Das Lied von Eis und Feuer

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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Mithras » Mo 3. Sep 2012, 20:01

Sempai02 hat geschrieben:So schlimm ist die deutsche Version auch nicht. Ich lese seit 2011 die Neuauflage und habe daher keine Probleme mit den Namen, die deutschen sind so für mich die "richtigen". (...) Auch die deutsche Synchro der Serie ist sehr gut geraten, was man leider vom aktuell neunten Band nicht behaupten kann.
Für Neueinsteiger ist das natürlich kein Problem, aber du übersiehst, dass nicht jeder Leser ein Neueinsteiger ist. Wer die ersten acht Bände in der deutschen Fassung gelesen hat und nun zur neuen Version greifen muss, sieht sich mit über 1300 (!) größtenteils ohne viel Fingerspitzengefühl eingedeutschten Namen konfrontiert. Wenn aus Mance Rayder plötzlich Manke Rayder, aus Mace Tyrell Maes Tyrell usw. wird, dann fragt man sich einfach, was dieser Unsinn soll, und in dieser Menge lässt sich das auch nicht mehr beschönigen. Niemand kann mir erzählen, dass man sich so einfach umstellen kann, dass jeder zweite Name plötzlich verstümmelt wurde, wenn man die alten Namen gewöhnt ist.

Und nein, ich finde den aktuelle Band, den ich auf Englisch gelesen habe, ganz sicher nicht schlecht, sondern im Gegenteil sogar ziemlich gut. ASOS markiert eben einen tiefen Einschnitt in der Serie, und danach musste sich Schorsch eben neu "orientieren". Und in meinen Augen gelingt ihm das gut, da er der Geschichte zahlreiche weitere Facetten entlockt.
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Weltenwanderer » Di 4. Sep 2012, 06:18

Also ich bin in genau dieser Situation - acht Bücher noch mit der alten Übersetzung und jetzt musste ich die zwei neuesten mit der Neuen(ich hasse es zudem, dass das alte Design nicht mehr gibt. Jetzt habe ich eine ziemlich doofe farbige Trennung in der Bücherreihe).

Aber ich muss sagen, dass ich mich nach einigen Stellen im Buch, wo ich das Wort mal nachgucken musste, wie es früher hiess, ziemlich schnell an die neue Fassung gewöhnt habe. Ehrlich finde ich es so sogar besser, als wenn man ein englisches Buch ins Deutsche übersetzt und die alten Namen behält.
Bei der TV-Serie ist es aber deutlich schlechter gelungen. Die erste Staffel habe ich auf Englisch geschaut, die zweite auf Deutsch. Bei der deutschen Version merkt man teilweise recht deutlich, dass es nicht die Originalstimme ist. Ich werde sie wohl deshalb weiter auf Englisch schauen.
Schaut einmal im Elfen-Wiki vorbei, wir freuen uns über jeden Besuch :)

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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Sepia » Di 4. Sep 2012, 07:55

2. Staffel? :O Die gibts schon? Wann kam die denn oder wo hast du die gesehen?
Darf ich dich besteigen?
Nein!
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Weltenwanderer » Di 4. Sep 2012, 08:52

Jap, glaub sogar schon ne Weile, aber noch nicht im deutschen TV.. :/
Habs aber übers Internet geschaut(z.B movie2k), dort ist sie schon in Englisch und in Deutsch verfügbar^^
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Mithras » Di 4. Sep 2012, 12:11

Weltenwanderer hat geschrieben:Jap, glaub sogar schon ne Weile, aber noch nicht im deutschen TV.. :/
Doch, von Ende Mai bis Ende Juli lief GoT im deutschen Fernsehen, allerdings nur auf Sky Atlantic HD, und das ist leider kostenpflichtig.
Weltenwanderer hat geschrieben:Aber ich muss sagen, dass ich mich nach einigen Stellen im Buch, wo ich das Wort mal nachgucken musste, wie es früher hiess, ziemlich schnell an die neue Fassung gewöhnt habe. Ehrlich finde ich es so sogar besser, als wenn man ein englisches Buch ins Deutsche übersetzt und die alten Namen behält.
Ja und nein. Mit Eindeutschungen wie etwa Kleinfinger oder Schnee kann man sich ja noch arrangieren, aber wenn man versucht, die Schreibung nahezu aller englisch klingenden Namen so zu verändern, dass sie eben nicht mehr englisch klingen, frage ich mich doch, was ganze soll. Schaut man sich Namen wie Brandon, Jon, Stannis oder Joffrey an, fällt doch auf, dass sie eindeutig auf das mittelalterliche England verweisen. Ein derartiger Rundumschlag wäre einfach nicht nötig gewesen, zumal vieles inkonsequent eingedeutscht wurde (Mance wurde zu Manke, den Nachnamen Rayder hat man aber beibehalten). Das zeigt in meinen Augen eindeutig, dass sich die Verantwortlichen keine großen Gedanken gemacht haben.
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Seara » Di 4. Sep 2012, 19:24

