2. interaktive Geschichte.

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aponzeus
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von aponzeus » Mo 23. Mär 2009, 22:37

Finara setzte sich im Bett auf. Ihr Kopf war immernoch das reinste Chaos und den Anschein einer Ordnung gab es nicht. Sie konnte sehen wie Leilana sich im Raum hin und her bewegte. rein instinktiv senkte Finara den Kopf als sie, sie ansah, als müsse sie sich vor ihr verbergen wie eine Dienerin. Zyria ging mit ein paar Getränken umher und gab auch Finara eins zusammen mit den Worten: „Das wird Dir helfen wieder zu Kräften zu kommen. Es schmeckt nicht sonderlich lecker, aber es hilft.“ was sie zu den anderen sagte verstand Finara nicht, offenbar wirkte Zyria ihren Zauber immer noch. Leilana schien sich ein wenig zu beruhigen. Finara fühlte sich schwach, am liebsten würde sie sich wieder hinlegen und schlafen..... ach war es nicht schön, vielleicht einfahc so in den Schlaf zu gleiten. niemals wieder daraus erwachen. Doch Luthwollte ihren Lebensfaden offenbar nicht durchtrennen. Finara nahm einen Schluck von Zyrias Gebräu. es schmeckte wie verkohltes Fleisch zusammen mit Erbrochenem. Finara musste sich zwingen dieses "Gebräu" zu trinken. Es schmekcte widerlich, doch shcon nach dme ersten Schluck fühlte sie sich stärker. Die wunden schmerzten nicht so. Zyria-Sunniva musste eine beeindruckende Zauberin sein, wenn sie dies vollbringen konnte. Finara stellte ihr Füsse auf den Boden. Jetzt war genug, sie musste zu Kräften kommen und das konnt eman am besten wenn man sie ausprobierte, die Kräfte.


Sie erhob sich. Schiwndelanfälle befielen sie sogleich und sie schwankte kurz, dann musste sie sich zurück aufs Bett sinken lassen. den Becher,den sie ausgetrunken hatte, in der schwachen Hand fiel mit einem dumpfen Geräusch zu Boden. Finara war wütend über sich selbst. Nicht einmal aufstehen konnte sie ohne schmerzen, Die Gruppe hatte nur Streit wegen ihr. Vielleicht war es doch besser das Angebot des Assassinen anzunehmen. Doch irgendetwa sin Finara hielt sie davon ab. Ihr Stolz, dieser Leilana und dem dubiosen Nordraum würde sie nicht nachgeben, unter keinen Umständen. Ihr Wille zum vorankommen vollbrahcte etwas in ihrem Körper, dass sie zuvor noch nie gespürt hatte. Nie auch nicht unter der Knute ihres Vaters. Sie spürte wie sie sich beherrschen konnte, ohne Schmerzen zu haben. Sie versuchte es mit einer kleinen Flamme auf ihrer Hand. Tatsächlich ein kleines Flämmchen erschien und züngelte in der Luft. Sie wusste nicht ob die anderen es auch sahen, es war ihr egal. Doch da sFlämmchen zerrte sehr an ihren Kräften und nach ein paar Sekunden wurde ihr sehr schwindlig und sie fiel auf ihr Kissen, bewusstlos, das Flämmchen um ihre Hand war verschwunden. Plötzlich war das Chaos los.
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Di 24. Mär 2009, 20:27

Sie konnte nicht mehr. Was war geschehen, in diesen Jahre, der Rausch drang durch ihre Ohren. Rache, immer wieder suchte sie danach. Ihr Weg war gesprenkelt von Blut, wann würde sie sich endlich rächen können. Schon so lange wartete sie, wartete sie auf eine Gelegenheit. So viel gespielt und so viele male verloren. Der Tag war gekommen, es war an der Zeit. Sie konnte einfach nicht mehr, so lange wartete sie schon. Wann war es endlich so weit, wann würden sie büßen, wann würden sie sterben. Sie wollte Blut sehen, die Feinde waren nah, doch so weit entfernt. Sie könnte zuschlagen, alle vernichten. Der Tag war nah, doch die Nacht noch viel näher. Die Sterne am Horizont verschwunden, das aufsehen zu den Ahnen, hatte ein Ende. Auch sie musste sich am Firmament ein Platz freikämpfen. Der Wind hatte sie schon zu lange vom Weg abgebracht. Es war vorbei, Rache war nah, zu süß um sie nochmals abzuschlagen. Leilana war einfach nur überfordert, sie war von Hass erfühlt, alles hatte sich solange angestaut. Würde es nun platzen. So hätte das Nichts, hier gestanden, es wäre ein leichtes für es gewesen in sie einzudringen. Sie blickte auf die Tasse mit dem Gesöff von Sunniva, beruhigen sollte es sie. Beruhigen, sie würde ihr gleich zeigen was sie beruhigen würde. Leilana nippte an der Tasse und spuckte sofort wieder aus, was war das Katzenpisse? Geekelt legte sie die Tasse auf den Boden und wand sich zum Fenster. Die Sonne hatte sich erhoben, der Tag war gekommen, wieder würde er verstreichen ohne dass ein Erfolg zu vermerken wäre. Die Stunden würden vergehen und immer waren sie noch an Ort und Stelle. Wann würde es endlich zu dem alles entscheidenden Kampf kommen, schon so viele Jahre, ohne Erfolg. Sie musste endlich stürzen, es war an der Zeit. Der Krieg, wann war es soweit heute, morgen oder doch in 100 Jahren. Nein, niemals mehr würde sie warten. Schon solange hatte sie gewartet, schon solange. Und nun hocken wir noch immer in diesem Zimmer, der Tag verstreicht, die Nacht naht. Leilana drehte sich um, ihr Blick glühte. Die Augen weit geöffnet, atmete sie tief ein. Sie fühlte sich seltsam, als würde etwas brechen, fallen. Doch sie, nein sie war es nicht. Ihr Adrenalin schoss durch ihre Venen.

Xolukorn versuchte alles um auch nur diesen Wahl aufrechtzuhalten. Seine Magie war jedoch bald zu Ende. Er konnte die Erschöpfung so tief in seiner Seele spüren. Unbeschreiblich langsam, war der Atem, der Herzschlag nur noch ein Schatten seiner selbst. Würde es so Enden, er konnte nicht zulassen, dass der Wahl zu fallen begann. Leilana musste sich unbedingt beruhigen. Aber es war seine Schuld, damals war seine Vergangenheit in ihren Geist übergegangen, der Hass, die Sehnsucht, alles. Sie war er, ihre Erinnerungen, ihr Verhalten, sein eigen, sein Fleisch und Blut. Würde er nun fallen, der Dämon. Sie war er, Fleisch und Blut, sein eigen. Xolukorn schüttelte sich, noch ein letztes Mal, noch einmal konnte er ihr helfen. So hätte er geschrien, aber auch dafür fehlte ihm die Kraft. Das Feuer seiner Seele war erloschen, er würde sterben, wenn nicht der Fluch ihn am Leben erhielt. Die Augen musste er schließen, so erschöpft war er. Nur noch das Innerste in seinem Kind konnte ihm vor dem unheimlichen Magieverlust schützen, den Schmerz von ihm ablenken. Er musste gehen, sie alleine lassen, mit ihrer eigenen Natur…

