Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

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nachtatem
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von nachtatem » So 31. Mai 2015, 11:19

Eben das mein ich ja,warum sollte Ollowain unterbewußte Vatergefühle für Emerelle haben,wenn er auch keine unterbewußte Liebe zur Seele von Silwyina empfindet,obwohl die Liebe zu Nandalee ja riesengroß war.Außerdem wußte er das der Goldene Nadalee genommen hatte,so kann er sich auch denken das das Kind in ihrem Bauch nicht seines war.
Er könnte zumindest auf den Gedanken gekommen sein.
Ja Hernn Hennen hat wohl bei den Elfen noch nicht an Nandalee gedacht,aber als er Drachenelfen schrieb sehr wohl an die Elfenbücher.
Die Drachen selbst brauchen ja keine magieverzehrenden Selbstheilungskräfte haben,das kann ja aber als Nebenwirkung der nicht Artinternen Paarung geschehen.
Ich habe schon beim lesen von Elfenkönigin an einen Drachenvater gedacht,und ich denke Herr Hennen auch,denn sonst würden die Indizien nicht da hin führen.
Abgesehen davon,wenn die Gazalla die Gestalt von Emerelle gewandelt haben sollte,und das alles keinen Verdacht erregen sollte,weil eben Emerelle auf den Thron von Albenmark sitzen sollte,dann kann man da auch eine Nabelschnur dran zaubern :-)))))

Das mit den Edelsteinen war mir entfallen.

Thingol
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Thingol » So 31. Mai 2015, 14:46

Ich tue mich auch schwer mit den Für und Widern der Abstammung Emerelles. Vielleicht ist es auch gut, wenn man es nicht abschließend gelöst bekommt, aber man kommt nicht umhin sich Gedanken zu machen. Ich frage mich nur woher Emerelle dann ihre Kraft zieht. In EK am Ende wird ja auch ihre weiße strahlende Aura beschrieben, die sie hat wenn sie durch das Verborgene Auge gesehen wird. Aber deutet dies auf einen Drachen hin? Ich kann mich grad nicht entsinnen, ob in DE mal vorkam, wie ein Drache oder ein Drache in Elfengestalt unter dem Verborgenen Auge aussieht. Und können Ihre Fähigkeiten nicht auch von Nandalee selbst stammen? Schließlich hat sie ja auch eine Besonderheit gegenüber den anderen Elfen. Allerdings lassen sich mir dann immer noch nicht ihr Gedanken zum Erbe ihres Vaters in EK erklären. Zumal sie sicher annimmt, dass ihr Vater Gonvalon ist. Zumindest wird das Nandalee so erzählt haben. KdN liefert leider auch noch zu wenig Informationen.

@Mitras:
Ich habe diese Drachenpfad Idee in Skangas Höhle in ER2 seit DE1 in Erwägung gezogen. Nur wie konnte ein Drachenpfad entstehen, wenn es zu diesem Zeitpunkt gar keine zumindest hochmagisch begabte Drachen mehr gibt? Zumindest sind Silwyna und Tiranu beides Seelen, die stark verknüpft miteinander sind, auch wenn sie sich in diesen Inkarnationen nicht ausstehen können. Dennoch könnte eine Verbindung über einen Zauber Nachtatems über den Tod hinaus bestehen.
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nachtatem
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von nachtatem » Mo 1. Jun 2015, 11:59

Zu dem Drachenpfad habe ich eine ganz andere Theorie.
Ich habe ja die Vermutung,das die Deventhare die Götter der Menschen sind,auch wenn das sehr Vage ist,denke ich,das durch den Zauber eine Verbindung dorthin geschaffen hat.
Das würde für mich auch das große Entsetzen Skangas erklären.....
denn auch die hat ja Angst vor den Devanthar.

Wie erklärt sich Lynwinnes erschrecken,das Emerelles Seele so furchtbar ist?
Wie erklärt sich der Traum des Drachens mit den Schmetterlingsflügeln,mit der Feststellung das sie nicht vor ihm fortlaufen kann....
Ich finde immernoch das das weniger ein Zufall ist,der Drache mit den Schmetterlingsflügeln und ihr Kleid,das aus Schmetterlingen besteht.

