihre Haare ihn im Gesicht kitzelten entglitt ihm ein Lächeln. In freudiger Erwartung lag er einfach nur da und je näher Zyria ihm kam desto schneller schlug sein Herz und als Zyrias Lippen die seinen berührten erwiderte er ihren Kuss leidenschaftlich und innig. Zyrias lange seidige Haare verbargen das Spiel ihrer Zungen vor den anderen und hätte sich nicht plötzlich Finara zu Wort gemeldet wäre es noch lang so weiter gegangen. Doch trennten sich ihre Lippen und in man konnte man in ihren Augen sehen wie sehnsüchtig nach mehr begierten. Zyria war nur wenige Zentimeter von Aelfrics Gesicht entfernt und er spürte ihren warmen Atem auf seinem Gesicht. „Wir sollten uns etwas einfallen lassen damit wir ungestört sein können. Nordraum passt schon auf die kleine auf“ flüsterte Aelfric zu Zyria. Dann küsste er sie noch einmal und dann erhoben sich beide.
„Finara was erwartest du? Du warst schwer verletzt. Auch wenn deine Wunden geheilt sind, so ist dein Körper noch geschwächt. Ruhe dich aus und iss etwas, damit du zu Kräften kommst.“ Dann wand sich Aelfric zu Nordraum „Wir müssen noch ein paar Erledigungen machen. Damit wir bald aufbrechen können. Ich bitte dich bei Finara zu bleiben.“
Nordraum verdrehte die Augen stimmte aber zu und dann verließen Aelfric und Zyria den Raum. All zu weit kamen sie nicht. Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen nah Aelfric Zyria auf seine Arme und trug sie 2 Zimmer weiter. Und legte sie sanft auf das großes Bett und verschloss die Tür. Schnell legte er seine Rüstung ab,da diese sicherlich gestört hätte.
Dann kam er zu ihr beugte sich über sie und sie setzten das Spiel mit ihren Zungen fort.
Langsam öffnete er die Schlaufen an ihrem Waffenkleid. Dann streifte er ihr Waffenkleid über die Schultern und verwöhnte Zyria an jeder stelle an der ihre zarte Haut zum Vorschein kam. Behutsam streifte er ihr Kleid ab und übersäte ihren ganzen Körper mit Küssen.
Zyria hatte ihre Augen geschlossen und atmete schwer. Es war deutlich zu sehen wie sehr sie die Liebkosungen Aelfrics genoss.
Lange verbrachte Aelfric Zeit damit Zyria immer weiter zu Reizen und doch nicht zu erlösen. Irgendwann wurde es Zyria anscheinend zu viel und sie rollte Aelfric auf den Rücken und vergalt ihm sein sinnliches Spiel.

Während sie sich einander hingaben öffnete Aelfric seinen Geist und drang in Zyrias Kopf ein, dadurch wurde das Erlebnis noch intensiver. Auch wenn sie sich schon vorher nahe waren, so waren sie im Moment der größten Lust sich noch näher als je zuvor, denn jeder fühlte zusätzlich was der andere fühlte.
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Sa 11. Apr 2009, 00:36

Sie hatte alles andere erwartet als eine so intime Reaktion Aelfrics. Ein harmloser Kuss reichte nicht aus, nein denn sie küssten sie sich nicht nur, sondern hinter ihrem Haarschleier verbarg sich ein reizendes Zungenspiel, welches Sehnsucht und Wolllust in ihr erweckte. Bei dieser Reaktion erkannte sie, dass er wohl mit vollem Bewusstsein auf ihren Schoß lag und es so genussvoll ausgekostet hatte. Die ganze Zeit schon war er wach und sicherlich hatte er ungeduldig darauf gewartet. Sie schmunzelte bei dem Gedanken, denn wahrscheinlich hätte sie es nicht anders gemacht, um ihm nahe zu sein. Sie selbst genoss ihrer beider Hingabe.