Leilana spürte immer mehr den Hass in ihr aufkeimen. Sie konnte sich nicht mehr kontrollieren, ihre Worte sprangen unüberlegt von ihren Lippen. „Ach, du denkst du seist unbesiegbar. Ihr alle scheint das zu denken. Die Großen der Großen, stehen sie wahrlich vor mir. Die Dunkelheit, hat euch also alle eingehüllt. Ihr seid alle so mächtig, ich erzittere. Sollen wir beten, oh Herr, lass sie gnädig mit uns sein. Rede doch keinen Mist, dringe in seinen Geist ein, soviel du willst. Mein kaltes Herz wird niemals schreien, den wird das Eis nicht brechen.“ Es drehte sich alles um sie herum. Sie schüttelte sich, doch wurde es nur noch immer schlimmer. Leilana schwangt von einer Seite zu anderen. War ihr Kopf so schwer, doch hatte sie nichts getrunken. Der Hass stieg auf, wieder doch für was nur. Sie war durcheinander, konnte nicht klar denken. Die Kontrolle, sie durfte sie nicht verlieren. Ihr Inneres schrie nach Xolukorn er möge ihr helfen, er möge sie klar sehen lassen. Doch wo war er, verschwunden in die Nacht. Wo waren sie, die Schatten der Welt. Leilana konnte nicht mehr klar denken, sie fiel! Oder doch etwa nicht, wo war der Anfang wo das Ende. Im Ihr oder Jetzt zu leben, wo war sie nur geblieben.

Nordraum blickte auf. Er hatte noch immer schüttel Anfälle, grausam fühlte er sich. Gefangen in seinem eigenen Geist, beschmutzt war dieser, von den Klauen dieses Vampirs. Die Kraft schien in jedoch wieder gewonnen zu haben. Immer tiefer konnte er in seine Lungen atmen. Niemals hätte er sich träumen lassen, niemals hatte er gedacht ein Wesen könnte in seinen Geist, seine Seele sehen. Es war schrecklich, beängstigend und hatte doch etwas Lehrhaftes an sich. So also fühlten sich die anderen an. Dies war also was man den weißen Blick nannte. Eine Tasse stand neben ihm, ein seltsames Gesöff war da drin erhalten, doch hatte er wenig Zeit es zu begutachten. Das Knistern in der Luft, blickte ihn interessiert an. Etwas hatte sich verändert, in dem Moment als Alferic seinen Geist berührt hatte. Die Temperatur schien zu sinken, so dachte er zumindest. Leilana stand neben einem Fenster, ihre Körperhaltung hatte sich verändert. Sie schien einen Buckel zu machen und Höllenquallen zu leiden. Was war geschehen. Als sich ihre Blicke trafen schrag er zurück. „Was zum Teufel…“ weiter kam er einfach nicht.

Dämonen lebten schon seit Jahrhunderten auf dieser Welt. Wesen der puren Dunkelheit, erschaffen aus dem Nichts. Für ihre Spezies gab es keine wahre Definition, alle unterschieden sich. Sie waren anders, in Körper und Geist. Das denken, spezifiziert auf was konnte niemand sagen. Ihre Formen waren so unterschiedlich wie die Tierarten der jeweiligen Welt. Lange sind sie jedoch schon Tod, zu Schatten geworden nur noch ein Teil ihrer selbst. Nie mehr würden sie die Welt erblicken, den würde die Atmosphäre sie töten. Nehmt euch jedoch in Art … Nordraum blickte wie aus einem inneren Auge auf die Textzeilen zurück. Wie viele Jahre war es schon her dass er sie gelesen hatte. Damals noch als unwichtig abgestempelt, hatte er das Buch geschlossen, sich abgewandt. Doch die Zeichnungen der Wesen hatte er sich eingeprägt. Was stand da nur vor ihm?

Die Dunkelheit überrannte sie. War es denn schon Abend? Leilana blickte wieder auf und fühlte sich noch immer von dem Hass erfühlt, den sie schon so lange bei sich trug. Wie Schleier fiel es von ihren Augen, sie konnte sehen, jedes Detail in diesem Zimmer. Ihr Blick war klar, doch niemals, war er klar, nicht in Form ihrer Menschlichkeit. Nicht zum Greifen und auch nicht zum Adler war sie geworden, sondern ihres Vaters Tochter!



So in etwa:
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"Absoluta sententia expositore non indiget."
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » So 29. Mär 2009, 17:10

Zyria beobachtete ganz genau die einzelnen Bewegungen und Reaktionen der anderen. Was sie wohl dachten, als sie jeden einen Becher mit irgendwas darin gegeben hatte? Sie war gespannt darauf, was Leilana macht und ob Nordraum daraus trinken würde, oder ob er sich selbst und seiner Genesung überlassen würde. Er beäugte den Becher abschätzend und sah es zunächst nicht in Bedracht daraus zu trinken. Auch Leilana hielt noch etwas argwöhnisch diesen Kräutertee in ihren Händen. Eigentlich hatte sie die erste Äußerung von den beiden erwartet, doch war es Aelfric, der zu erst trank. Mit einem Zug trank er es leer und Zyria beobachtete ihm mit einem Auge. Sie wollte seine Reaktion nicht verpassen, wenn er erkannte, was es war. Abschätzend ließ er den Blutwein in seinen Gaumen abschmecken und schließlich grinste er sie an und meinte, dass sie es nicht noch einmmal wiederholen sollte. "Ich werde es beim nächsten Mal bedenken." antwortete sie mit einem Lächeln. Doch das Lächeln verging ihr als sie im Augenwinkel sah, dass Finara aufstand und wieder zusammenbrach. Konnte dieses Mädchen sich nicht gedulden?? Es war doch klar, dass sie noch zu geschwächt ist um stehen zu können. Ständig brach dieses Mädchen zusammen vor Erschöpfung. Sunniva war es langsam Leid die geduldige Pflegemutter zu spielen. Dieses Kind, auch wenn sie keines mehr war, war zu Leichtsinnig. Hatte Finara oh wunder was geglaubt, dass sie sofort auferstehen kann, gestärkt von neuen Kräften um in Heldentaten zu tauchen? Wie naiv sie doch war.

