Frage zu Wechselbalg

Alles über die sagenhaften Elfenritter in 'Die Ordensburg', 'Die Albenmark' und 'Das Fjordland'
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andrjank
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Frage zu Wechselbalg

Beitrag von andrjank » Di 6. Mai 2008, 14:32

In der Elfenrittertrilogie haben die Ordensritter ja Angst vor Wechselbalgen. Ist dies einfach ein Synonym für die Völker Albmarks oder sind diese eine eigene Rasse. Wenn ersteres zutrifft, wie kommen die Ordensritter auf diese Bezeichnung. Ich kenne keine Rasse von Albmark, außer dem Devanthar, die ihre Gestalt verändern kann.
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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von toolshed » Di 6. Mai 2008, 14:38

Mit Wechselbalg meinen die Ordensritter ein Kind welches von den Albenkindern gegen eines der ihren ausgetauscht wurde. Sei es um die Tjuredgläubigen zu bekehren oder einfach nur Unheil anzurichten.
Darum hatten sie ja auch Angst, dass Luc ein Wechselbalg hätte sein können, weil in ihm die Gabe des Devanthar so mächtig war und die Ritter das als Albenmagie gedeutet haben.

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Zweistein » Di 6. Mai 2008, 15:52

ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass es wechselbalge (oder bälge??? ^^) nicht wirklich gibt, sondern das mal wieder sone miese lüge vom deventhar ist... ich meine mal da sind doch so gut wie alle aussagen über albenkinder lügen, warum sollte ausgerechnet sowas stimmen?
ich kann mir kaum elfen vorstellen die sowas machen würdes, außer vielleicht alathaia oder so...
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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von toolshed » Di 6. Mai 2008, 16:05

Ich glaube dafür, also für Wechselbälger :), wären die Elfenbabies auch viel zu kostbar bzw. zu selten. Würde auch garnicht dem Charakter der Elfen entsprechen.

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Norgrimm » Di 6. Mai 2008, 16:49

Hmm, die bisherigen Argumente haben was, aber etwas gibt mir zu denken:

Die Wechselbälge, fals es sie gibt, sind wohl kaum absolut naturgetreue Elfenkinder, denn die hätten spitze Ohren, dann wäre es wohl kaum eine Frage ob Luc ein Wechselbalg ist?
Das und noch andere kleine Aspekte stören mich. Ich glaube so oder so das Wechselbälge allein dazu sind, den Hass und die Angst gegen Albenkinder zu schüren.
-->Ich glaube nicht an Wechselbälge.

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Gaius » Mi 7. Mai 2008, 07:49

Wenn man in unserer eigenen Geschichte einmal die Bedeutung von Wechselbalg betrachtet, kann man, wie ich denke, Rückschlüsse auf die Bücher ziehen.
Im Mittelalter wurden Kuckuckskinder als Wechselbälger bezeichnet. Sie sollen vom Teufel gezeugt worden sein, die den Menschen untergeschoben wurden. Aber dazu gibt es warhscheinlich auch wieder mehrere Legenden und Ausschmückungen...

Die Wechselbälger in Elfenritter werden ganz ähnlich erklärt worden sein. Nur, dass nicht der Teufel, sondern die Elfen die Kinder untergejubelt haben.
Im Mittelalter wurden auch Missbildungen und dergleichen damit begründet, dass die Kinder Wechselbälger sein.
Die Kirche brauchte einen Sündenbock, wie im Buch bzw. irgendetwas mit dem sie den Menschen eine Erklärung für gewisse Probleme schafft...
Gruß

Gaius Donneraxt

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von andrjank » Mi 7. Mai 2008, 09:49

Daran, dass einfach die Kinder ausgetauscht werden, hatte ich nicht mehr gedacht. Dies erklärt natürlich die Namensgebung.
Danke für die Antworten.
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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Morwenna » Mi 14. Mai 2008, 18:12

In "Die Elfen" nennt Emerelle Noroelles Kind ein Wechselbalg, da es ja zum Teil ein Deventhar ist.
Aber die Tiured-Gläubigen sehen wohl eher wie schon genannt ausgetauschte Elfen-Kinder als Wechselbalg.
Emerelle zu Nuramon: "Wähle dir deine Verwandtschft! Kümmere dich nicht um dein Ansehen! Denn alles, was du bist, das ist in dir." ("Die Elfen")

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Alfadas » Di 27. Mai 2008, 14:12

Hi!
Ich habe dem Roman "Die Kobolde" von Karl-Heinz Witzko etwas über Wechselbälger gelesen.
Am Anfang wird beschrieben wie einige Kobolde ein Windelkind den Menschen stehlen und stattdessen ein Wechselbalg an seinen Platz legen. Ich glaube die Stelle wird ungefähr so beschrieben, dass die Kobolde so etwas wie Kentmasse zu dem Kind legen. Die Kentmasse, der Kobold nennt sie Wechselbalg, ahmt dann das Kind nach. Die Kobolde verschwinden mit dem echten Kind und wenn ich mich nicht irre sagt einer von ihnen:" Nur ein Hund erkennt den Unterschied zwischen einem Wechselbalg und einem echten Kind."
Kann sein, dass noch mehr Informationen über Wechselbalg stehen, denn ich habe Buch nicht ausgelesen, weil es mir nicht gefallen hat. (bin nur bis Seite 100 oder so gekommen )
Ich kann dir das Buch nicht empfehlen, auch wenn ich glaube, dass in ihm viel über Wechselbalg steht, denn ich finde es weder interresant noch lustig.
Vielleicht find ich mal Zeit und lese im Buch noch mal die Stelle genau durch, dann kann ich dir vielleicht noch etwas sagen, dass mir nicht eingefallen ist. Finde aber zur Zeit das Buch nicht, schlechte Bücher verräume ich.
Ich lasse das Gift der Melancholie zu Tinte werden und banne es auf ein Stück fein gegerbte Rindshaut, wenn ich dir schreibe, mein verlorener Freund.

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Re: Frage zu Wechselbalg

Beitrag von Mandred » Mi 9. Jul 2008, 21:35

Es müssen nicht zwangsläufig Elfen die Kinder austauschen. (ich glaube, Irgendwer hat so was in der Richtung geschrieben) Zu den Albenkindern gehören ja auch Lutin, Trolle,... und Alfadas hat ja auch gesagt, dass es in diesem Buch Kobolde waren, die das Kind ausgetauscht haben und zu denen hätte das auch schon besser gepasst, als zu Elfen. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass diese Geschichten wahr sind. Ich denke, Wechselbälger existieren nicht, das ist einfach eine Lügengeschichte, damit die Leute die Albenkinder noch mehr hassen.

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