Als ihr Spiel durch Finara unterbrochen wurde, sah sie Aelfrics herausfordernde und funkelnde Augen. Erwartungsvoll hang sie dem Kuss noch nach, so als ob noch mehr folgen würde. Schwärmerisch war sie in Gedanken und gleichzeitig leicht verärgert über Finara, die einfach so hineinplatzte. Zyria versuchte ihre aufgeweckte Sehnsucht zu unterdrücken, um auf die vielen Fragen Finaras zu reagieren. Doch Aelfric kam ihr mit seiner Antwort zu vor und eh sie sich versah nahm er sie an die Hand und zog sie eilend aus dem Zimmer heraus. Ebengrade wollte sie ihm widersprechen, als er sie hochhob und sie dabei lustvoll ansah. „Was hast Du vor?“, flüsterte sie leise. Statt zu antworten trug Aelfric sie zwei Zimmer weiter und legte Zyria behutsam auf das Bett. Auch wenn es Aelfric unbewusst tat, so sah er doch verführerisch gut aus, als er seine Rüstung ablegte. Sie betrachtete ihn neugierig und war gespannt was folgen würde. Insgeheim wünschte sie sich eine Verführung der Lüste. Aber vielleicht wollte er auch einfach nur mit ihr die alten Trainingsstunden in die Dunkelheit aufnehmen. Jetzt wo sie wussten, dass Leilana ein uralter Dämon war. Ihr Herz schlug heftig bei jedem Teil was er mehr auszog. Leichte röte stieg ihr ins Gesicht. Konnte sie doch ihre Gedanken nicht verbergen.

Als er bemerkte dass sie ihn vergnügt anstarrte, kam er zu ihr und sie spielten erneut mit ihren Zungen. Seine Küsse wanderten weiter an ihrem Hals entlang und seine Hände berührten sie zärtlich. Ihr Herz schlug schneller und ein erotischer Schauer grabbelte an ihrem Körper entlang. Aelfric nahm sich die Zeit und öffnete langsam alle Schlaufen ihres Kleides um ihrem Körper mit seiner Liebe zu verwöhnen. Er begann zu erst an ihren Schultern und biss dort sanft hinein. An ihrem Schlüsselbein leckte Aelfric entlang und sie musste dabei kichern. Es kitzelte und erregte sie zugleich. Zyria schloss ihre Augen und genoss jede einzelne Berührung, jeden einzelnen Kuss, sowie seinen Zungentanz auf ihrem Körper und sie genoss seine Hände, die sie zärtlich umgaben und streichelten. Schwer atmete sie ein und aus. Ihr ganzer Körper bebte innerlich vor Liebeslust und Aufregung was noch kommen möge. Aelfric machte sie im wahrsten Sinne verrückt im Kopf. Wie er so an ihrem Körper entlang knabberte stellte sie sich vor, wie kaltes Eis ihren heißen Körper abkühlen würde. Bei dieser Vorstellung bildeten sich die kleinen Schweißperlen auf ihrem Körper zu einem Eiswürfel. Dieser glitt von ihrem Busen zum Bauchnabel entlang. Dabei stellten sich ihre feinen Härchen am Rücken auf und ein leichtes Seufzen entglitt ihr aus ihrem Munde. Der Eiswürfel hatte Aelfric Hand berührt, welche grade ihre Tailie umfassten. Zyria spürte wie er den Kopf wohl vor Verwunderung hob, um dann mit dem Eiswürfel weiter zu spielen. Mit diesem und seiner Zunge glitt er an ihrem Körper entlang. Sie genoss wahrhaftig seine reizvollen Liebkosungen und erregte sie immer wieder aufs Neue. Ließ sie kurz ruhen um sie wieder zu kitzeln. Er spielte mit ihren Lüsten und ihrem heißen Körper. In Zyrias Kopf begann ein Feuerwerk, welches immer stärker knisterte. Kurz bevor es vor dem großen Knall gelang schnappte sie sich Aelfric und tauschten die Position. Aelfrics nahm seine Hände an ihrem Körper hob Zyria auf sich. Sie streichelte seinen Oberkörper entlang zum Bauchnabel und wieder zurück. Erwartungsvoll und voller Freude auf das was kommen möge, sahen sie sich an und verfielen ihrer Leidenschaft.

Kurz vor der Explosion des Kopffeuerwerks öffnete Aelfric einfach so seinen Geist und der Raum tauchte in die Dunkelheit ein. Sie spürte seine Gefühle, seine Lust, seine Gier und Freude zugleich. Sie spürte wie er dem Glücksgefühl nahe war und es mit ihr in jedem Augenblick erleben würde. Seine Gefühle wirkten auf sie so intensiv ein, dass sie das Gefühl hatte auf Wolken zu schweben. Jedoch waren es keine weißen flauschigen Wolken, sondern schwarze Wolken der Dunkelheit und einer wilden Liebe. Sie verbargen etwas Geheimnisvolles und Aufregendes. Sie erweckten in ihrer Liebeslust, etwas anderes, fremdes und doch vertrautes. Ihre grünen Augen leuchteten wieder gelb auf und ihre dunkle Seite kam hervor. Es war ein Rausch der Finsternis, den sie kurzweilig erlebte denn Aelfric hielt ihr Einhalt. Er streichelte ihr ein Haar aus ihrem Gesicht und sprach: „Entschuldige. Früher teilte Liviana und ich unsere Leidenschaft auf diese Art und Weise. Tauch nicht zu tief in die Finsternis ein Zyria, wie sie es einst tat.“ Sie sah ihn mit ihren Katzenaugen an und nickte mit einem Lächeln ihren Kopf.

