Elfenmacht

'Elfenmacht' und andere Geschichten in Bernhard Hennens großen Elfen-Saga
Odyr
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Re: Elfenmacht

Beitrag von Odyr » Sa 1. Apr 2017, 12:44

Hallo erstmal :)
Nachdem ich lange zeit nur ein stiller mit Leser war, ist mir gestern eine theorie eingefallen, welche ich gerne mit euch teilen möchte.
Ich habe leider noch nicht die ganzen Bücher wieder gelesen um hinweise auf die theorie zu finden, bzw die tatsache das emerelle in ek ihren vater als veräter gedenkt ist auch ein möglicher schwachpunkt, aber fang ich gerade erstmal an. Nandalee hat einen schwarzen und einen silbernen drachen auf den rücken tätowiert soweit ich mich erinnern kann konnten elfen die schwangerschaft ein wenig aufschieben hier wird es jetzt ein wenig kniffellig, weil ich nicht weiß wv zeit genau vergangen ist zwischen dem dunkelen/goldenen die nandalee beigelegen haben und dem tod gonvalons/ die zeit der wut/zorn.
Meine Theorie ist, das es nur emerelle und meliander gab ein kind vom dunkelen (emerelle mMn) und Meliander( kind vom goldenen(siehe zbs beim lamasu die stelle wo er über dem mosaik ist und gesagt wird"manchmal muss die welt kopf stehen damit man die wahrheit sieht" bzw auch die dunkelheit, welche hinter dem schein des goldenen steckt)) nandalee füttert mit all ihrem zorn und hass die dunkelheit in meliander welche sich schließlich manifestiert hat in askalel(auch wenn er ggf seine form ändern kann sieht er aus wie meliander) er ist quasi ein zerbild von meliander so wie ying und yang. meliander sagt ja auch bevor er emerelle verlässt das sein dunkeler bruder eine stärke besitzt die ihm fehlt, dass er werden muss wie er um in dieser welt zu überleben. zum abschluss wollte ich noch kurz auf die dunkelheit eingehen
nachtatem war der dunkele weil er halt schwarze schuppen hatte meinetwegen so wie dieser stoff der 99,9% allen lichts schluckt.
der goldene war immer strahlend hell und betörend, während er seine innere finsternis nur "überlebte" weil er das licht anderer gestohlen hat und ich glaube stark, dass die dunkelheit eher dieser inneren natur ist als einfach nur das abhandensein von licht.

so ich hoffe ihr verzeiht meine rechtschreibfehler und meinen aufgeschrieben doch etwas wirsch wirkenden gedankengang
ihr könnt ja gerne mal eure meinung dazu sagen bzw wo ihr stärken/schwächen seht :)

MsJules
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Re: Elfenmacht

Beitrag von MsJules » Mo 3. Apr 2017, 19:20

Ich versteh den Bezug auf das Drachentattoo jetzt nicht ganz. Magst du dies näher erklären?

Odyr
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Re: Elfenmacht

Beitrag von Odyr » Mi 5. Apr 2017, 14:42

@MsJules
Nandalee war so weit wir wissen die einzige drachenelfe, welche zwei drachen auf ihren rücken trug vor einer silbernen scheibe einen silbernen und einen schwarzen. ich denke halt das die beide für meliander und emerelle stehen, welches halt wieder ein kleiner hinweis sein könnte, dass meliander und askalel in prinzip eine person wäre, wenn sich die dunkelheit nicht fast vollständig von ihm getrennt hätte und sich somit als drittes kind manifestiert hat.

hoffe ich konnte das gut genug erklären was ich mir in meinem kopf so verknüpft habe :)
Und wie gesagt es ist halt nur eine theorie die mir beim lesen auf dem balkon eingefallen ist :D

edit: ich werde den de zykus nochmal lesen und dann versuchen meine theorie ein bisschen zusammenhängender zu formulieren und mit zitaten zu unterlegen :)

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Re: Elfenmacht

Beitrag von Tanthalia » Mi 31. Mai 2017, 14:22

Hallo,

heute habe ich das Buch zu Ende gelesen und bin noch etwas verwirrt, - diesmal nicht von den vielen Handlungssträngen, sondern weil zum Schluss alles so schnell ging. Ihr habt es verschiedentlich beschrieben (Spoiler!!): Das plötzliche Auftauchen und der rasche Tod des Goldenen, Nandalees Entscheidung usw. Aber auch, wie schwach Askalel auf die Kränkung durch den Goldenen reagiert und dass er sich so ohne weiteres den anderen angeschlossen hat, irritiert mich. Insgesamt agieren alle Protagonisten für mein Empfinden zum Schluss nicht so, wie es ihrer Charakterisierung entsprechend würde. Für mich das krasseste Beispiel: Emerelle findet endlich ihre Mutter, sieht, was ihr von Askalel angetan wurde und - macht nichts???

Schön fand ich das Wiedersehen mit Frar, einem bemerkenswerten Zwerg, der Nandalee die Ermordung seiner Eltern verzeihen konnte.