Ohne Zweifel trägt Nandalee sehr viel Macht in sich.Und auch ihre Herkunft ist geheimnisvoll,genauso wie die Tatsache das sich sich so unterscheidet das ihre Gedanken geheim sind.
Und doch ist vom Erbe des Vaters die Rede.
Sehr grausam empfinde ich den Goldenen.
Furchtbar kalt und berechnend.Ein echtes Monster.
Eines an das man sicher nicht erinnert werden möchte,das das der eigene Vater sein soll.Schon gar nicht,wenn man durch eine List geboren wurde.
Gonvalon war ein edler Elf,warum sollte man sich dessen schämen.Nandalee wird von ihm erzählt haben.Er war ein Drachenelf,aber niemals ein Monster.Auch wenn sie direkt einen Albenvater gehabt hätte,wäre das nicht,was sie so sehr verstecken müßte.
Von Sex mit einem Devathar steht nix geschrieben.Dazu ist ihre Magie auch nicht verzehrend genug.
Einen Verräter kennen wir aber,niemand tat schlimmeres als der Goldene....
der zudem gerne als Elf auftrat.
Dem es verhasst war,das eine Elfin auf dem Thron sitzen sollte.
Der gerne gepokert hat....
So wäre die Zukunft ihrgentwie vereitelt worden,und die Drachen haben ihre Herrschaft nicht wirklich verloren.

aber ich glaube ich hab das schon mal irgentwo geschrieben,so in der Art. 8-) Egel wieviel ich bis jetzt gelesen habe,ich komme immer wieder zu diesem Schluss....

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Mithras » Do 4. Jun 2015, 15:44

nachtatem hat geschrieben:Eben das mein ich ja,warum sollte Ollowain unterbewußte Vatergefühle für Emerelle haben,wenn er auch keine unterbewußte Liebe zur Seele von Silwyina empfindet,obwohl die Liebe zu Nandalee ja riesengroß war.Außerdem wußte er das der Goldene Nadalee genommen hatte,so kann er sich auch denken das das Kind in ihrem Bauch nicht seines war.
Er könnte zumindest auf den Gedanken gekommen sein.
Ollowains bzw. Gonvalons große Liebe war aber nicht Nandalee, sondern Lyndwyn, denn er begegnet ihr im Mondlicht und nicht Silwyna. Es gibt so viele mögliche Erklärungen für die besondere Beziehung zwischen Ollowain und Emerelle, warum also auf eine festlegen, auf die es nicht einen konkreten Hinweis gibt? Zumal Hennen Emerelles ominöses Erbe offenbar noch nicht eingeplant hat, als er die Beziehung zwischen ihr und Ollowain ersonnen hat. Vermutlich hatte er die Liebesbeziehung zwischen ihr und Falrach im Kopf, an Gonvalon war ja noch gar nicht zu denken.
nachtatem hat geschrieben:Ja Hernn Hennen hat wohl bei den Elfen noch nicht an Nandalee gedacht,aber als er Drachenelfen schrieb sehr wohl an die Elfenbücher.
Ja, und? Warum sollte etwas, das in den ersten Elfenromanen vorkommt, als Hinweis auf etwas taugen, das damals noch gar nicht geplant war? Wenn es in den frühen Büchern vorkommt, in denen Emerelles Erbe noch keine Rolle spielt, haben sich Hennen und Sullivan eine andere Erklärung dafür zurechtgelegt, und lässt sich gänzlich ohne Inhalte aus den neueren Romanen erklären. Du begehst den Fehler, alle (tatsächlichen oder möglichen) Indizien so zu interpretieren, dass sie deine Hypothese bestätigen. In der Forschung darf das Ergebnis aber nie von vornherein feststehen. Halten wir uns doch bitte nur an die harten Fakten und interpretieren nicht mehr in Kleinigkeiten hinein, als unbedingt notwendig, ja? ;)
nachtatem hat geschrieben:Die Drachen selbst brauchen ja keine magieverzehrenden Selbstheilungskräfte haben,das kann ja aber als Nebenwirkung der nicht Artinternen Paarung geschehen.
Kann, muss aber nicht. Da aber nur der Manneber und seine Halbblut-Kinder definitiv über diese Art der Magie verfügen, spricht aus meiner Sicht einiges dafür, dass sie eine Eigenart der Devanthar ist. Es kann genauso gut sein, dass Emerelle einen solchen Zauber erlernt hat. Wir glaubten ja auch lange, der Zauber, der das Lebenslicht eines Menschen/Albenkindes verschlingt, sei eine Eigenart der Yingiz/Shi-Handan, und erfuhren dann, dass die Drachenelfen ihn schon früher eingesetzt haben. Ich vermute - und dafür spricht ja einiges -, dass die Yingiz diesen Zauber von Lyvianne gelernt haben, denn sie nimmt die Grünen Geister ja in sich auf, und als sie diese nach Nangog zurückbringt, beherrschen sie auf einmal diese Art von Magie.
nachtatem hat geschrieben:Abgesehen davon,wenn die Gazalla die Gestalt von Emerelle gewandelt haben sollte,und das alles keinen Verdacht erregen sollte,weil eben Emerelle auf den Thron von Albenmark sitzen sollte,dann kann man da auch eine Nabelschnur dran zaubern :-)))))
Und warum sollte sie in der Lage sein, so etwas zu tun? Wird das jemals erwähnt?
Wie erklärt sich Lynwinnes erschrecken,das Emerelles Seele so furchtbar ist?
Weil Emerelle furchtbare Dinge getan hat und noch mehr furchtbare Dinge tun wird, um Albenmark zu retten. Sie weiß um das Schicksal der Welten, weil sie in die Silberschale blickt, und ist zu allem bereit. Das ist die offensichtlihste aller Erklärungen, denn hier geht es schließlich um Emerelles Seele, also darum, was in ihr vorgeht, wie sie denkt, fühlt usw. und nicht um ihr Erbe (von dem zu diesem Zeitpunkt keine Rede war). Und Seelen sind bei Hennenja etwas völlig Eigenes, das nicht an die jeweilige Daseinsform gebunden ist.
Wie ich schon sagte: Nicht mehr in vermeintliche Indizien hineininterpretieren, als die harten Fakten tatsächlich hergeben.