Erschöpft legte sie sich an Aelfric Oberkörper an. Gedankenversunken streichelte sie seinen Körper entlang und sie stellte sich immer wieder die gleichen Fragen, die sie schließlich aussprach. „Ich werde acht geben Aelfric. Aber jetzt wo ich die Dunkelheit wieder so nah gespührt habe, glaube ich, dass wir die Übungsstunden wieder aufnehmen sollten – oder? Was mich jedoch am meisten neugierig macht: Wieso seid ihr dabei in die Finsternis eingetaucht? Wolltet ihr sie tiefgründiger erforschen?“, hauchte sie flüsternd in sein Ohr. Zyria-Sunniva sah ihn mit ihren gelb-grünen Augen an und noch immer bemerket sie ein dunkles Regen in ihrem Körper. Lange war es her, dass sie ihre eigene Dunkelheit gespührt hatte. Es hatte etwas verlockendes, etwas was nach ihr rufte und sich sehnte sich zu entfalten und in Erscheinung zu treten. Wie sollte sie es nur kontrollieren, wenn sie auch diese Seite in ihr begehrte.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mo 13. Apr 2009, 15:49

Die Kälte kam über das Land geweht, Nacht, Dunkelheit umgab ihn. Das Leben, sein Leben war zuende nun würde die andere Phase beginnen, ein anderes Zeitalter. Nun war es vorbei, nun lag nichts mehr in seiner Hand, Xolukorns Körper starb im Abgrund. Als die Schwärze kam und der Tod schon in seine Knochen eingekehrt war, wurde das Schicksaal des Dämonens besiegelt. Dieser Tag ging einst in die Geschichte ein und wurde immer wieder von neuen niedergeschrieben. Emerelle damals noch als Kriegerin unter den Elfen, wurde Königin, die einzige die noch lebte als schon alle anderen starben. Auch ihre Geschichte geht in der Zeit ein, als Wesen der Alben kam sie auf den Thron doch kannte der Schatten ihre Vergangenheit und war diese nicht von Licht umhüllt. Bücher wurden geschrieben, Lieder gesungen und mit der Zeit kamen die Lügen über das Land. Das was wir heute lesen ist nur ein Abklatsch der Vergangenheit, doch in jeder Lüge steckt auch immer ein Funken Wahrheit! Xolukorn starb an diesem Tag mit der Elfin, dessen Name er nicht kannte. Die Geschichte veränderte sich. Die Menschen erblickten zum ersten Mal seit Jahrtausenden wieder die Sonne, doch jedes Licht umgab auch ein Schatten. Nicht viele kennen die Wahrheit, doch waren es die Vampire deren Magie die Schatten bannten. Dämonen sie waren es, sie waren die Schatten. Niemand kann sagen wie dieser Vorgang je abgelaufen ist, doch als Xolukorn die Augen aufschlug, war sein Geist wild und unbefangen. Er war gefangen, in einem Körper dessen er keiner Kontrolle bewusst war, sein Geist unrein, wild. Er wäre ewig wild geblieben wenn nicht durch eine große Tugend genau er in seiner eigenen Tochter gelandet wäre. Xolukorn kannte einst die Zukunft und hatte auch nach seinem Tod die Zügel in der Hand. Sie tanzten nach ihm, so wie damals so heute. Seine Magie leitete ihn in ihren Körper. Der Vampir von damals war sich seines Fehlers gar nicht bewusst, denn durfte Leilana niemals eine Akkardiannerin werden, sondern nur ein niederes Wesen. Der Dämon sprach einst eine Formel, wo man nur vermuten konnte was geschah!! Xolukorn wurde zu Leilana und heute wird Leilana zu Xolukorn. Eines Tages so hatte er sich geschworen würde die Dunkelheit über die Welt fallen, seine Wiedersacher in die Pforte des Nichts gezogen werden und die Schatten aus ihren bändern befreit. So kommen die Kriege ins Land, sie kommen und gehen, doch seine Soldaten würden ewig stehen.