Zyrias Gedanken wurden von einem merkwürdigen Zischlaut abgelenkt. Sie sah sich nach dem Ursprung des Lautes um und erkannte, wie Leilana angewidert ihren Kräutertee ausspuckte. Na so übel schmeckt der doch nun auch wieder nicht, dachte sich Zyria leicht verärgert. Niemanden konnte sie es recht machen und jeder hatte immer irgendwas aus zusetzten. Sollten sie doch machen was sie wollten, Zyria würde nicht versuchen, es jeden einzeln recht zu machen. Am Ende konnte sie sich nur auf sich selbst verlassen. Warum aber, hatte sie den Tee ausgespuckt? Hatte sie vielleicht gesehen, dass Finara erneut umgefallen ist? Nach einem Augenblick der Stille erklang Leilanas Stimme, die sich an etwas aufheizte und ihre Wut nicht mehr verbergen konnte. Vielleicht wirkte Aelfric zu angeberisch auf sie, dass sie die Fassung verlor? Möglich wäre es ja. Leilana schwankte und taumelte. Spielte sie die geschwächte und verletzte vor? Nein das war doch nicht ihr Stil. Irgendwas stimmte mit Leilana nicht. Als ob sie mit sich selbst rang die Beherrschung nicht zu verlieren. Aber was kümmerte es sie. Sie wollte sich nicht mehr so viele Gedanken um andere machen. Musste sie doch ihr Gedanken auf sich selbst richten, mit all dem was ihr noch verborgen blieb und sie aufdecken musste. Sollten doch die anderen selbst zu recht kommen.

Die Ereignisse überrumpelten sich, denn Leilana schien es nicht gut zu gehen. Vor ihren Augen verwandelte sie sich auf einmal. Dabei wollte sie sich doch keine Gedanken mehr um andere machen! Und nun stand etwas Abschreckendes vor ihnen. Ein Geschöpf mit feuerrotem, glänzendem Fell. Es besaß vier lange Schwänze und Klauenhände mit langen Krallen. Der Blick war auf sie alle im Raum gerichtet und war unheimlich. Es hatte keine richtige Augen, sondern nur Augenhöhlen die hell leuchteten. Das Maul hatte eine zackenförmige Form, aber es besaß keine Zähne und leuchtete ebenso hell wie die Augen. Noch nie hatte sie so etwas gesehen, geschweige denn gehört. Ruhig sah sie das Geschöpf an und versuchte sich an die Weisheiten ihres alten Lehrers zu erinnern. War es etwa ein Dämon was vor ihnen hockte? Es lauerte in einer gedeckten Haltung und schien auf ihre Reaktion abzuwarten. Wie konnte denn das nur passieren und warum verwandelte sich ausgerechnet Leilana in so ein Wesen? Sicherlich sie war Gestaltenwandlerin – aber doch nicht in ein Dämon! Nicht so! Angestrengt dachte sie nach, wie sie Leilana zurück verwandeln konnte, wenn dies überhaupt möglich ist. Aelfric sah ebenso gebannt und abschätzend auf dieses Geschöpf hinab. „Wir sollten jetzt nicht unüberlegt handeln. Vielleicht ist es am besten wenn wir uns nicht bewegen und abwarten? Jedoch sollten wir bereit sein für etwas Überraschendes.“ Die einzige Erleichterung, die ihr blieb, war, dass Finara in Ohnmacht gefallen ist und von all dem nichts mitbekam. Zum Glück hatte dieses naive Mädchen beim Aufstehen nicht den Schutzkreis übertreten, denn das hätte ihren Zauber aufgelöst. Somit blieb bestand der Schutzzauber weiterhin, den sie um gewebt hatte. Doch alles andere ungeahnte machte ihr schon etwas Bange. Wie könnten sie Leilana nur wieder beruhigen? Sobald sie angreifen würden, würden sie den Dämon nur aggressiver machen. Aber im Fall des Falles mussten sie sich auch zu Verteidigen wissen. Die Frage war nur wie.
"Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzten kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft."

Xijoria - Darkelfe Bogenschützin und Basltelelfe :)

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mo 30. Mär 2009, 18:47

Tage vergehen, Jahre fliegen dahin, die Zeit ewig unser Gegner. So blicken wir heute zurück, in die Vergangenheit, wie schnell ist sie doch vergangen. Wie schnell die Zeit doch vergeht, so sagen jene die schon mit einem Fuße im Grabe stehen, wie schnell sie doch vergeht, wenn man schon am Abgrund steht. Die Taten die man einst begeht, werden einen verfolgen, ob gut oder böse, bis in den Tod hinaus. Die Vergangenheit haftet uns an wie ein Schatten der alten Zeit. So stehen wir ihr unser Geschichte jener voraus. Nicht zu sprechen brauchen wir, wenn wir am Abgrund stehen. Jahrhundert möchte man noch leben, noch so viel erreichen, noch so viel sehen, doch muss man einsehen dass es nun zu spät ist, der Tag ist gekommen. Einst stand auch er an diesem Punkt, einst stand auch Xolukorn am Abgrund der Zeit. Die Welt war in Chaos versunken, die Sonne würde nie mehr aufgehen, er hatte gekämpft um der Freiheit willen, doch am Ende alles verloren, mehr noch als sein leben. Wie schnell die Zeit doch Vergeht sprach er einst zu seinen Gefolgsleuten. Sie blickten ihn mit düsterer Mine an, verletzt in ihrem Stolz. Jene wussten dass es zu ende war, sie konnten nicht mehr siegen, so waren die Feinde doch so nah. Man konnte ihre Rufe doch schon hören, die Schwerter gezückt, standen sie bald vor ihnen. Nein, sie hatten keine Chance mehr! Damals sprach er zu ihnen, damals so wie heute hob er sein Dämonenhaupt und sprach:“ So stehen wir heute hier, am Abgrund. Die Zeit ist gekommen, die Zeit stehe uns bei. Denn wird es nun Enden, ich kann nicht sagen ob es wahrlich das Ende ist. Ihr könntet fliehen, gehen, fliegen, in eine andere Welt. Weit weg von diesem Krieg weit weg, von Blut und Trauer. Eure Familien wiedersehen, eure Kinder in die Arme nehmen, das Blut von euren Händen waschen und in eine Zukunft blicken.“ Das Blut lief über seine Schulter, auch er musste leiden, so hatten ihm die Feinde die linke Seite zerfetzt, doch zeigte er keine Schwäche. Nicht hier, nicht jetzt. „Doch wird es keine mehr geben. Wie gerne würde ich die Zeit zurück drehen, wie gerne Kind und Frau nochmals sehen. Doch wie ihr alle wisst ist dies unmöglich und ich kann mich nur noch mit der Flucht begnügen… Wer gehen möchte der sollte nun gehen, vielleicht könnt ihr sie retten, vielleicht euch selbst retten, die Seelen jener die uns würdig sind.“ Er senkte den Blick und wartete, hörte das Geschrei der Feinde, wie sie immer weiter vorrückten. Die Magie des Lichts so nah an seiner Haut. „Meine Freunde wie die Zeit doch vergeht. Wie wollten diesen Krieg, wollten für eine andere Welt kämpfen, eine bessere, eine sichere. Doch schmerzt es mich zu sagen dass wir verlieren werden. Wie können nicht siegen, der Schmerz ist zu groß. Ich könnte weinen, wenn ich Tränensäcke besähse.“ Xolukorn lachte und die anderen stimmten ebenfalls traurig ein. „Ich sage euch, lasst uns noch einen letzten Schlag versuchen. Lasst uns noch ein letztes Mal ihr Blut berühren. Sie ins Jenseits schicken, wo unsere Ahnen ihnen ein Freudenfest bereiten. Noch ein letztes Mal, unsere Klauen führen, bevor wir endlich ruhen können. Bevor unsere Vergangenheit jenen voraus eilt. Wir werden Untergehen, sicherlich! Aber noch immer haben wir zu endscheiden wie es beschied.“
Damals war die Welt in Dunkelheit gehaucht worden und dieser Tag ging in die Geschichte ein. Die Menschen würden zum ersten Mal wieder die Sonne erblicken. Tiere wieder auf den Wiesen grasen, die Lieder der Spatzen singen. Das Buch würde geschlossen werden und erst Jahrtausende danach wieder zum Vorschein kommen. Genau konnte man nicht sagen was an diesem Tag passiert war, den nicht sollte man als Wortwörtlich nehmen, was im Buch der Drachen stand. Doch wusste man nur einst, dass Xolukorn der Meisterdämon der alten Zeit, seine letzten Schlag geführt hatte. Viele Lichtwesen starben dabei und einige erzählten sich dass es vielleicht noch einen Sieg des Dämons haben könne, wenn nicht die Elfin mit den Katzenaugen gewesen wäre. Sie war es die alles beendet hatte. Von jenem Tag starben sie, sie alle. Dämonen gab es schon seit Jahrhunderten nicht mehr, sie waren die Vergangenheit. Fakt oder Fiktion wer weiß dies heute noch. Diese grünen Katzenaugen vernichteten sie. Einige sagten es wäre Magie, andere wiederum nur der Zauber einer Frau, doch waren sich alles sicher egal was es nun im Endeffekt war, es löschte sie aus, sie starben aus, jener einzelne von ihnen…die Dämonen. Jedes Tier wirft einen Schatten, ob nun von Ost oder West. Doch vor der Dunkelheit gab es keine Schatten, es gab sie einfach nicht. Jene sagen es sind ihre Seelen, die Seelen der Dämonen die so brutal in den Tod gerissen worden sind. Niemand weiß es wahrhaftig. Doch sind sich alles sicher dass es keine Wesen mehr der Vergangenheit gibt, bis heute jedenfalls…
Niemand hätte jemals daran gedacht dass ein Dämon einen Menschen lieben könnte, doch war es dies der Fall gewesen, vor Jahrtausenden. Nicht nur irgendein Dämon, sondern der die die Dunkelheit erschaffen hatte. Er zeugte ein Kind in jener Nacht, ein Kind der Dunkelheit. Sein eigen, sein Fleisch und Blut. Doch kannte das Wesen damals die Zukunft und legte einen Fluch über die Mutter, sie würde dieses jene Kind erst in der 6 Generation gebären und dann sterben. Nur so konnte er sich sicher sein, dass die Elfin mit diesen Katzenaugen sie nicht töten würde. Nur so geschah es dass Leilana nun vor genau jener stand, als Dämon!