Tiranu gelangt auf jeden Fall über einen Drachenpfad zu Silwyna, das hat Hennen höchspersönlich bestätigt. Und Drachenpfade brauchen ja nicht zwangsweise einen Drachen, der sie öffnet, oder? Nandalee und Bidayn haben das in DE1 ja auch - wenn auch versehentlich - alleine geschafft, oder? Hab das Buch grad nicht zur Hand, um es zu überprüfen.
Dass der Devanthar dahinter steckt, ist für mich naheliegend. Zu diesem Zeitpunkt ist er ja schon tot, aber auf irgendeine Weise hat er es offenbar geschafft, im Äther weiterzuleben (man denke nur an die himmelblauen Augen, die Honoré sieht, als er das magische Netz zwischen Firnstayn und Albenmark durchtrennt).

Ich frage mich sowieso, warum die Statthalter der Alben ein eigenes "Verkehrsnetz" besitzen, die Devanthar hingegen nicht, obwohl diese in der Hierarchie über ihnen stehen, aber das ist eine andere Sache...
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Thingol » Fr 5. Jun 2015, 09:15

Mithras hat geschrieben:Tiranu gelangt auf jeden Fall über einen Drachenpfad zu Silwyna, das hat Hennen höchspersönlich bestätigt. Und Drachenpfade brauchen ja nicht zwangsweise einen Drachen, der sie öffnet, oder? Nandalee und Bidayn haben das in DE1 ja auch - wenn auch versehentlich - alleine geschafft, oder? Hab das Buch grad nicht zur Hand, um es zu überprüfen.
Dass der Devanthar dahinter steckt, ist für mich naheliegend. Zu diesem Zeitpunkt ist er ja schon tot, aber auf irgendeine Weise hat er es offenbar geschafft, im Äther weiterzuleben (man denke nur an die himmelblauen Augen, die Honoré sieht, als er das magische Netz zwischen Firnstayn und Albenmark durchtrennt).
Nein bei der Öffnung war mMn auf alle fälle Nachtatem beteiligt, denn der Devanthar spürt eindeutig eine Himmelsschlangen. Daher greift er dann Nandalee nicht an, die sich ihm ja entgegenstellt. Ich denke an dieser Stelle hat aktiv Nachtatem den Drachenpfad geöffnet. Ich hab allerdings auch grade nicht die Buchstelle zur Hand. Bisher dagegen konnte kein Devanthar einen Drachenpfad öffnen. Ich denke das bleibt den Drachen vorbehalten, die eine eigene Art der Magie beherrschen. Denn in allen Büchern bisher ist der Devanthar eigentlich immer auf den Albenpfaden gewandelt, daher glaub ich, dass der Drachenpfad in ER nicht vom Devanthar geöffnet wurde.
Es bleibt abzuwarten, was mit Nachtatem in Himmel in Flammen passiert und welchen Fluch die Alben auf die überlebenden Himmelsschlangen aussprechen (KdN). Vielleicht werden wir da auch etwas Licht ins Dunkel bekommen.