Leilana schlug die Augen auf, sie atmete stark, ihr Körper zitterte, ihre Kleider durchgeschwitzt, wurde sie sich zunächst nicht bewusst wo sie war. Noch immer schwindelig erhob sie sich und blickte sich um. Sie hatte eine Höhle nicht weit von der Menschenstadt gefunden und hatte sich nach ihrer Verwandlung niedergelegt. Sie war noch immer so todmüde und wollte einfach nur schlafen, die Augen schließen und in die Traumwelt eintauchen. Ihre Lieder schon wieder halb geschlossen blickte sie aus dem kleinen Spalt, es war noch immer Tag, so hatte sie doch nicht mal eine Stunde den Körper geruht. So viele Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Soviel hatte sie noch vor und so wenig Zeit blieb ihr noch. Ihre Hand streichelte leicht über den Oberarm, ihre Haare wurden immer kräftiger, immer stärker. Das ging alles zu schnell, sie musste doch noch fliegen, wäre sie erst vollkommen zum Dämon geworden konnte sie nicht mehr fliegen und musste zu Fuß weiter. Ihr mächtiger Körper würde sie umgehend bemerkbar machen und noch vor der eigentlichen Schlacht würde das Blutvergießen beginnen. Leilana schloss die Augen und blickte in ihren Geist, es war lange her dass sie ihr inneres Auge geöffnet hatte und tief in ihre Seele schaute. Das Netz und der Schleier der es vor Eindringlinge schütze wich vor zurück. Ihr inneres erzitterte, die Eruption war ganz genau zu spüren. Genau konnte man nicht erklären was in ihr vorging, doch arbeitete ihr Verstand fieberhaft. Nicht nur äußerlich sondern auch innerlich gab es eine Veränderung, sollte sie sich davor fürchten? Ein einziges Chaos herrschte in ihrem Inneren, sie hatte Angst, was hatte dies nur zu bedeuten, was geschah mit ihr. Xolukorn hatte doch nur gesagt dass der Schleier gefallen wäre, sie schon immer ein Dämon gewesen wäre. Aber auch er war einer, auch er war wie sie! Was wäre wenn er sie benutzte, was wäre wen er in Wahrheit ihr alles nur ins Gedächtnis gezaubert hatte. Leilana wollte weiter darüber nachdenken, doch schien sie in ein tiefes Loch zu fallen. Sie konnte nicht mehr denken geschweige reagieren, als das Nichts sie umkam und ihre Augen schloss…

Nordraum blickte aus dem Fenster, noch immer war das Gewitter nicht weitergezogen und legte seine Finger übers Land aus. Die Menschen waren vollständig aus den Straßen geflohen, sie verkrochen sich in ihre verrotteten Häuser, oder liesen sich unter Balken nieder. Der Geruch, nach Dreck, Menschenfleisch und Exkrementen kroch durch die undichten Rillen am Fenster. Nordraum schüttelte sich, er konnte nicht frei atmen, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen. Er war geschockt, wen nicht sogar gezeichnet. Leilana, die er schon sein ganzes Leben lang kannte… sie hatte vor ihm gestanden, als Dämon. Nur bei dem Gedanken lief ihm ein Schauer über den Rücken. Sie würde jeden mit sich reißen sobald sie ihre wahre Identität kannten, niemand würde sich gegen sie aufbäumen, von Meuterei gar nicht zu sprechen. Sie würde zu den Armeen der Dunkelheit ziehen und diese vereinen, doch zuvor musste sie das Nichts auslöschen. Er hoffte nur dass Sunniva ihr folgte und sie gemeinsam das Nichts bannten. Würde die Elfe ihr nicht helfen, so würde das Nichts zu hundert Prozent in Leilana aufkeimen und niemand konnte voraussagen was passieren würde. Doch kannte Nordraum auch den anderen Teil der Zukunft. Mehr noch als die Elfen hasste sie Emerelle und dies war nicht von Xolukorns Vergangenheit abzuleiten. Sie war es die Leilana um jeden Preis stürzen wollte, sie war es die sie am meisten hasste, für das was sie war. Nordraum blickte aus dem Fenster und vertiefte sich in seine Gedanken, das Kind lag noch auf dem Bett und schien langsam aus seinen Träumen zu erwachen. Soviel er auch an Leilana die Dämonin dachte, so konnte er doch nicht leugnen dass es er sie mehr als Frau sah. So viele Jahre so viele Erinnerungen schwirrten in seinem Kopf zusammen und nun war alles vorbei. Bei der nächsten Begegnung wäre sie vollkommen zu einem Dämon geworden, ihre Geist wild und frei, wie einst ihre Ahnen. Ihre Aura von jeglicher Farbe befreit, der Schleier würde fallen, die Welt erzittern. Er musste sich mit dem Gedanken zufrieden geben, dass die Karten gelegt waren. Von neuem würden die Völker kämpfen, der Krieg wieder über die Welt fegen. Die Kugel kommt ins Rollen, es war zu spät man könnte sie nicht mehr aufhalten.