Die Augen so hell wie die Sonne. Zähne gab es keine nur einen hellen Strahl. Man könnte sagen es ähnelte einem Fuchs, aber nur im Anschein. Ihr Haupt reichte bis zur Decke, wenn sie sich aufstellte. Die Beine so muskulös wie ein Pferd, die Hände zu Klauen geformt, streichen ihre vier Schwänze langsam über den Boden. Das Fell rot wie Feuer und schwang bei jeder ihrer Bewegungen mit. Was wohl das unnatürlichste war, war die Aura die sie versprühte. Sie war vollkommen farblos, so wie ihre Menschlichen grauen Augen. Die Bewegungen fliesend fast schwebend, richtete sich Leilana auf. Die Dielen unter ihren Pfoten krachten gefährlich. Viel würden sie nicht mehr aushalten. Nordraum blickte aus dem Fenster, die Sonne hatte sich gehoben. Bald würden die Straßen voller werden, wenn Leilana nun fliehen würde, würden ihren Weg vielleicht nicht so viele potenzielle Opfer kreuzen. Langsam ging seine Hand zum Schwert an seiner Seite. Genau wusste der Akkardianner nicht was er tun sollte, nur schwer hatte er sich aus der starre lösen können, noch immer konnte er es einfach nicht fassen. Die Legende stimmte also doch, es gab wirklich noch eine Überlebende. Er hatte sich geirrt, so hatte er doch geglaubt in ihr nichts zu sehen, sie war Wahrhaftich das Kind Xolukorns. Sein Kopf drehte, beim bloßen Gedanken drehte sich sein Magen um. Was war dies nur für eine Situation, niemand hatte hin gelehrt wie man einen Dämon bekämpfen konnte und er wollte auch nicht Leilana verletzten. Was sie noch sie selbst, oder einfach nur besäßen? Ein lachen war zu hören und Nordraum zuckte zusammen, er wollte nicht aufsehen, wollte nicht wissen aus welcher Richtung es kam. Doch war es nicht schwer auch ohne hinzusehen, das sarkastische Lachen zu erkennen.

„Esssss sssssteht ssssso klar vor mir, die Vergangenheit kann ich sssssehen.“ Es fiel ihr schwer zu sprechen, als wäre ihr Kehlkopf nicht dazu erschaffen. Leilana schüttelte sich, ihre Schwänze zuckten von einer zur anderen Seite. Dieser klare Blick, es überraschte sie selbst, als würde man in einem offenen Buch lesen, doch nun wurde ihr alles klar. Dieses Drachenbuch, was nur mit ihrer Haut sichtbar wurde, sie hatte diese Zeilen gelesen. Kannte diese Legende und hatte sie sofort wieder verworfen. Aber nun kam sie wieder zum Vorschein, so klar so hell leuchtend. Wie ein déjà vu lief die Geschichte vor ihrem inneren Auge ab und verschwand im Nebel. „Und ich habe noch gezweifelt, doch bisssst du essss wirklich.“ Ihre Augen leuchteten hell, sie mussten den Blick abwenden um nicht zu erblinden.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » So 5. Apr 2009, 18:14

Gerade noch hatte Aelfric sich über die kleine Aufmerksamkeit Zyrias gefreut. Der Geschmack in seinem Mund war noch nicht ganz verschwunden als Leilana plötzlich ihren Tee ausspuckte und sich seltsam verhielt.
Dann wurde der Raum von einer seltsamen Aura durchdrungen. Es war eine dunkle hasserfüllte Energie wie Aelfric sie seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt hatte. Konnte es sein? War das wirklich die Aura eines Dämonen? Doch verließen die letzten nicht das Angesicht dieser Welt als Xolukorn besiegt wurde? Noch ehe Aelfric weiter darüber nachdenken konnte, hatte Leilana bereits ihr wahres Aussehen offenbart. Vor ihnen stand ein dämonisch anmutender Fuchs mit feurig glänzendem Fell und gleißend hellen Augen. Angespannt beobachtete Aelfric Leilana, jede ihrer Bewegungen schätzte er ab. Durch seinen Kopf schossen tausend Fragen. In wie fern Hatte Xolukorn damit zu tun? Was würde Leilana tun? Warum kam ihre wahre Gestalt hier und jetzt zum Vorschein und vor allem was würde sie tun?
Als sie sich zu Zyria wand war Aelfric klar das er handeln musste. Es schien als würde Leilana gleich über Zyria herfallen und dann wäre alles verloren, für ihn und die Welt.
Aelfric zog seine Kettenhandschuhe aus und warf sie auf Leilana. Dadurch wand sie sich zu ihm und Zyria war für den Moment sicher.
Seine Sinnen waren geschärft und er war bereit Leilana auszuweichen würde sie ihn angreifen. Doch stand sie nur da und starrte ihn an. Aelfric ergriff diese Gelegenheit. Er wusste was er zu tun hatte. Schließlich war das einst die Aufgabe seines Ordens gewesen. Dämonen und all die anderen Wesen der Dunkelheit zu schützen aber eben auch alle anderen vor ihnen zu Schützen.
Sein Gesicht verformte sich und seine Augen glühten rot als er seinen Geist öffnete.