Ich glaube die Sache mit Honoré und der Drachenpfad sind zwei verschiedene Dinge. Der Devanthar wurde ja erst kurz vor der Endschlacht um Albenmark von Farodin und Nuramon getötet. Da war ja der Riss schon im magischen Netz. Ich denke, dass er da kurz vor seinem Ableben seinen wichtigesten Nachkommen nochmal "besucht". Wir wissen ja auch nicht wohin die Seelen der Devanthar gehen, wenn sie sterben!

Auch stell ich mir oft die Frage, wie das Konzept der Goldenen Halle und der Nordgötter in das Konzept um die Devanthar passt. Wir wissen ja, dass es sie gibt und auch von dort zurückgeholt werden können, um gegen die Shi-Handan zu kämpfen. Aber das ist eine andere Baustelle.
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Mithras » Fr 5. Jun 2015, 11:27

Gut, dann hatte ich die Sache mit dem Drachenpfad nicht mehr richtig im Kopf, danke für die Aufklärung! :mrgreen:
Thingol hat geschrieben:Ich glaube die Sache mit Honoré und der Drachenpfad sind zwei verschiedene Dinge.
Habe ich je etwas anderes behauptet? ;) Ich wollte damit nur darauf hinaus, dass der Devanthar zum Zeitpunkt, als Honoré den Riss erschafft, noch in irgendeiner Form existiert hat, obwohl er im Grunde schon tot war. Die Macht, die Tiranu und Skanga heraufbeschwören und die den Drachenpfad öffnet, klingt für mich stark nach Devanthar und ganz sicher nicht nach Drache - zumal es wirklich seltsam wäre, dass ein Drache bewusst Teil des Plans des Devanthars ist, Albenmark zu zerstören. Das bringt mich allerdings auf eine Idee: Vielleicht hat Skangas Zauber ja den bereits toten Devanthar wieder zurück in die Welt der Lebenden geholt (zumindest mehr oder weniger)?
Thingol hat geschrieben:Der Devanthar wurde ja erst kurz vor der Endschlacht um Albenmark von Farodin und Nuramon getötet. Da war ja der Riss schon im magischen Netz. Ich denke, dass er da kurz vor seinem Ableben seinen wichtigesten Nachkommen nochmal "besucht". Wir wissen ja auch nicht wohin die Seelen der Devanthar gehen, wenn sie sterben
Nein, als Honoré den Riss zwischen den Welten erzeugt, ist der Devanthar bereits tot, denn erst, nachdem er besiegt ist, bemerkt Farodin, dass sie wieder in eine Zeitfalle getappt sind und sich die Welt außerhalb ihres Gefägnisses im Minutentakt wandelt. Und warum sollte der Devanthar auch so lange an einem Ort verweilen, an dem er praktisch isoliert ist und praktisch keinen Einfluss auf die Entwicklung der Welten hat?

Ich hatte von Anfang an den Verdacht, dass es der Devanthar geschafft hat, dem Tod zu entgehen - die Ereignisse in Skangas Höhle und Honorés Vision deuten für mich klar darauf hin. Sie unterscheiden sich aber grundlegend von früheren, in denen der Devanthar immer als Wesen aus Fleisch und Blut in Erscheinung trat. Ich vermute, dass er nun Teil des magischen Netzes geworden ist, und das würde vielleicht auch erklären, warum er einen Drachenpfad öffnen kann.