Nordraum drehte sich um seine leuchtenden grünen Augen fixierten dieses Kind. Was hatten sich diese beiden Idioten den dabei gedacht nun musste er auch noch auf diese Missgeburt aufpassen. Als wäre er nicht schon genug bestraft mit diesem Bann, Sunniva vor Leilana zu schützen. Sollte sie diese Elfin doch nur töten, ihm wäre es nur recht. Aber vielleicht war es auch wieder eine Lüge un in Wahrheit hatte sie den Bann ganz anderes geändert. Er konnte nur Vermutungen anstellen, denn kannte außer Leilana selbst niemand ihre Pläne. „Schlage nicht die Augen zu Kind, wenn ich vor dir stehe. Ich sehe deine Seele aufblühen, deine Aura an Farbe der Angst gewinnen. Mein Geist erkennt das Feuer in dir, doch auch ich habe die Flammen in meiner Aura. Sage mir warum bist du ihr, warum willst du nicht gehen? Was hält dich bei uns, so siehst du doch nicht dass wir alle einen viel zu starken Teil bei der Geschichte beitragen, als du es jemals könntest.“ Nordraum kam näher an ihr Bett und schaute sie mit einem abschätzigen Blick an. Der Magere Körper stach aus der Decke hervor, nur aus Haut und Knochen bestand sie, allenfalls als Hure würde sie noch durchkommen. „Ich würde sagen du packst deine Sachen und gehst in die Drecksgasse zurück wo du hergekommen bist, dort kannst du mit deinem Feuerchen ein paar Ratten grillen.“ Seine Augen bekamen einen feuchten lüsternen Ausdruck. Das Schwert an seiner Hüfte baumelte gefährlich, wenn dieses Kind nicht gewesen wäre, wäre Leilana vielleicht noch hier.
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aponzeus
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von aponzeus » Di 14. Apr 2009, 21:44

Finara war verwirrt. Zyria ging einfach so raus, um etwas zu besorgen. Finara verstand die Welt nicht mehr. Nordraum stand im Raum und blickte aus dem Fenster. Plötzlich drehte sich er um und starrte Finara an. Finara schlug die Augen nieder da ertönte schon Nordraums Stimme: „Schlage nicht die Augen zu Kind, wenn ich vor dir stehe. Ich sehe deine Seele aufblühen, deine Aura an Farbe der Angst gewinnen. Mein Geist erkennt das Feuer in dir, doch auch ich habe die Flammen in meiner Aura. Sage mir warum bist du ihr, warum willst du nicht gehen? Was hält dich bei uns, so siehst du doch nicht dass wir alle einen viel zu starken Teil bei der Geschichte beitragen, als du es jemals könntest.“ Finara musste ihm recht geben, seine Worte entsprachen der Wahrheit. „Ich würde sagen du packst deine Sachen und gehst in die Drecksgasse zurück wo du hergekommen bist, dort kannst du mit deinem Feuerchen ein paar Ratten grillen.“ Finara schluckte. Niemals würde sie zurückkehren in solch ein Leben. Mit aller Kraft würde sie dagegen rebellieren und lieber sterben als sich nochmals als Diebin zu verdingen. Es konnte doch nicht sein, dass Luth die Lebensfäden so gesponnen hat, dass manche ihre Chancen bekommen, und andere nicht. Finara fasste Mut. Dieses dahergelaufene Wesen hatte ihm nicht zu sagen, was er zu tun hatte. Als sie bemerkt, wie Nordraum sie lüstern ansah, musste Finara sich fast übergeben. Diese Männer immer dachten sie nur an eines. Finaras Augen verengten sich. Wie konnte Nordraum nun an Sex denken. Finara erhob sich. Sie fühlte eine Flamme in sich lodern. Die Flamme der Hoffnung und des Mutes. Sie stiess Nordraum weg und sprach mir ruhiger Stimme: „ du sagst mir nicht, was ich zu tun habe. Und wie eine Hure musst du mich auch nicht anstarren, das ich für dich die Schenkel aufmache, das geschieht nie, hast du mich verstanden?“ Finaras Stimme schwoll an. Sie merkte wie sie wankte. Der Angriff Leilanas, der Zauber Nordraums, all dies zerrte an ihren Kräften. Obschon der Trank Zyrias ein wenig der Schwäche beseitigte, so war er noch nicht ganz weg. Finara setzte sich auf ihr Bett. In dem Raum schrie sie fast: Nordraum! Verschwinde, oder ich schwöre, ich kann für nichts garantieren.“ Sie hoffte dass diese ihre Worte ernst genommen hat, denn wenn nicht, musste er sehen, wie Finara heulend auf dem Bett sass. Der Tag begann nicht gut.
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mi 15. Apr 2009, 20:07

