2. interaktive Geschichte.

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Ollowain1994
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Ollowain1994 » So 19. Apr 2009, 12:15

Mehrere Wochen sind bereits vergangen seit dem Gerwyn aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte. In diesen Wochen hat er viel getan. Er war wie ein Jäger, der Spuren durch Leute erfährt. Gerwyn rastete in jeder Stadt und hörte sich um, fragte die Leute aus. Das Problem am Anfang war, zu wissen was er fragen sollte. Aber als er einfach nach seltsamen ereignissen fragte bekamm er genug brauchbare Informationen. Von Sintihoras hat man immer noch keine Information über seinen Aufenthaltsort oder ob er überhaupt noch lebte. Jedoch hatte er bei der Suche Leilanas, Sunnivas und des Vampieren mehr Glück. Es gab genug seltsame Ereignisse die auf die drei passten. Vorallem durch den Vampieren wurde es einfacher. Er fällt in der Gesellschaft sehr auf. Also ging Gerwyn Gerüchten nach wo er gesehen worden sei. Dies dauerte sehr lange. Manchmal waren die Informationen einfach falsch. Es waren halt nur Gerüchte. Und manchmal musste er mehrere Tage in einer Stadt bleiben um alle Leute zu befragen die was wussten. Und die Aussagen vergleichen, den nicht alle sagten das selbe. Manche widersprachen sich sogar vollkommen. Dort musste Gerwyn entscheiden wem er glaubt.


Es war ein Sauwetter. Es regnete in strömen und der Donnergroll überbat sich mit jedem mal selbst. Doch Gerwyn hatte das Gefühl den drein ganz nah auf der Spur zu sein. Gerwyn hat gehört, einen Vampieren in Begleitung gesehen zu haben. Ganz in der nähe und sie sind wohl noch nicht abgereist. Aber die Angaben waren zu ungenau gewesen um einen genauen Ort zu ermitteln. Bei seiner Suche hat er jedoch einen ganz wichtigen Hinweis bekommen. Eine Frau hat wohl ein Flugobjekt gesehen. Aber es war kein Vogel. Es war viel größer. Sie hat sogar gesehen wo es ungefähr gelandet ist. Also beschloss Gerwyn sich auf die Suche zu machen, an den Ort, den die Frau ihm beschrieben hat. Als er dort ankamm sah er nix von einem rießigem Vogel. Aber nach einiger Zeit fiel ihm eine Hölle auf. Sie sah nah einem guten unterschlupf aus. Gerwyn trat in die Hölle ein. Es war ein gutes Gefühl nicht mehr im regen zu stehen.Er zog seine Kapuze ab und ging einige Schritte weiter in die Hölle. Dann sah er sie. Endlich war er fündig geworden. Den vor ihm lag Leilana in der Hölle.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Do 23. Apr 2009, 20:25

Zyria stützte sich mit einem Arm ihren Kopf, um Aelfric zu sehen und mit der anderen Hand streichelte sie an seinem muskulösen Oberkörper entlang. Mit funkelnden Augen sah sie Aelfric an, als er davon sprach, dass sie wieder die Lehrstunden aufnehmen können. Spannung machte sich in ihrem Körper breit, würde sie doch sofort loslegen wollen. Wie es wohl sein würde, in die eigene Dunkelheit einzutauchen, in die ihre? Zwar war sie ihrer dunklen Seite schon begegnet, aber das war anders. Sie lernte diese zu zügeln und zu kontrollieren und nicht darin etwas zu erfahren. Sie wollte schon ihre Neugierde mit Aelfric freien lauf lassen, als er weiter sprach.

Was er nun sagte, ließ ihre freudigen Ausdruck vollkommen erstarren. Er sagte ihr direkt ins Gesicht und ohne Ausschweifung, dass er dachte, dass sie die Dunkelheit fühlen und kontrollieren könne. Hatte er deswegen den Lehrstunden zugestimmt, weil sie es nach seiner Ansicht noch nicht konnte? Ihr Lächeln verging und sie fühlte sich einfach vor dem Kopf gestoßen. Ihre Augen verloren den Glanz der Aufregung und Enttäuschung spiegelte sich darin wieder. Erst sagte er ihr, dass sie nicht so tief in die Finsternis eintauchen solle. Um dann wiederum vom Gegenteil zu sprechen. Warum warnte er sie erst?