Mit Falrach musste ich mich erst mal anfreunden. Ich hatte nicht in Erinnerung, dass er ein eitler Spieler war. Wahrscheinlich habe ich ihn innerlich zu sehr mit der Figur Ollowain gleichgesetzt. Aber andererseits erwies sich Falrach ja auch durchaus als sehr mutig und loyal.

Bezüglich der Väter von Nandalees Kindern habe ich folgende Thesen:

Askalel - der Goldene

Meliander - Nachtatem

Emerelle - Gonvalon

Allerdings hieß es in einem der anderen Elfenbücher mal, dass Emerelle eine Macht in sich trage, die sie ständig unter Kontrolle halten müsse, was dann doch auf ihr Drachenerbe hindeuten könnte. Insofern bleibt eine Unsicherheit. Wirklich wissen kann es nur der Autor. :oops:

Übrigens galt ja auch Gonvalon als Verräter, weil er sich für Nandalee vom Goldenen losgesagt hat.

Insgesamt bin ich von dem Buch ziemlich enttäuscht. Wenn ich nicht wüsste, dass es von B. Hennen ist, würde ich annehmen, dass er wie bei NURAMON wieder einen Co-Autoren zum Schreiben dieser Story ermächtigt hat. ;)

LG Tanthalia

PS: Die eBook-Versionen haben offenbar immer eine geringere Seitenzahl als die gedruckten Ausgaben (in diesem Fall 472 mit Glossar, Danksagungen usw.).

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Re: Elfenmacht

Beitrag von Albenstein » Mo 28. Aug 2017, 14:10

Ich bin jetzt auch endlich mit dem Buch fertig geworden. Mir fehlt leider oft die Zeit zum Lesen, deswegen hinke ich dauernd hinterher.

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Zeit, die Emerelle und Meliander auf dem Blauen Stern verbrachten, ihr Weggang und wie der Weg der beiden nach ihrer Trennung verlief - das ergab Sinn. Vor allem fand ich es aber schön, endlich zu erfahren, wie es mit Nandalees Kindern nach ihrer Flucht weiterging. Auf Falrach war ich ebenfalls gespannt und ich muss sagen, dass mir dieser Charakter doch ziemlich sympathisch ist. Er ist eben nicht nur ein Bruder Leichtfuß und Frauenverführer, er ist auch klug und mutig. Ganz toll, wie er sich für Emerelle einsetzt hat. Und seinen Spieltisch, den möchte ich zu gerne mal sehen. Wäre schön, wenn es dazu vielleicht mal eine Zeichnung gäbe.

Den Schluss von Elfenmacht fand ich allerdings auch nicht unbedingt befriedigend. Es hat sich zwar fast alles aufgeklärt, aber der Tod des Goldenen kam zu rasch und schien außerdem zu einfach in der Ausführung. Die Reaktion von Emerelle, Meliander und Nandalee auf die Taten Askalels kommen mir nicht sehr glaubwürdig rüber. Dafür war es viel zu grausam, was er Meliander angetan hat.

Welches von Nandalees Kinder welchen Vater hat, werden wir wohl nie genau erfahren. Ich denke, dass es Herr Hennen ganz gut gefällt, wenn dies nicht aufgeklärt wird und die Leser darüber weiterhin spekulieren können.

Ich glaube allerdings, dass Emerelle auf jeden Fall ein Drachenkind ist. Schon am Anfang diese Bemerkung von Sata, dass Emerelle den Drachen in sich zähmen müsse, das hat mich in meiner Vermutung nur bestätigt. Auch, dass Askalel Emerelle im Mutterleib nichts antun konnte, das muss doch einen besonderen Grund haben. Ich vermute, dass Emerelle das Kind von Nachtatem, Meliander das von Gonvalon und Askalel vom Goldenen ist.

Kann mich natürlich auch täuschen. Gerade bei den beiden Brüdern schwanke ich hin und her, wer denn nun welchen Vater hat.

MsJules
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Re: Elfenmacht

Beitrag von MsJules » Di 7. Nov 2017, 22:15

Lese gerade noch einmal Elfenmacht.
hatte es zu Beginn förmlich verschlungen und nehme mir jetzt etwas mehr Zeit.
durch den Besuch beim Lamassu wird recht eindeutig auf den Goldenen als Vater von Meliander und Dorchadas hingewiesen.

ich meine mich aber zu erinnern das Dorchadas jegliche Gestalt annehmen konnte (Drachenelfenreihe) die er wollte.
ich wird die beiden Geschwister als Kinder beobachtet haben und sich meliander als Spegelbild gewählt haben.
daher das selbe Aussehen.

Das "Du...." des Goldenen.
Sein oberstes Ziel war es eine Herrschaft der Elfen zu vermeiden und die Drachen als Herrscher zu erhalten. Am besten ihn natürlich.
dies geschieht da er eine Elfe auf dem Thron Albenmarks gesehen hat.
Nun sieht er an Ende von Elfenmacht erstmals die 'erwachsene" Emerelle und erkennt in ihr die Elfe aus der Vorhersage der Silberschale.
er hat sie ja das letzte mal mein ich als Kleinkinder gesehen.
könnte das sein?
Das und die Erkenntnis das sie von Nachtatem ist wären ein doppelter Verlust für ihn.

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