Nordraum blickte das Kind an. Er hatte vieles Gedacht aber sicherlich nicht so etwas, laut lachte er ihr ins Gesicht. „Oh ja Finara ich begehre dich, mein Körper dürstet nach deinem. Mein Herz schlägt nur für dich, deine Augen ziehen mich in den Bann. Du bist die Frau nach der ich mein Leben lang gesucht habe, der Stern an meinem Himmel. Komm zu mir ich will durch das Blumenfeld laufen, du an meiner Hand. Ich sehe uns laufen bis ans Ende der Welt… da eine Hecke oh ja ich will dich jetzt sofort. Lass uns liebe machen!!“ Er ging einen Schritt auf das Mädchen zu und entblößte langsam seine Brust, Zentimeter um Zentimeter lies er sie seinen Muskulösen Körper betrachten. Der Schweiß lief vor Erregung über seinen Rücken, bald würde er zum Zug kommen. Immer näher und näher kam er zu hier, die Hand ging langsam an seiner Hose entlang, er knöpfte den Schlitz auf. „Nun endlich kann ich mich öffnen und dir meine Liebe zeigen.“ Finara zuckte zusammen und wich zurück. „Nein, bitte, bitte lass es geschähen, so liebe ich dich doch nur dich, mein Schatz…“ Wieder ging er einige Schritte auf sie zu und packte Finara an den Schultern. Sein Körpergewicht drückte sie nach unten, fest ans Bett. Sie lag unter ihm und hatte keine Chance weg zu kommen. Seine Hand ging an ihrem Bauch entlang fast packte er ihre Oberschenkel als er sein Messer aus der Tasche zerrte und ihr an die Kehle hielt. Noch immer auf ihr liegend kam er näher und beugte sich bis zu ihrem Ohr. Sein stinkiger Atmen stach ihr ins Gesicht. „Die Dummheit der Menschen scheint unendlich zu sein. Du glaubst doch nicht im Ernst dass ich je vorhatte mich mit dir zu vereinigen.“Er lachte auf und kitzelte sie an der Kehle mit dem Messer. Ein leichter Blutfaden lief ihr über die Haut. „Es schaudert mir wenn ich nur daran denke. Nein, lass uns mal überlegen! Du Missgeburt, haha ich kann ehrlich nicht mehr. So viele Jahre lebe ich schon auf diesem Planeten doch habe ich noch nie solch Dummheit gesehen, glaubst du den ehrlich ich würde dich.“ Wieder lachte er los, lauter, unbezähmbarer. „Du vergisst, ich lüsterne nicht nach deinem Körper, sondern nach deiner Seele. Nach dem Hauch des Todes der an dir haftet. Warum sollte ich dich nicht erlösen, frage ich mich. Aber mit dir schlafen, doch nicht mit einer verbrauchten Menschenhure, dein Vater steckte schon oft genug in dir.“ Nordraum erhob sich und lies sie erschrocken auf dem Bett liegen. Er ging aus dem Zimmer und schüttelte sich nachdem er die Tür geschlossen hatte. Flüsternd sprach er zu sich selbst „Ich glaube ihre Gehirnzellen sind bei den vielen Feuern weggeschmolzen.“