Was folgte war ein Vergleich Liviana's magische Kraft und die ihre. Seiner Meinung nach, würden sie mit ihrer Art von Magie nicht den bevorstehenden Krieg gewinnen. Ihr Mundwinkel zuckte leicht und ihre Augenbrauen verengten sich. Falten des Missverständnis bahnten sich den Weg auf ihrer Stirn. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Schön, dachte sie sich zornig und legte sich seitlich hin. Ihr Blick fiel starr auf die Decke. Was erwartete er von ihr? Das sie genau zu der Elfin wird, die er einst so liebte und damals die Welt rettete, aber sie selbst ihr Leben dafür hergab? Zyria ließ nur ein schnaufen von sich hören. Zum ersten Mal hatte Aelfric sie auf emotionaler Weise verletzt. Was dachte sich dieser Vampir eigentlich dabei?

Zyria drehte sich seitlich weg. Fragen die sie nicht aussprechen wollte, aber dennoch in ihrem Kopf schwirrten, ließen alten Zweifel wieder aufkeimen. Sie blickte raus aus dem Fenster. Es schien noch immer zu regnen. Die Welt weinte und sie teilte die Traurigkeit, denn es tropfte ihr eine Träne herunter, dann die zweite. Sie fühlte sich an diesem grauen, kalten Tag einsam und zurückgelassen. Als ob sie die Gelegenheit hatte etwas zu ändern und es zu spät war. Sie war allein und sich selbst überlassen. Doch sie war nicht allein, als sie bemerkte wie Aelfric sich aufrichtete.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Do 23. Apr 2009, 21:24

Zyria antwortete nicht auf Aelfrics Ausführungen und als sie sich zur Seite weg drehte wurde Aelfric klar das er sie vielleicht verletzt hatte. Und als er bemerkte das sie zu weinen begann stand er vom Bett auf um seine Rüstung anzulegen, während er sich anzog ergriff er das Wort.
"Weist du ich wollte dich nicht verletzen. Ich wollte einzig allein sagen das du noch stärker werden musst. Aber eines weis ich mit Sicherheit, du kannst noch stärker werden als dein damaliges ich, vorallem wenn du lernst die Dunkelheit wie damals zu nutzen und zusätzlich die Macht des Lichtes wie du sie jetzt nutzt. Eine Sache möchte ich noch klar stellen. Jetzt wo ich über meine Worte nachdenke glaube ich du könntest denken ich erwarte das du so wirst wie du einst warst, dass tue ich nicht, aber ich erwarte von dir das du nicht aufgibst oder dich in irgendeiner Art und Weise verloren fühlst, denn ich werde stehts an deiner Seite sein. Und jetzt höre auf zu weinen. Reis dich zusammen und lass uns trainieren. Denke jetzt über mich was du willst, aber sei dir klar darüber, dass ich nur will das wir bereit für die Zukunft sind."

Während Aelfric zu Zyria sprach ging von ihr keine Regung da sie lag einfach nur da und starrte aus dem Fenster. Als Aelfric seinen Brustpanzer anlegte drehte er sich von Zyria weg und verlor sie aus den Augen, er hörte nur wie sie sich hinter ihm regte und auch aus dem Bett erhob.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Do 23. Apr 2009, 22:33

Angespannt wartete sie, ob er sie zu sich nehmen würde. Sie versuchte sich zusammen zu reißen, um wieder an Stärke zu gewinnen. Wollte sie doch nicht ganz so verweint und traurig aussehen, wie sie sich gerade fühlte. Statt seine Atem auf ihrer Haut und seine Nähe zu wissen, spürte sie, wie das Bett kurz knarrte und die Matratze sich bewegte. Er stand also auf!? Sie konnte es kaum glauben, doch wollte sie sich auch nicht davon überzeugen. Sie hörte die Fußschritte auf dem Boden. Er stand wirklich auf und ging. Unruhe machte sich in ihrem Körper breit. Sie hatte gehofft, dass er sie zu sich nehmen würde und sie von ihrer Gedankenqual befreien würde. Stattdessen stand er auf! Ein Schmerz durchbohrte ihr Herz. Unweigerlich rollte eine weitere Träne herab. Sie vernahm das Geräusch seiner Rüstung, die er wohl gerade anlegte. Wollte Aelfric sie einfach hier zurück lassen? Doch dann sprach er zu ihr. Er redete sehr schnell und holte selten Luft, so als ob er das unbedingt noch erwähnt haben wollte. Er hatte schon recht, mit dem was er ihr hastig erzählte. Sie würde ihn auch gerne Glauben schenken, aber sie fühlte sich fremd bei dem was er ihr zu erklären versucht hatte. Fremd aus dem Grunde, dass er sich von ihr distanziert hatte, statt bei ihr zu sein. Ihr war kalt und eine Gänsehaut breitete sich auf ihren Körper aus. Eine Gänsehaut die von innen kam. Wie gelähmt lag sie noch da und wartete darauf, dass er sie wach schütteln würde. Das er vor ihr stehen würde um sie aufzumuntern. Doch er kam nicht. Geprägt von der inneren Kälte stand sie auf. Einen Blick über die Schulter erkannte sie, dass Aelfric ihr den Rücken zu drehte. Hatte er etwa die ganze Zeit mit der Wand geredet? Unbekannte Wut stieg in ihr auf und ihre Augen leuchteten in ihrem katzenartigen Gelbton. Sie starrte Aelfric an, dabei strömte ein Dunkles Gefühl in ihr auf.

