Nuramon in "Nuramon" von Sullivan

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Nuramon in "Nuramon" von Sullivan

Beitrag von Counterstrike17 » Do 20. Aug 2015, 19:59

Hallo,

bin jetzt mit "Nuramon" von Sullivan fertig und gelinde gesagt ein wenig enttäuscht.
Der Zauber von Bernhard Hennen fehlt über weite Teile.

Doch eine Frage lässt mich nicht los:
Am Ende des Buches geht Nuramon ins Mondlicht. Sullivan schreibt, dass er und Daoramu gemeinsam in diese Höhle gehen.
Geht sie dann mit ins Mondlicht, oder wie darf man sich das vorstellen?


lg

Thingol
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Re: Nuramon in "Nuramon" von Sullivan

Beitrag von Thingol » Do 20. Aug 2015, 20:53

Du bist nur 'wenig enttäuscht'? Ich war eigentlich komplett enttäuscht von dem Buch. :(
Die Story ist vielleicht so wie sich viele es wünschen, dass Nuramon eine Familie gründet und so weiter. Aber ich finde das ganze total uninspiriert.
Außerdem passt der Kontinent mit den Namen nicht in das Universum von Hennen. Wenn dann hätt ich mir eine interssante Story rund um Zapote gewünscht.
Warum ist der fremde Kontinent nicht das ferne ehemalige Zapotereich aus den Drachenelfen? Vielleicht hätte es ja dort alte Spuren gegeben aus den Drachenelfen Zeiten. Darum hätte mMn eine tolle Story gewoben werden können. Und das hätte nicht unbedingt in solch eine schnulzige Liebesstory enden müssen, wie wir es nun gelesen haben. Und wer sagt, dass er dort unbedingt der einzige Elf oder Albenkind gewesen wäre.
Auch haben die Charakter keine Tiefe oder diese verschwimmen von Böse und Gut, wie wir es bei Hennen so lieben. Dort kann man eigentlich fast bei jedem Charakter die Beweggründe nachvollziehen und sich in die Person hineinversetzten egal auf welcher Seite diese nun steht.

Ich habe es so verstanden, dass sie in das Mondlicht gehen. Aber ich für meinen Teil habe den Roman Nuramon nicht in meinen gedanklichen Kanon der Elfensaga aufgenommen. Für mich läuft Nuramon auf Zapote herum und erlebt dabei spannende Abenteuer. ;)
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Re: Nuramon in "Nuramon" von Sullivan

Beitrag von Counterstrike17 » Do 20. Aug 2015, 23:10

Die Charaktere sind sehr oberflächlich, finde ich. Während Bernhard Hennen Personen, zu denen man eine Verbindung ( Lyndwyn/Leylin) sterben, oder Grausames durchleben lässt, interessiert einen der Tod von Nuramons Gefährten wenig. Die Folterszene mit Birga war sehr grausam und aufwühlend, während die Szene, in der Sullivan wesentlich ausführlicher die Folter von Nuramons Tochter beschreibt, einem weitgehend kalt lässt. Man gönnt Nuramon alles Gute, doch die Story zieht sich teilweise dermaßen in die Länge...
Am Störendsten fand ich alllerdings die Vielzahl an Charakteren, mit denen man schon auf den ersten Seiten nach der Zusammenfassung konfrontiert wird. In "Die Elfen" bauen sie langsam den Kreis der wichtigen Personen aus, während Sullivan einem 50

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