Nordraum schnalzte mit der Zunge, dieses Kind! Er verlor bald die Geduld, wann kamen den endlich diese beiden? Was taten sie nur dort draußen, aber bei genauerem überlegen wollte er es gar nicht wissen. Vielleicht war es auch von Vorteil, sie waren einander zugeneigt, selbst ein Blinder könnte diese Verbindung erkennen. Wenn einer in Gefahr wäre würde der andere folgen, ohne mit der Wimper zu zucken. Wie weit würden sie für den anderen gehen? Nordraum blickte wieder aus dem Fenster, der Regen schien langsam aufzuhören, die Sonne konnte man schon am Ende des Horizonts ausmachen. Nordraum senkte den Blick, für sie ging die Sonne auf, doch für ihn war sie schon lange untergegangen. So hatte er sich sein Leben nicht vorgestellt, gefangen zwischen den Seiten verdammt mit der Elfe zu ziehen. Mehr noch als alles andere wünschte er sich die Freiheit, den Kampf, das Leben. Sein Spiegelbild blickte ihn an, es lächelte traurig. Die Lieder waren in sich zusammengesunken, die Wangenknöchel stark ausgeprägt, der Blick von Trauer gefüllt. Seine Worte waren die ihren, Leilana hatte sich immer die Freiheit gewünscht, mehr noch als um das Leben kämpfte sie frei zu sein. Doch war sie ewig frei, nie gefangen zwischen den Wänden dieses Zimmers, der Geist wild, die Seele frei wie der Wind. Aber konnte er sich irren, natürlich war sie nicht frei! Wie dumm von ihm, sie war niemals frei gewesen, ihr wahres Wesen tief hinter einer Mauer gefangen. So viele Jahre hatten sie zusammen gelebt, gekämpft, soviel Blut vergossen ihre eigenen Kriege geschlagen. Sie sprach davon, von der Freiheit, doch konnte sie sie nie definieren. Sie sei gefangen in dieser Welt in diesem Leben. Es lag so klar vor ihm, als würde der Staub der Jahrhunderte von seinen Augen fallen. Nordraum blickte aus dem Fenster und schwelgte in Erinnerungen.

Der Raum war dunkel, die Wände kalt, kein Licht kam durch die Fenster den war kein Mond am Firmament zu sehn. Nordraum fröstelte, er hatte Respekt wenn nicht schon Angst aber er würde dies ganz sicher nicht zugeben. Leilanas schritte halten vor ihm. „Ich glaube hier muss es sein.“ Ihre Stimme zitterte als ein krachen zu hören war. Sie hatten es geschafft, sie waren in der Bibliothek der Nacht. Niemals hatte sich ein Schüler bis ihr hin vorgewagt, doch Leilanas Durst nach Wissen war unbezähmbar. Wie ein wilder Mustang sog sie alles auf was sie zwischen die Finger bekam. Leilanas Schatten zeichnete sich vor der Inneren Mauer ab als sie in die riesige Halle eintrat. Nordraum flüsterte in der alten Sprache und schloss die Augen. Magie umhüllte ihn als die Halle in einem feurigen Licht erstrahlte. Nacheinander gingen alle Falken an den Wänden an und beleuchteten diese, aber und aber Tausenden von Büchern. Weiter als sein Auge reichte reiten sich Regal um Regal in der Halle. „Komm wir haben nicht viel Zeit, lass uns lernen Nordraum, lass uns besser werden als diese Zuchtknechte. Damit wir sie besiegen können und in den Abgrund stürzen können.“ Nordraum lachte. „Aus welchem Zitat hast du das abgelesen. Wahr gesprochen Kind des Schattens.“ Schon damals hatte er sie so genannt, warum konnte er heute nicht mehr sagen. Doch passte der Name, wie für sie geschneidert. Sie schmökerten, jede Nacht reisten sie in diese Hallen, jeden Tag lernten sie dazu, jeden Tag wurde ihre Freundschaft umso stärker. An einen gewissen Tag konnte sich Nordraum doch gerade heute besonders erinnern. „Leilana, du glaubst nicht was ich gefunden habe. Schau dir das an.“ Ihre grünblauen Augen leuchteten hell im Feuerschein, sie sprühte nur so vor Lebensfreude, als sie das Blatt anhob. Ihre Haare wehten im Wind, das Gesicht verkniffen lass sie laut vor.
„Aus dem Tagebuch der Ceseikara,
der Tag hat sich verdunkelt, die Wesen der Nacht sind erwacht. Wir haben Angst, fürchten uns vor der Dunkelheit, doch sie kommt. Ich spüre es, ich spüre ihre Fänge, wie sie meine Handgelenke umfasst, wie sie mein Herz zerreißt. Ich kann nicht mehr sagen wie lange es her ist dass ich Licht gesehen habe, wenn ich hoch blicke so sehe ich nur die Nacht. Ich möchte schreien, zu dir beten oh Gott, warum hast du uns verlassen, warum hast du diese Wesen geschickt, warum hast du uns das Licht gestohlen. Es gibt nichts mehr zu Essen, das Wasser ist faul, wir hungern, wir werden sterben, so hilf uns doch, muss ich schreien. Die Hoffnung ist gestorben, unser Schicksaal besiegelt. Heute sind sie in unsere Stadt gekommen, die Mauern haben sie nicht aufgehalten, Wasser ist zwecklos gegen diese Dunklen Strahlen, auch Feuer schreckt sie nicht zurück. Ich habe Angst diese Augen, diese schrecklichen Augen, sie suchen mich jede Nacht heim. Wir wollen doch einfach nur leben, noch einmal die Sonne sehn, aber sie sind gekommen. Ihre Fänge, sie haben meine Tochter mitgenommen, vor meinen Augen zerstückelt. Ich muss schreien, ich kann nicht mehr aufhören zu weinen. Es sind die Geburten des Teufels, haben sie dich verjagt, du oh Gott! Wo bist du geblieben, wo ist dein Licht. Dein Volk stirbt siehst du es nicht. Ich sterbe muss meine Augen schließen, für Ewig.“