Jetzt hatte er Leilanas volle Aufmerksamkeit, leicht wippte sie mit ihrem Kopf hin und her und beäugte ihn neugierig. Die Dunkelheit die von ihm ausging schien sie zu interessieren. Aelfric nutze diesen Moment in dem sie unschlüssig war was sie tun solle. Er biss sich auf die Daumen und ein paar Tropfen seines Blutes fielen auf den Boden. Im selben Moment hob Aelfric seinen rechten Arm in die Luft murmelte ein paar Worte und stieß dann mit der rechten Hand hinab auf den Boden, wo sein Blut war. Der Boden um Leilana begann sich zu verformen und es schossen 4 Säulen hervor die Leilana fesselten. Sie war außer sich vor Wut und warf sich mit all ihrer Kraft gegen die Fesseln. Als sich Aelfric erhob hatten die Fesseln bereits erste Risse. Aelfric war klar das er sich beeilen musste, würde Leilana jetzt frei kommen wären sie alle verloren.

Er ging auf sie zu und legte seine Hand auf ihre Brust. Leilana fauchte ihn an und es viel Aelfric sichtlich schwer sein vorhaben umzusetzen. Doch allmählich hörte Leilana auf sich zu wehren. Sie wurde schwächer und ihre Fuchs Erscheinung verschwand. Kaum hatte Leilana ihre menschliche Gestalt zurück und der Dämon in ihr eingesperrt, wurde es dunkel um Aelfrics Augen und er brach zusammen.
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
Wilhelm Busch

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Di 7. Apr 2009, 11:15

Nicht einschlafen, nicht einschlafen! Doch war er so müde, er konnte seine Augen nicht mehr offen halten, musste schlafen einfach nur einschlafen. Die schwarzen Fänge konnte man so nah an seinem Körper spüren, wie sie ihn mit sich zogen, immer schneller immer aggressiver. Bald würde es Enden, der Tod stand ihm schon nahe. Angst lähmte seine Sinne, die Angst vor dem Nichts vor der endgültigen Dunkelheit, er würde sterben. Einfach nur da lag Xolukorn, sein Herz setze bald aus. Man konnte nicht sagen ob er damals Angst verspürt hatte, so hatten ihm doch die Ahnen gesagt, dass er Tod nur eine andere Ebene des Lebens sei. Doch die Dunkelheit, die selbst er nicht kontrollieren konnte war unheimlich, es nagte an seinem Fleisch, sein Verstand schien ausgesetzt. Dies war also das Ende, nun würde man sehen was ihm die Geschichten brachten. Noch ein letztes Mal öffnete er die Augen, um sie dan für ewig zu schließen. Der Tag war grau, die Sonne würde die Erde seit langem wieder berühren und mit seinem Untergang ein neues Zeitalter beginnen. Das Schwert blitze hell vor seiner Brust auf und er konnte in ihr Antlitz sehen. Es war sie, sie würde ihn ins Nichts schicken in den Tod. Xolukorn wollte sich aufrichten, sie währen, doch waren seine Verletzungen zu stark. Der Anblick des Schlachtfeldes raubte ihm den Atem, alle waren sie Tod. Überall diese Elfen, wie sie vor den schon toten Dämonen standen und immer wieder die Schwerter in sie rammten, immer und immer wieder. Er wollte weg sehen, doch konnte er einfach nicht. Wenn er nun die Augen schlissen würde… Nein, seinen Mörder musste er erblicken! Da war sie, sie die Elfin aus Licht und Dunkelheit, ihre Augen waren heller noch als die Sonne. Die Aura so unnahbar und gefährlich, er könnte sie töten, doch reichte seine Kraft einfach nicht mehr aus. Ihr Mund bewegte sich leicht, die Haare spielten um ihre Schultern, den Waffenrock eng um die Hüften geschnallt stand sie vor ihm und breitete die Hände aus. Das murmeln war unüberhörbar. Xolukorn konnte jedoch den Blick einfach nicht auf dieses Augen lassen, der Schrei eines Dämons berührte ihn bis unter die Knochen. Da hinten ein Elf in Blutdurchströmten Gewand stach immer und immer wieder in den Bauch des Dämons. Der Schmerz lies ihn immer wieder aus dem Totenreich fliehen. Es war schrecklich, könnte er weinen so täte er es nun. Das Gemurmel der Elfin lies ihn wieder aufsehen. Schwärze umgab ihn als sie die Hände senkte, nun würde er also kommen, der Tod! Die andere Ebene des Lebens, nun würde es enden. Er könnte ruhen, in der Ewigkeit, in der Dunkelheit. Xolukorn atmete noch einmal tief ein und schlug die Augen nieder.
Es war Vorbei… dachte jedenfalls die Elfen. Doch hatte sich der Dämon geschworen, seinen Peiniger mit in den Tod zu reisen. Die Augen schon lange zu, das Herz schon lange still, schlug sein Verstand noch immer hell. Niemand hatte sich jemals erträumen können, dass er aufspringen würde, so war er doch Tod! Die Echse sprang auf und packte diese Elfin, seine Krallen führte er unter ihre Kehle und blickte sie in die Katzenaugen. „So wisst ihr doch so wenig über unsere Rasse, ihr Narren.“ Er schlitze ihr die Kehle auf und hielt sie doch noch mit seiner Magie am Leben. „Genieße den Moment Elfe und erinnere dich an deinem nächsten Leben daran. Denke immer daran, dass Xolukorn dich einst getötet hat, dich mit in seine Welt gezogen hat und dich immer Zeichnen wird. Du wirst wiedergeboren, doch werde auch ich meinen Weg zu dir finden. Der Krieg ist noch nicht vorbei nur die Schlacht ist gewonnen.“ Er hob seine Stimme, schwankte auf seinen Beinen und merkte dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb. „Schaut her ihr Elfen, schaut her!! Die Sonne wird aufgehen, der Mond ruhen. Die Sterne werden von nun an am Firmament zu sehen sein, mein Volk wird eure Nacht erhellen. Mein Volk wird über meine Kinder wachen. Dämonen sterben von diesem Tage an, Dämonen habt ihr ausgerottet, doch nicht alles wird so wie es scheint.“ Er zitterte seine Stimmer verlor an Kraft, der Elfin kam Blut aus dem Mund geflossen. „Wir sehen uns in einem anderen Leben wieder, Kinder des Lichts, der Tag hat sich noch nicht dem Ende zugeneigt.“ Xolukorn stürzte sich in die Tiefe und zog die Elfin mit sich. Ihre Augen waren groß aufgesprungen und man konnte zum ersten Mal ihr junges Alter erkennen. Ja, so dachte er, wir sehen uns wieder. Mein Kind wird auch dich wieder besiegen. Dämonen habt ihr ausgelöscht, doch das was ich erschaffen habe, wird dir trotzen, Elfin. Der Tod nur eine andere Ebene des Lebens sein!! Xolukorn und die Elfin, deren Name er nie erfuhr, starben an diesem Tag im Abgrund der Zeit. Ihre Seelen jedoch lebten weiter und wechselten den Körper. Der Schatten der Nacht, nun in seiner Tochter als Wächter, als Lehrer und Meister. Die Seele der Elfin ohne Erinnerungen an diesen Tag, im Körper Sunnivas.