Im nächsten Moment webte sie einen Zauber und ihr Blick war fest auf Aelfric gebannt. Am liebsten hätte sie ihn verwünscht in irgendein Flattervieh. Ja eine Fledermaus hätte doch zu ihm gepasst. Sie stellte sich eine Fledermaus bildlich vor und legte sich schon die Wörter in Gedanken zurecht. Er drehte sich zu ihr um und dann explodierte das Kissen auf dem Bett. Tausend schwarz-weiße Federn flogen in der Luft herum. Sie wusste mit ihrer Energie nicht wohin, aber Aelfric verletzten oder gar verhexen wollte sie auch nicht. Nackt stand sie ihm gegenüber. Nur ihre langen offenen Haare bedeckten ihren schlanken Körper. Mit ihren gelben, wilden Katzenaugen sah sie ihn an. Leicht herausfordernd, abwartend und auf der hut. Aber auch leicht verwirrt mit dem ungewöhnlichem Gefühl, welches gerade in ihr keimte.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Do 23. Apr 2009, 23:53

Aelfric war gerade damit fertig seine Rüstung anzulegen als er plötzlich spürte wie Zyria von ihrer dunklen Seite durchströmt wurde. Im nächsten Moment schleuderte sie ihm auch schon einen Zauber in den Rücken. Aelfric schaffte es gerade noch sich um zu drehen und den Zauber abwehren. Zum Glück hatte er seine Rüstung noch anlegen können. So konnte er mit seinen Armprotektoren den Zauber abwehren. Ansonsten hätte der Zauber ihn erwischt. Der Zauber traf ein Kissen auf dem Bett und zerfezte es. Während die Federn noch zu Boden schwebten erblickte Aelfric Zyria. Sie stand nackt vor ihm und man konnte ihr ihre Wut ansehen. Aus ihren gelben Katzenaugen starrte sie ihn an und in dem Zimmer war deutlich ihre dunkle Aura spüren.
Auf Aelfrics Gesicht zeichnete sich für einen bruchteil einer Sekunde ein Lächeln ab bevor er seinen Geist öffnete und Zyrias dunkler Seite noch mehr Kraft zu verleihen. In Gedanken sprach Aelfric zu ihr " Jetzt erlange die Kontrolle über deine dunkle Seite und tauch in sie ein, erforsche sie, schöpfe Kraft aus ihr und halte dich nicht zurück die überschüssige Energie freizusetzen. Ich werde mich zu schüzten wissen."
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von aponzeus » Fr 24. Apr 2009, 22:26

Finara sah sich in ihrem Zimme rum. wie konnte Nordraum das nur getan haben. sie fühlte nichts, absolut nichts. Auf dem Boden lag ein Messer sie hob es auf. Woher es woll stammen mochte. wem gehörte es? Finara gingen dutzende Sachen durch irhen Kopf doch hatten sie einen Entschluss gefasst. Dieser war Endgültig. sie musste abschliessen. vielleicht war Luth gnädig zu Ihr. Finara nahm das Messer mit beiden Händen. Wie als ob sie nciht ihre Hände waren, durchshcnitt das Messer die Luft und landete auf Finaras Haut. Die Klinge brach durch und sie fühlte, dass sie das Herz verletzt hatte. Sie spürte Blut auf de rHaut um die Stichwunde. Sie fühlte die Hitze des Blutes, ob das nur bei ihr so war? das würde sie nie feststellen können. Wie war es wohl ihrem Vater ergangen, als sie ihn erstochen hatte. hat er etwas gefühlt? Finara spürte keinen schmerz nur die Erlösung. Luth meinte es offenbar gut zu ihr. Sie brach zusammen und schloss die Augen. kein Schrei drang über ihre Lippen.