Ja, ich finde auch, dass sie bei "Manke" einfach zu weit gegangen sind. Das klingt zudem auch noch irgendwie... blöd.
Ich bin auf jeden Fall froh die deutsche Erstausgabe zu lesen. Zumindest so weit es geht.
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Sonnendrache » So 30. Mär 2014, 15:13

Ich habe mich vor einigen Wochen endlich auch mit dieser Reihe angefange. Die ersten 4 Bände habe ich bereits(auf Deutsch) gelesen.

Und ich muss ganz ehrlich sagen das ich die Bücher zwar schon ganz gut finde aber nicht besonders toll. Die Story ist sehr komplex, viele Lords, Könige und Charaktäre usw da kann man schonmal den Überblick verlieren allerdings hat das auch einen gewissen Reiz. Die Sprache ist soweit auch gut und das Buch liest sich flüssig.
Einige Dinge stören mich allerdings schon ziemlich. Es gibt es ständig unerwartete Wendungen um die Geschichte zu verlängern. Gerade im vierten Band ist das auffällig. Z.B Renly hat den Thron durch seine große Armee eigentlich schon sicher und wird kurzerhand ermordet. Stannis bekommt Teile dieser Armee und hat Königsmund bereits fast erobert und wird dann von Lord Tywin ohne vel Aufhebens besiegt. Woher der mit seiner Armee so schnell gekommen ist wird nicht genauer erläutert.
Da werden einfach zwei sehr wichtige Charakter ohne viel aufhebens und relativ unlogisch geopfert um den Kampf um den Thron wieder spannend zu machen.

Und mir fehlt in den Büchern eindeutig die Fantasy. Die Drachen, Schattenwölfe usw. erscheinen mir eher wie Beiwerk wärend die Bücher eigentlich eher einen mittelalterlichen Machtkampf entsprechen.
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Seara » Mo 31. Mär 2014, 23:35

Lies weiter, die Fantasy wird schon noch mehr ;)
Ja, es gibt unglaublich viele unvorhersehbare Wendungen, aber ich finde, grade diese machen die Bücher spannend und lesenswert. Wenn das nicht dein Ding ist, solltest du sie vielleicht nicht weiter lesen, diese Wendungen werden nicht weniger, sondern eher mehr ;) Ich finde allerdings, das sie schon ganz gut erklärt sind. Das Schlachtenglück kann sich schon wenden und dass Melisandre noch was mit Renly vorhatte war klar. So einfach konnte sie nicht nachgeben. Und schließlich ist sie davon überzeugt, das Stannis der "Retter der Welt" sei...
Ich fand auch immer wieder Stellen im Buch, die nicht ganz stimmig waren, aber im Großen und Ganzen hatte alles einen Sinn...
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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Orgrim_117 » Sa 19. Apr 2014, 20:00

Auch mir gefallen die Bücher um das "Lied von Eis und Feuer" sehr.
Die Charaktere (allen voran Tyrion Lennister) sind wunderbar beschrieben und handeln entsprechend ihrer Eigenschaften glaubwürdig.

Meine einzige Angst bei der Bücherreihe ist allerdings, dass Herr Martin seine epochale Serie nicht beenden kann...

...das wäre nämlich verdammt schade!

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Re: Das Lied von Eis und Feuer

Beitrag von Seara » Do 24. Apr 2014, 13:48

Ja, die Angst vor einer unvollendeten Reihe hab ich auch und viele andere ebenfalls. Soweit ich gehört habe, hat er allerdings den Produzenten der Serie verraten, wie alles enden soll, um zumindest die Serie beenden zu können. Das ist natürlich kein guter Ersatz, aber immerhin werden wir am Ende wissen, wen sich George Martin auf dem eisernen Thron vorgestellt hat ;)
Was mich allerdings stört, ist, dass dadurch in der Serie Dinge, die im Buch viel wichtiger erschienen, garnicht oder nur nebensächlich vorkommen, da anscheinend den Serienproduzenten schon bewusst ist, dass dieses Detail nicht weiter wichtig ist. Aber dadurch verliert das Ganze etwas an Spannung und es ist leichter, herauszufinden was die einzelnen Charaktere wollen.
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