Leilana riss die Augen auf, ihr Körper zitterte ihr Menschenkörper. Durch die Magie des Vampirs hatte Xolukorn es geschafft den Schleier wieder zu errichten und den Dämon zu fangen. Leilana jedoch kannte nun die Geschichte kannte die Vergangenheit und kannte ihre wahre Gestalt. Sie hatte die Vergangenheit so klar und deutlich vor ihr gesehen und wurde sich im klaren dass nicht länger ihr der richtige Platz für sie war. Egal ob Licht oder Dunkelheit, sie war das Kind des Dämons, das Kind Xolukorns. Vor ihr stand Sunniva, ihres Vaters Mörderin. Egal was sie vorher alles geplant hatte, es machte es zu Nichten. Als wäre der Schleier um ihren Geist gefallen, als könnet sie nun endlich wieder Atmen, es war ihr so klar. Leilana blickte zu Alferic der bewusstlos am Boden lag, der Dämon hatte sie nicht zu einem anderen Menschen gemacht, es war genau das Gleiche als wäre sie ein Greif nur die Erscheinung hatte sich geändert. Sie blickte sich um und beobachte Nordraum der sie an eine Wand gelehnt hatte und sie mit großen Augen anstarrte. Auch sie war überrascht, doch nicht so wie sie es sollte. Es änderte vieles, wenn nicht sogar alles. Leilana nickte einmal knapp und beugte sich zu Alferic. Ihre Hand ging auf seine Schulter und sie schloss die Augen. Sunniva erhebte Einwand und sprang zu ihr hin, doch den Schild den sie aufgebaut hatte konnte sie nicht durchdringen. Magie floss durch ihre Hand zu den Fingern und aus den Fingerspitzen zum Vampir. Sie heilte seine Risse in der Magischen Kugel und lies ihn wieder aufatmen. Sie erhob sich und schritt zu dem Kind. Blickte in das junge Gesicht und nahm die Kräutermischung die auf dem Nachtisch lag in die Hand und trank sie aus. „Nun wisst ihr was ich bin, die Vergangenheit jagt mir nach, ich kann nicht leugnen was mein Fleisch und Blut euch preisgibt. Nun was soll ich sagen ich bin ein Dämon…!“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Di 7. Apr 2009, 13:07

Leilanas Dämonengestallt sprach mit einer eigenartigen Stimme. Es hatte etwas zischendes an sich. Für den Dämon, der solange in Leilanas Körper schlummerte, war es lange her, dass er die Sprache benutzte. Lange konnte sie das Geheimnis vor Leilana bewahren, dass sie diejenige war, die einst so mächtig gegen Xolukorn gekämpft hatte. Aber auch Leilana hatte lange ihr Geheimnis bewahren können, ein Dämon zu sein. Sie hätte es besser wissen müssen, oder wenigstens erahnen können. Doch warum jetzt, warum hier? Es sprach von der Vergangenheit, dass es diese sehen konnte und auch Sunniva bekam aus irgendwelchen Gründen einzelne Fetzen ihrer Vergangenheit zu sehen, als ob sie mit jemanden in Verbindung stand. Gebannt sah sie zum Fuchsdämon auf und auch dieser hatte sah sie nur eindringlich an.

Sie tauchte in eine Art Trance ein und ihr Blick schien weit weg zu sein. Sie sah Liviana vor ihr, die in ihren roten Waffenkleid auf einem verwüsteten Feld stand. Ihr mächtiger Zauberstab leuchtete blau, als sie einen Zauber webte. Neben ihr lag der gefährlichste Dämon aller Zeiten und Zyria erkannte, dass Liviana fieberhaft nach irgendetwas suchte. Sunniva wusste auch wonach, denn konnte sie nur mit einem Gegenstand den Dämon verbannen. Doch wie es aussah hatte sie diesen nicht mehr. Sie musste es bei der Schlacht verloren haben. Der Zauber schwächte sie ansehnlich immer mehr und Sunniva konnte mit spüren wie ihnen regelrecht ihre Kraft entzogen wurde. Hilfesuchend sah sie sich um und hoffte Aelfric irgendwo zu sehen. Doch in diesem Moment ihrer Hoffnung und Unaufmerksamkeit, griff der Dämon sie erneut an und schlitzte ihre Kehle durch. Reflexartig griff die wahre Sunniva an ihren Hals. Sie spürte kein Blut und dennoch fühlte es sich so an, als ob sie eine Wunde hätte. Dann sah sie den frühreren Aelfric kommen und die Vision verblasste immer mehr. Es fühlte sich an, als ob sie in ein tiefes Loch gemeinsam mit Xolukorn fiel und seine Stimme wie ein Echo hallte: „Wir sehen uns in einem anderen Leben wieder, Kinder des Lichts, der Tag hat sich noch nicht dem Ende zugeneigt.“

Alles wirkte noch verschwommen und nicht real. Benebelt von der Version kniete sie am Boden und erkannte eine Schattengestalt. Sie befürchtete das sie angegriffen wurde, dass die Version immer noch weiter ging. Unbedacht sprach sie einen Schockzauber aus und verpasste so der Schattengestalt einen hieb, sodass diese von ihr weichen würde. Sehr langsam kam sie wieder zu sich und ihre Gedanken wurden klarer. Ihr blieben noch die Worte Xolukorns zurück. „Du wirst wiedergeboren, doch werde auch ich meinen Weg zu dir finden. Der Krieg ist noch nicht vorbei nur die Schlacht ist gewonnen.“ Ihr Kopf begann über die Bedeutung nach zu denken, bis ihr bewusst wurde, wer gemeint war. Sie und Leilana waren die Wiedergeburt zweier Mächte, die aneinander rieben und scheinbar wieder gegeneinander kämpfen werden. Doch würden sie das wirklich tun? Sie reisten schon so lange zusammen, schlossen einst eine seltsame Freundschaft und noch etwas war anders als damals. Leilana trug nicht mehr das Nichts in sich, wie es einst Xolukorn tat. Sie mussten nicht zwingend Gegner sein, wenn sie es nicht wollten, aber was wollten Leilana schon? Im Unterbewusstsein kannte sie schon die schmerzliche Antwort darauf.