-----------------


Hiermit gebe ich offiziell meinen Rücktritt bekannt. Die Gründe sidn denen bekannt, die sie wissen sollten, und der Rest sollte mit dieser Entscheidung leben können.

Ich möchte Shax, Schattenfell und Xijoria danken dafür, das sich hier mal mitschrieben durfte. Für ihre Ausdauer mir viele Fragen zu beantworten und vieles mehr. Vielen Dank!
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Sa 25. Apr 2009, 19:38

Leilana lag am Boden, ihr Körper zitterte. Sie war wie in einem Fiebertraum, meist wach doch aber immer schlafend. Ihr Herz raste, die Pupillen geweitet, schüttelte sie sich. Ob Tag oder Nacht konnte sie nicht sagen, ob Leben oder Tod konnte sie nicht verneinen. Es war als würde es immer weiter gehen, in einem nie endenden Kreislauf. Ihr Atem war flach, der Körper schweißgebadet, litt sie unter Höllenquallen. Immer wieder fiel sie in einen unruhigen Schlaf um dann aufzuwachen und in Halluzinationen zu schweben. Sie fand keinen Unterschied mehr zwischen Dunkelheit und Licht, immer wieder sah sie gestallten, alle suchten sie sie heim. War dies die Hölle, die Bestrafung für ihre Taten. Leilana wollte doch einfach nur dass es aufhört, dass sie ruhen konnte, warum musste sie leiden, warum musste sie weinen und diesen Wahn erleben. War es denn schon Nacht, wo waren denn nur die Sterne, wo war der Mond geblieben. Sie schüttelte sich erneut und fiel in einen unruhigen Wachtraum. Sie hatte Angst, so fürchterliche Angst. Würde es den je Enden…?

Nordraum blickte aus dem Fenster, die Knöcheln weiß, presste er sich ans Glas. Die Sonne schien in sein braunes Gesicht, die Augen glasklar blickte er in die Weite und träumte. Die Zeit war vergangen, nun hatte sich doch alles verändert. Er konnte einfach nicht loslassen, sie gehen lassen. Warum nur, wurden alle Gedanken auf sie gelenkt, warum nur musste er sie lieben. Die Augen geschlossen, sah er ihr Gesicht, wie sie vor ihr stand. Die blonden Haare um ihre Schultern wehen, die grünen Augen zu ihm hochblickend. Der Geruch des Schweißes lag in der Luft, das Schwert locker in ihrem Handgelenk, lachte sie laut. So lange war dies schon her, so viele Jahre seit damals vergangen. Wieder schloss Nordraum die Augen und wünschte sich es nie getan zu haben. Leilana blickte ihn auch dieses Mal an, ihr Gesicht noch immer von der gleichen Schönheit, jedoch mit einer tiefen Narbe auf ihrer Seele. Diese Augen, in die er sich einst verliebt hatte, waren vergangen. Was zurückblieb war nur die Dunkelheit, dieser Tode Blick. Ein Teil von ihr war damals gestorben, in dieser Welt des Zwielichtes, ein Teil von ihr hatte sie verloren. Schon damals war sie nicht mehr die Gleiche gewesen, schon damals eine tiefe Wunde ihr Herz geführt. Wieder veränderte sich das Bild, wieder sah er sie mit anderen Augen. Dieses Tier, dieser Fuchs stand vor ihm. Die golden, glühenden Augen weit geöffnet blickte es in seine Richtung. Nordraum riss die Auge auf, er konnte es nicht aushalten, den Schmerz des Verlustes, es nagte zu sehr an ihm. Ein scheppern lies ihn hochfahren, was zum Teufel hatte dieses Kind schon wieder angestellt. Die Schritte fest, ging er über den Steinboden und riss die Tür auf. Er wollte schon eine Ermahnung hervorrufen als er innehielt. Da lag sie, das magere Kind, die Haare voller Schweiß, mit dem zerrissenem Kleid. Eine Lache des Blutes lag unter hier, das Messer auf dem Boden, sahen ihre toten Augen hoch. Nordraum kniete vor ihr und schaute es misstrauisch an. „Warum tust du so etwas, Kind. Warum nimmst du dir das Leben!“ Egal was er an jenen Momenten empfand, so tat es ihm trotzdem Leid. Er hatte schon so viel Tod in seinem Leben gesehen, doch ein Selbstmord erschütterte ihn auch heute noch. Immer wieder musste er sich fragen warum die Menschen zu solchen Mitteln griffen, so gab es doch immer einen Weg. Seine Finger schlossen ihre Lieder, der Körper noch warum nahm er sie in seine Arme und trug sie durch den Flur. In diesem Moment war niemand anwesend nur er und dieses Kind. Wo waren dieser Vampir und die Elfe, sie konnten ihm nicht mit dem Tod alleine lassen, schon zu viele Niederlagen streiften ihn. Es gab nicht viele Türen und so nahm er sich die zweite vor. Instinktive hoffte er dass es die Richtige war, sein klopfen war streng und einfach gehalten, doch mit viel Nachdruck.