Ich gehe außerdem davon aus, dass der Mensch seine eigenen Götter durch seinen Glauben an sie erschafft und nicht umgekehrt. Das würde die verschiedenen, scheinbar widersprüchlichen "Gottesbeweise" erklären. In der Gezeitenwelt verfolgten die Autoren - also auch Hennen - ziemlich genau dieses Konzept, und Hennen sagt selbst, dass in seinen Elfenromanen viel aus der Gezeitenwelt mitschwingt. Die offensichtliche Existenz des Devanthars über seinen Tod hinaus habe ich mir stets damit erklärt, dass er dafür gesorgt hat, dass man - direkt oder indirekt - an ihn glaubt. Die möglichkeit, dass Skanga und Tiranu ihn mit ihrem Zauber zurück ins Diesseits geholt haben könnten, gefällt mir aber auch.
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Thingol » Fr 5. Jun 2015, 11:55

Interessante Ideen :) !

Allerdings was mich dabei nicht ganz überzeugt, ist die Tatsache, dass durch den Drachenpfad Tiranu schließlich zu Silwyna gelingt und damit den Aufenthaltsort von Gishild wiederfindet. Aber würde der Devanthar damit nicht seinen Plan Albenmark zu zerstören nicht eher gefährden? Denn ohne die Rückkehr Gishild wäre der Kampf um das Fjordland vielleicht viel eher passiert und die Erfolgsaussichten auf ein vollständige Zerstörung wären höher gewesen. (Mal von der Entwicklung abgesehen, dass das Ende in Die Elfen vor den Elfenritter Romanen konzipiert wurde.)

Ich bin jedenfalls auf die Entwicklungen um die Gefangenschaft des Mannebers gespannt. Vielleicht wird dann noch deutlicher was Ihn antreibt. Er hat auch viel gelernt über die Drachen und Albenmark sowie über sein eigenes Volk als er mit Lyvianne reiste. Ich denke das prägte Ihn und er hat von Lyvianne viel gelernt, aber auch sie konnte keinen Drachenpfad öffnen. :) Aber ich finde es interessant, dass sich oft nicht nur ein klare Interpretation der Geschichten aufstellen lääst :)
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Mithras » Fr 5. Jun 2015, 14:13

Thingol hat geschrieben:Allerdings was mich dabei nicht ganz überzeugt, ist die Tatsache, dass durch den Drachenpfad Tiranu schließlich zu Silwyna gelingt und damit den Aufenthaltsort von Gishild wiederfindet. Aber würde der Devanthar damit nicht seinen Plan Albenmark zu zerstören nicht eher gefährden? Denn ohne die Rückkehr Gishild wäre der Kampf um das Fjordland vielleicht viel eher passiert und die Erfolgsaussichten auf ein vollständige Zerstörung wären höher gewesen. (Mal von der Entwicklung abgesehen, dass das Ende in Die Elfen vor den Elfenritter Romanen konzipiert wurde.)
Nicht unbedingt. Den Devanthar mit einem Zauber zurück ins Diesseits zu befördern ist doch die größte Katastrophe, die man sich für Albenmark vorstellen kann, oder? ;) Und die Parallelen sind ja da: Der Zauber, über den Tiranu und Skanga den Weg zu Silwyna zurückverfolgen wollen, dürfte derselbe sein wie der, mit dem Lyvianne und Matha Naht kurzzeitig Iyali beschworen haben. Und auch Skanga war eine Schülerin Matha Nahts, es ist also durchaus naheliegend, dass sie diesen Zauber von ihr gelernt hat.

Und selbst wenn der Devanthar durch diesen Zauber nicht beschworen wurde und Tiranu absichtlich zu Silwyna geführt hat, war das für ihn sicher kein schmerzlicher Verlust, denn eine Königin, in deren Brust zwei Herzen schlagen und deren Loyalität sich ihre Untertanen nicht sicher sein können, ist in diesem Krieg gefährlicher für das Fjordland als das Fehlen eines Monarchen. Schließlich verbannt sie alle Albenkinder aus dem Fjordland, als sie erfährt, dass Luc hingerichtet worden sein soll. Abgesehen davon hätte Luc sonst vielleicht nie den ersten Riss zwischen den Welten erzeugt, und dann hätte Honoré nie den Putschversuch in Aniscans gewagt, der schließlich im zweiten Riss zwischen den Welten mündete.
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