Mit dieser Erkenntnis sah sie plötzlich ihre Umgebung. Es fühlte sich wie ein Zeitsprung an, den sie gemacht hatte und sie nun ganz plötzlich alles wahr nahm. Vor ihr lag Leilana, die sich vorsichtig wieder aufrichtete. In ihrer unmittelbaren Nähe lag eine weitere Gestalt am Boden. Erschrocken sah sie, dass es Aelfric war. Sie hatte die Befürchtung, dass er es war, der ihren Schockzauber abbekommen hatte und nun außer Gefecht schien. Zyria wollte zu ihn eilen und ihn wieder zu Bewusstsein bringen, doch waren ihre Glieder schwach. Leilana beachtete sie gar nicht und beugte sich vor Aelfric. Zyria wollte Einwände bringen und Leilana beiseite schubsen, aber es gelang ihr nicht. Sie war noch geschwächt um Leilana von ihrem Vorhaben aufzuhalten. Mit feuchten Augen, sah sie das Geschehen zu. Ruckartig stand Leilana auf und Zyria kroch zu Aelfric. Sie nahm seinen Kopf und legte diesen auf ihre Beine. Mit zittrigen Händen prüfte sie seinen Puls und war erleichtert, dass er noch lebte. Sein atmen war flach und ruhig, aber er würde bald wieder auf die Beine kommen. Sie richtete ihren Blick zu Leilana, die nun am Bett des Mädchen stand. Auch des Mädchens Schutzschild war gebrochen, aufgrund Zyrias Abwesenheit. Letztlich sprach Leilana mit einer Leichtigkeit das aus, was sie alle gesehen hatten. Sie war ein Dämon und nun war die Fragen offen, wie es weiter gehen würde. Leilana trank den Rest des Gebräus vom Mädchen um sich selbst wieder zu stärken.

„Nun, nachdem wir beide genauer wissen, wie unsere Vergangenheit war gilt es zu Bedenken, wie die Zukunft aussehen könnte. Der Tag der Entscheidung kann nicht länger aufgeschoben werden. Jeder von uns muss für sich sich entscheiden, welchen Weg man einschlagen wird. Denn das macht es abhängig, was sich in der Zukunft weiter entwickeln könnte. Welchen Weg wählst Du Leilana?“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Di 7. Apr 2009, 17:39

Leilana legte die Tasse nieder und leckte sich über die Lippen. „Auch wenn es nicht die Meine ist, so jagt sie mir doch nach.“ Ihr Blick war von derselben kälte wie immer, die Augen grau erleuchtet konnte man Hass sehen. „Ich kenne sie, meine wie deine. Einst waren wir Todfeinde, nur gegeneinander konnten wir antreten. Licht und Dunkelheit, doch niemals das Grau erblickte die Welt. Wie ich selbst wähle kann ich nicht sagen, doch fällt es mir schwer nicht das Schwert zu erheben. Ich habe nicht nur gesehen, sondern auch gespürt. Bei jedem Mord, bei jedem magischen Hieb, schien es mir als würde mein Körper zerstückelt. Sie sind nicht mein Volk, genau so wenig wie es die Akkardianner sind. Ich denke nicht dass ich je eine geworden wäre, wenn nicht mein Vater den Weg zu mir gefunden hätte. Nur seine Magie hat euch davor geschützt mein wahres Wesen zu sehen, ob ich es gewusst habe? Nein, aber geahnt! Ich kenne die Vergangenheit, doch muss ich in der Gegenwart leben und für die Zukunft entscheiden. Egal wie ich mich entscheide, so werden doch beide Seiten kämpfen. Ich jedoch werde für meinen Teil nicht an der Seite der Elfen kämpfen. Es fällt mir schwer dir in die Augen zu blicken, so sah ich sie doch vor so vielen Jahrtausenden. Es fällt mir schwer hier zu stehen und mich in dieser Menschenstadt zu befinden. Mein Körper mein Geist will raus, ausbrechen aus dem Gefängnis. Xolukorn ist alt, seine Magie begrenzt und mein Geist wird von jedem Tag stärker, der Hass wächst, die Magie nagt an ihm. Er kann nicht sterben, doch kann er mich bald nicht mehr beschützen. Diese Menschengestalt ist nicht die Meine, ich sehe durch einen Schleier wenn ich die Augen öffne. Was soll ich tun, wenn es endet. Mein Platz ist so leid es mir tut nicht bei euch. Wie gerne würde ich sagen es wäre bei meinem Volk, doch gibt es keine zweite wie ich. Ich werde kämpfen…gegen…“ Leilana brach ab und blickte zu Nordraum. „Es tut mir Leid mein Freund. Deine Armee wird dich nicht mehr wiedersehen, dein Krieg wird nicht der deine sein. Der Bann der Sunniva über dich legte, habe ich verändert. Du wirst für ewig an Sunniva gebunden sein, es ist nicht nur dass du ihr nicht tun kannst, sondern du sollst sie auch Beschützen, vor mir! Er lebt in mir, nicht nur als Schatten sondern auch als Geist. Ich hatte vergessen wer ich wirklich bin, habe die Vergangenheit vergessen, habe mich selbst vergessen. Ich muss meinen Platz im Kreis der Ewigkeit einnehmen. Ich bin der Nachkommen, mein Blut ist das seine, der Hass der meine. Ich bin sein Antlitz, doch kann ich entscheiden und ich entscheide gegen euch, den geht ihr mit den Elfen. Ich kann nicht an ihren Platz treten, kann nicht die Wesen der Nacht bekämpfen.“ Leilana schritt zum Fenster und öffnete es. Die Sonne war aufgegangen die Menschen tummelten sich in den Gassen. Sie blickte hinab und sprach ihre Worte mit der Kälte die ihr Angeboren war. „Die Würfel sind gefallen, nun verstehe ich die Zeilen im Buch der Drachen. Was wir sind, werdet ihr sein. Was ihr seid, waren wir einst. Sie sind für uns Sunniva.“ Leilana drehte sich um und schaute sich im Raum um. „Was ist es doch für ein Zufall, genau die Todfeinde von einst sehen sich heute nach so vielen Jahrtausenden wieder. Doch einst kannten sie sich nicht, nicht einmal den Namen, konnte Xolukorn mir sagen. Doch kenne ich den deinen! Ich kenne jedoch noch viel mehr, wie lange reisen wir nun schon zusammen. Monate, wenn nicht schon ein Jahr. Für uns ist es keine Ewigkeit, doch reichte es aus! Ich habe mich entschieden, das Nichts werden wir bekämpfen, ob gut oder böse. Doch die Elfen werde ich ausrotten!!“ In ihren Augen blitze eine unglaublicher Hass auf, die Zähne gefletscht verwandelte sie sich fast wieder in den Dämon, Xolukorn jedoch konnte diesem jedoch noch rechtzeitig Einhalt gebieten.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Di 7. Apr 2009, 22:51