Eine Gestalt zeichnete sich im Licht ab. Sie zog sich zurück, zurück in die Dunkelheit. Leilana blickte mit schwarzen Augen zu dem Menschen und schloss ihren Mund. Er durfte nichts ahnen, niemand durfte etwas wissen. Es kribbelte ihr in den Krallen, sie könnte zuschlagen, sein Blut durch ihre Kehle laufen lassen. Irgendetwas hielt den Dämon aber davon ab, dieses Gesicht, dieses Statur, irgendetwas erinnerte sie an einen. „Versssschwinde, verssschwinde. Lauf, geh weit weg Menssschengesssstalt. Diessss isssst mein Bessssitzz, diessss isssst mein…“ Leilana hatte sich zur Mauer gedreht damit es ihr Licht nicht sah. Die Pfoten auf dem Stein gestützt lief der Sabber ihr aus dem Mund. „Geh zu deinesssss Gleichen, versssschwinde in die Elfensssstadt, Gerwyn. Hier isssst kein Platzzzz für dich!!“ Der Name fiel ihr so plötzlich wieder ein, dass ihr schwindlig wurde. Sie zog sich noch weiter zurück tief ins Innere des Felsens und wartete ab. Würde er kommen, so würde sie ihn töten…
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Ollowain1994 » Mo 27. Apr 2009, 22:00

Leilana sprach mit einer seltsamen Stimme zu ihr. Ja sie war schon beängstigend. Aber er verstand sowieso nicht von Zauberei. Sie sagte ihm, er solle verschwinden. Im ersten Moment zögerte Gerwyn. Mit der Hand auf dem Schwertgriff wollte er schon einen Schritt auf sie zu machen um zu sehen was mit ihr los war. Aber dann entschied er sich dies nicht zu tun. Leilana sah sehr gereizt aus. Und er wollte es nicht riskieren mit ihr zu kämpfen. Das war das letzte was er jetzt brauchte. Alos tat er, was sie ihm sagte. Er zog sich zurück. Er warf sich seine Kapuze um und trat aus der Höhle hinaus.


Gerwyn trat durch das Stadttor ein und blickte sich um. Leilana sagte ihm, er solle in die Stadt gehen. Er hätte dies sowieso getan, weil er nun Sunniva und den Vampier suchte. Wenn Leilana hier in der nähe war, konnten die beiden auch nicht weit weg sein. Also beschloss er in die nächst beste Kneipe zu gehen und fragte nach, ob ein Vampier in den letzten Tagen in der Stadt gewesen sei. Und er wurde schnell fündig. Ihm wurde sogar ein Name einer Pansion gesagt, wo der Vampier sich mit begleitern zur Ziet aufhalten solle. Gerwyn machte sich direkt auf den Weg und war auch schnell an seinem Zeil angekommen. Und als er den Wirt nach seiner Gästeliste fragte und der Vampier und Sunniva dabei waren konnte Gerwyn es kaum glauben. Die ganzen Wochen haben sich endlich gelohnt. Er hat es geschafft. Nach dem Reinfall mit Leilana würde er sich nun sicher nicht so leicht abwimmeln lassen. Abern mit Sunniva und dem Vampier konnte man besser reden. Sie waren vernünftiger als Leilana. Das wusste er aus erfahrung. Der Wirt sagte ihm in welchem Zimmer sie wohnten und Gerwyn stieg das treppen haus hinauf. Als er in den Flur trat, sah er einen Mann mit einem Kind auf den Armen. Er klopfte an eine Tür. Und als Gerwyn nachdachte, war es die Tür in der Sunniva und der Vampier wohnten. Der Mann blickte ihn nun auch an. Das Kind das er trug, schien verletzt zu sein. Sie hatte eine Wunde. Und sie sah nicht besonders gut aus." Was ist mit dem Kind passiert? Kann ich helfen?"
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Di 28. Apr 2009, 19:54