Er konnte sich noch genau an ihren Blick erinnern, kein entsetzten, keine Trauer nur die Lust nach mehr. Sie wollte mehr immer mehr wissen. „Hört es hier auf?“ Nordraum blickte sie an und gab ihr den Rest.
„Aus dem Tagebuch der Ceseikara,
Es ist das Ende, wenn ich dir heute schreibe so werde ich morgen streben. Ich weiß nicht welcher tag heute ist, geschweige denn welches Jahr. Aber wir haben kein Essen mehr, es wächst nichts mehr. Meine Füße stehen auf Asche, die Asche meines Volkes. Sie sind gekommen, sie haben mir alles genommen. Ich höre sie ihre schreie, bald fallen sie auch über mich her. Diese Wesen, diese Dämonen. Wir haben gekämpft doch ist es zu spät, die Hoffnung ist gestorben…“

Nordraum blickte aus dem Fenster und sah wie die Sonnenstrahlen die Erde küsste. Er wischte sich die Träne auf seiner Wange ab. Er liebte sie so sehr, doch nun war sie weg, gekommen um die Nacht zu bringen, gekommen um die Sonne zu stehlen. Der Schlacht würde kommen, er musste sie wiedersehn. Es konnte nicht das letzte Mal gewesen sein. So schlug sein Herz für Leilana, es schlug für die Nachkommerin Xolukorns die tief in einer Höhle im Wald lag und ihre wahre Gestalt annahm…
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Do 16. Apr 2009, 20:38

Erschöpft und glücklich lag Aelfric auf dem großen Bett, in seinen Armen Zyria und beide genossen die nähe zueinander. Aelfric lauschte Zyrias Herzschlag und als sie ihm fragte ob sie die Lehrstunden wieder aufnehmen sollten und warum er mit ihr in die Dunkelheit eingetaucht war brauchte er einen Moment um wieder in die Realität zurückzukehren.
„Wenn du möchtest können wir gern die Lehrstunden wieder aufnehmen. Ich denke aber wir sollten , wenn wir damit fortfahren, die Lehrstunde intensiver betreiben. Dabei denke ich daran das ich nicht wie zuvor deine dunkle Seite zügle. Du allein stets ihr gegenüber und ich werde nur im äußersten Notfall eingreifen, dabei wirst du bestimmen in welcher Form und was du lernst. Die Dunkelheit wird dir alles offenbaren, wenn du nur danach suchst.Um aber auf deine andere Frage zu kommen.“ Aelfric machte eine kurze Pause und fuhr dann fort.
„Ich muss dich enttäuschen Liviana und ich haben das nicht getan um irgendetwas weiter zu erforschen. Eigentlich haben wir das nur getan um alles noch intensiver zu erleben. Ich dachte eigentlich, das du die Dunkelheit in dir mittlerweile soweit fühlst und kontrollieren kannst, dass du es auch gespürt hast. Aber da du mich so fragst scheint es so als hast du es nicht so wahrgenommen wie ich dachte. Nun ja Liviana stand mit der Dunkelheit in Verbindung als du. Du beziehst deine Macht mehr aus dem Licht in dir, dass ist zum einen gut aber auf der anderen Seite musst du lernen die Macht der Dunkelheit besser zu nutzen. Ansonsten befürchte ich wird es schwer werden gegen das Nichts und Leilana anzukommen.“
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
Wilhelm Busch

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