Als Aelfric aufwachte war er noch benommen. Der Zauber war anstrengend doch das Bewusstsein hatte er noch nie verloren. Als er sich bewegte spürte er wie ihm seine ganze rechte Seite schmerzte. Irgendwer hatte ihn mit einem Zauber getroffen. Noch einmal würde ihm das nicht passieren.
Dann öffnete er die Augen und sah über sich Zyria. Die angespannt zu Leilana starrte. Als Zyria kurz zu ihm blickte schloss er die Augen und tat so als wäre er noch bewusstlos. Wenn er jetzt schon wieder wachgeworden wäre hätte sich Leilana bestimmt nicht so offen an Zyria gewandt und außerdem hatte er so die Überraschung auf seiner Seite würde Leilana sich gegen Zyria wenden.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mi 8. Apr 2009, 15:20

„Es gibt kein Tag an dem nicht eine Schlacht auf dieser Welt geschlagen wird, es vergeht kein Tag in dem nicht gemordet wird, kein Tag an dem ich nicht die rufe und die Qual der Vergangenheit verdrängen kann.“ Leilana machte eine Pause und schüttelte sich. „Meine Worte sind die seine, seine Vergangenheit die meine, ich bin eins mit meinem Schatten. Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr flammt der Hass in meinem Inneren auf, das Feuer erlöscht nie, dass Wasser zu schwach. Was soll ich sagen meine Zukunft liegt nicht mehr in meiner Hand. Ich wurde geboren um zu kämpfen und kann heute behaupten dass ich nun mit aller Kraft hinter dem stehe, was uns allen bevor steht. Schon lange habe ich geschmiedet, meine Pläne, schon lange habe ich gezweifelt. Doch Heute, von diesem Tage an endet es, der Zweifel ist von mir gefallen, der Weg ist nun frei.“ Sie hielt inne und drehte sich zu Sunniva, ihr Blick war kalt, eiskalt! Ihr Herz schon lange zu Eis geworden, ihr Verstand messerschaft, die Klingen gewetzt, blickte sie ihren Feinden ins Antlitz. „Mein Vater hat dich damals getötet und er würde es jeder Zeit wieder tun, sein Hass ist der meine, seine Hand die meine! Ich könnte die Hand erheben, zuschlagen immer wieder. Dein Leben aushauchen, wie eine Kerze. Doch halte ich ein, blicke auch in unsere Vergangenheit, denn sehe ich diese nicht nur durch Kriege verrottet. Erinnere mich an die Augenblicke des Lachens. Weißt du noch als ich betrunken war, mich im Zelt der Elfen zur Närrin machte. Ich erinnere mich, wie du mich gerettet hast, vor meinen wilden Schatten, erinnere mich an die Reise, an unsere Vergangenheit. Doch sickert nicht nur schönes durch, die Intrigen liegen mir im Blut, nicht alles was ich gesagt und getan habe, entspricht der Wahrheit! So Erinnere ich mich daran wie ich meine dunkle Magie erhoben habe, die Augen vor unserer Freundschaft schloss und dich töten wollte. Es wäre mir damals auch fast gelungen…ich könnte es heute zu Ende bringen. Zuschlagen und unsere Vergangenheit auslöschen, doch bist nicht du Teil meines Plans, nicht du bist die der ich Einhalt gebieten muss und so werde ich nicht gegen dich kämpfen, so wahr der Hass auch in mir aufkeimt.“ Ihr Gewand wehte, die Fenster waren undicht und ein starkes Gewitter keimte auf. Blitze vernahm man am Horizont der Regen prasselte auf die Erde, der Wind wehte stark durch das Land. „Ich habe den Bann verändert Sunniva, Nordraum ist dazu verdammt dich zu schützen. Er wird sich vor dich stellen, dich beschützen vor…mir! Als das was ich bin, ein Dämon werde ich kämpfen mich in die Schlacht stürzen und den Krieg beenden. Doch was danach, ich kenne mich nicht genau genug um zu sagen dass ich meinen Hass Einhalt gebieten kann. Nordraum wird sich vor dich stellen, wenn ich komme um dich in den Abgrund zu stürzen, es ist seine Aufgabe. Der Tag wird kommen an dem mein Blick dunkel wird, ich bin ein Dämon das Blut der Jahrhunderte fliest durch meine Adern. Schwarz wie das Nichts ist mein Blick, der Ruf eilt mir voraus, wissen die Elfen erst wer ich bin werden die Dinge seinen Lauf nehmen.“ Sie wand sich von Nordraum ab und blickte wieder zu Sunniva die Alferic über den Kopf streichelte. „Ich verrate dir was ich vorhabe, denn könnt ihr mich nicht mehr aufhalten. Ich wähle den Weg der Dunkelheit, den Weg meines Volkes. Ich werde in die Städte der Nacht reisen, mich zum Nichts bekennen und es auslöschen! Aber dazu brauche ich deine Hilfe Sunniva, denn nur wenn Licht und Dunkelheit zusammen, den Fluch sprechen so können wir es bannen. Du musst mir vertrauen nur dieses eine Mal, ich kenne den Weg, so sagte es mir einst mein Vater in ferner Zukunft. Es muss gebannt werden, wir beide können dies tun, wir beide werden es tun, vertrau mir! Ich weiß es fällt dir schwer, aber haben wir nicht mehr viel Zeit. Denn kennt das Nichts nun meine wahre Gestallt, den Schleier um meine Gestallt kann ich nicht weiter aufrechterhalten, wird er fallen, so werden auch die Karten fallen. Lass uns reisen, solange es noch möglich ist, denn werde ich erst zum Dämon werden die Kreaturen der Dunkelheit aus ihren Löchern gekrochen kommen und sich hinter mich stellen. Ich schmiede Pläne so wie ich es immer tat, noch nie durfte daran jemand teilnehmen, noch nie habe ich gesagt was ich wahrlich dachte. Komme mit mir, lass uns das Nichts vernichten, solange ich noch die Leilana bin, die ihr alle kennt.“

Dämonen lebten schon seit Jahrhunderten auf dieser Welt. Wesen der puren Dunkelheit, erschaffen aus dem Nichts. Für ihre Spezies gab es keine wahre Definition, alle unterschieden sich. Sie waren anders, in Körper und Geist. Das denken, spezifiziert auf was konnte niemand sagen. Ihre Formen waren so unterschiedlich wie die Tierarten der jeweiligen Welt. Lange sind sie jedoch schon Tod, zu Schatten geworden nur noch ein Teil ihrer selbst. Nie mehr würden sie die Welt erblicken, den würde die Atmosphäre sie töten. Nehmt euch jedoch in Art so ….

Nordraum dachte fieberhaft nach, doch fielen ihm die letzten Zeilen einfach nicht mehr ein. Was war es nur was es uns bewahren wollte, dieses Buch, diese Zeilen, dies Legende!!

„Ich habe meinen Weg gewählt nun sage mir, Elfin mit den Katzenaugen, welchen wählst du?“
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