Nordraum wartete ab, doch schien niemand zu kommen. Seine Ungeduld nagte an ihm, doch blieb er standhaft und klopfte nochmals. Würden sie nicht aufmachen, so würde er das Kind vor ihre Tür legen und verschwinden. Sollten sie doch selbst eine Lösung finden, wenn nur nicht dieser verhexte Bann wäre. Wenn nur nicht… Wieder schweiften seine Gedanken ab und der Akkardianner bemerkte nicht wie sich jemand ihm näherte. Gedankenverloren, blickten seine Augen auf den kalten Stein. "Was ist mit dem Kind passiert? Kann ich helfen?" Er fuhr zusammen und drehte sich schlagartig um. Sein Puls gesteigert war er auf alles gefasst, ein Moment der Unaufmerksamkeit und in der Wildnis bedeutete dies der Tod. Vor ihm jedoch schien nichts der Gleichen zu stehen. Ein Elf, diese spitzen Ohren zogen seine Blicke magisch an. Die reine Haut, das faltenfreie Gesicht umspielt von blondem Haar. Diese grünen Augen und die saubere Rüstung kotzen ihn an. Immer wieder waren seine Abneigungen gegen dieses Volk körperlich zu spüren, doch besahs er genügen anstand um nichts preis zu geben. „Helfen, nun ich brauche mehr Hilfe wie du dir vorstellen kannst, Elf.“ Nordraums grün blaue Augen blickten ihn an. Er überragte ihn um Haaresbreite und blieb auf einem angenehmen Abstand als er erneut das Wort an ihn richtete. „Das Kind, nun wie du sehen kannst ist es Tod. Ihre Augen geschlossen, das Leben ausgehaucht…“ Wie aus deinem Volk…“Ich weiß nicht ob du Tote wieder Lebendig werden lassen kannst. Doch vielleicht kannst du mir helfen diese Tür zu öffnen.“ Nordraum machte den Weg frei und deutete auf das Stück Holz. „Du bist doch ein Elf, mit der Natur vertraut, lass deine Magie spielen…“ gespannt wartete er ab, doch erhoffte er sich nicht al zu viel.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Ollowain1994 » Do 30. Apr 2009, 22:26

Gerwyn war es egal das sein Gegenüber ihn so unhöfflich Angesprochen hatte. Er hat ihm noch nicht mal was getan. Aber das war er schon gewohnt. Das hat er schon oft genug erlebt. Also blieb Gerwyn ganz normal und zeigte kein Anzeichen von Erregung. Das war einer seiner großen stärken, sich vor anderen zu verschließen." Tot sagst du..." Gerwyn fuhr sich mit der Hand mehrmals über das Kinn." Ja tut mir leid da kann ich auhc nix dran ändern. Diese gabe ist mir nicht gegeben. Und ich glaube ich muss dich noch mal enttäuschen. Ich besitze auch keine Magie mit der ich die Tür aufmachen könnte... aber die Natur gab mir eine andere stärke. Mit der könnte ich die Tür aufmachen. aber dazzu müsstest du mir etwas Platz machen." Sein Gegenüber machte ihm Plat so, dass Gerwyn direkt vor der tür stand." Hmmmm.... also..." GFerwyn schaute sich die Tür genauer an und tat so als ob er ernsthaft nachdachte. Er ertastete das Holz an einigen Stellen und fuhr mit der Hand drüber." Ja ich glaube ich weiß jetzt wie ich es anstelle... aber sei gewarnt solche Kräfte können aüßerst gefährlich auf mein Umfeld wirken.." Er sah den mann an. Ein Lächeln huschte über Gerwyns Lippen. Dann drehte er sich ruckartig zur Tür und tratt mit voller Wucht mit der Sohle seines Fußes gegen die Tür. Er traff genau das Schlüsselloch, dort wo dir Tür am schwächsten war. Und sofort tratt Gerwyn ein weiteres mal zu. Diesmal Tratt er duch die Tür. Als er seinen Fuß wieder raus zog, kippte die ganze Tür und der Weg war Frei. Gerwyn drehte sich zu dem Mann mit dem Kind." Es ist keine wirkliche Magie, aber so geht es auch."
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