Die Elfen: Zusammenfassung

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ollowain3
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mo 2. Aug 2010, 09:50

Ein Traum

Noroelle träumt von der Frühlingslandschaft in der Nähe ihres Hauses in Alvemer. Ihr Blick streift weiter über unheimliche Winterlandschaften und dichte Wälder. Dann sieht sie plötzlich einen toten Kentaur vor einem Eichenstamm liegen - Aigilaos! Nacheinander sieht sie die Mitglieder der Elfenjagd tot am Boden liegen, durch schreckliche Wunden niedergestreckt. Auch Farodin und Nuramon sind darunter. Plötzlich wechselt die Szene und sie befindet sich im Saal von Emerelles Thron. an den Wänden fließt Blut herab und die toten Körper ihrer Liebsten werden herreingebracht. Noroelle läuft davon, da sie den Anblick nicht ertragen kann.
Nach einer Weile kommt sie zum See an dem sie so oft mit Farodin und Nuramon gesessen ist, und betrachtet ihr Spiegelbild. Nach einigen Augenblicken wird sie von jemanden gerufen. Es ist Nuramon! Er sagt, dass die Elfenjagd gescheitert sei und er sein Versprechen nicht halten konnte. Er sei nur ein Geist. Noroelle hat die Macht über den Traum und wünscht sich in ihr Gemach. Zusammen geben sie sich dem Liebesspiel hin, und Noroelle wundert sich wieder und wierder, wie echt sich alles anfühlt, obwohl es doch ein Traum ist. Als der Traum zu Énde geht und die Elfe aufwacht, befinfet sie sich in ihrer Kammer und Obilee ist bei ihr. Noroelle wird klar dass die Elfenjagd wirklich gescheitert ist. Ihre Geliebten sind tot!
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Sepia
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mo 2. Aug 2010, 12:19

Der Heilzauber

Nuramon hat gemerkt, dass der Devanthar, bevor er starb, irgendetwas magisches getan hatte. Er ist besorgt, doch erst mal ist Farodin wichtiger. Der Elf denkt an Noroelle und an das, was er ihr versprochen hat. Trotzdem weiß er, dass Farodin nicht mehr zu helfen ist. Er will dennoch alles versuchen, und wendet seinen Heilzauber an. Die Schmerzen sind fast unerträglich, aber der Gedanke an Noroelle hilft ihm, sie auszuhalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es vorbei, er kommt zu sich, Mandred beugt sich besorgt über ihn, aber er hat seinen Freund gerettet. Plötzlich hören die beiden ein summendes Geräusch. Mandred geht nachsehen, Nuramon vergewissert sich erst, ob es Farodin wirklich gut geht. Der Elf ist total entkräftet, doch Mandred kommt aufgewühlt zurück, und er folgt ihm zögernd, denn er will Farodin nicht allein lassen. Vor der Höhle entdecken die beiden eine dicke Eisschicht. Mandred sagt, er könne mit der Saufeder kein Loch hineinmachen, es bliebe nicht einmal ein Kratzer. Er bittet Nuramon, es mit seiner Magie zu versuchen, doch der wehrt ab, er könne nur heilen. Trotzdem erklärt er sich auf Mandreds Drängen schließlich bereit, es später zu versuchen. Sie kehren in die Höhle zurück und Nuramon fragt sich, wie sie den Devanthar so leicht besiegen konnten, wenn doch sogar die Alben Schwierigkeiten hatten. Mandred spricht allerdings ein dringlicheres Problem an: Sie würden alle erfrieren, meint er. Nuramon beruhigt ihn und gibt ihm eine von Noroelles Maulbeeren. Auch Mandred spricht nun seine Zweifel an dem Sieg über den Manneber aus. Nuramon versucht ihn und sich selbst zu überzeugen, dass der Devanthar sein Ziel erreicht hat, denn einer von den Elfen wäre in der Zukunft wichtig gewesen, der Manneber hätte das gewusst und jetzt hätte er sie ausgeschaltet. Allein das wäre sein Ziel gewesen, denn durch die Eiswand würden sie wahrscheinlich nie von hier wegkommen, und durch den Zauber könnten ihre Seelen vielleicht nicht mehr von hier wiedergeboren werden. Madnred fragt nach dem Tor, Nuramon aber sagt, es wäre versiegelt und so könnten sie nicht von hier entkommen. Nach einem verzweifelten Aufschrei Mandreds bietet dieser dem Elfen seine Freundschaft an. Nuramon ist erstaunt; das hatte noch nie jemand zuvor getan. Dann halten sich die drei Übriggebliebenen an den Händen und Nuramon wärmt sie alle mit einem Zauber. Dann bricht Mandred das Schweigen, er fragt, ob Farodin wirklich 7 Trolle erschlagen hätte, Nuramon bestätigt dies, und Mandred staunt ehrfürchtig. Dann bittet er Nuramon noch, niemandem zu erzählen, dass er hier mit ihnen Händchen gehalten hat. Der Elf wundert sich, doch er verspricht es, und weil er gerührt ist von Manderds Schwur, immer auf ihn zählen zu können, nennt er ihn schließlich einen Elfenfreund, obwohl die Freundschaft eines Menschen wohl nur ihm als einzigem Elfen etwas bedeutete.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mo 2. Aug 2010, 15:53

Das Kind

Ein Jahr ist vergangen, seit man zum letzten Mal etwas von der Elfenjagd gehört hat und seit Noroelle den Traum von Nuramon gehabt hat. Es ist mehr als ein Traum gewesen, den Noroelle stand kurz vor der Geburt eines Kindes. Sie liegt im Wasser bei Mondlicht, umgeben von drei Nixen. Am Ufer stehen Obilee, die Königin und einige andere Frauen. Die Königin hat im letzten Jahr stets Zweifel an Noroelles Traum gehabt. sie beschlich die Angst, Nuramon könnte sich selbst gezeugt haben, da dieser immer wieder geboren wurde. Als das Kind aber schließlich geboren wird ist Noroelle erleichtert - es ist ein Junge. Die Elfe ist erschöpft, wird aber von Obilee und den Nixen gut gepflegt. Als sie das Kind zum ersten mal im Arm hält, bemerkt sie sofort, dass es ihre blauen Augen hat, das Haar ist braun wie Nuramons. Zudem sind die Ohren nicht Spitz! Die Königin verlangt, das Kind zu sehen und Noroelle giebt es ihr. Sofort zuckt sie zurück und giebt Noroelle ihren Sohn zurück. Sie sagt, es sein nicht Nuramons Sohn, nicht einmal das eines Elfenvaters! Noroelle will das nicht glauben und wiederspricht ihr. Doch die Königin antwortet nur, dass sie in drei Tagen über das Kind entscheiden wird. Noroelle schwört Obilee das sie allen Befehlen Emerelles Folge leisten würde. Sie würde es nur nicht zulassen, dass dem Kind ein Leid geschieht, denn sie kann nichts böses in seinen Augen erkennen. Die Elfe nennt den Jungen Nuramon.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mo 2. Aug 2010, 17:21

Das verlassene Tal

Noroelle läuft mit ihrem Kind durch den Wald. Dort muss sie vielen Bewaffneten ausweichen, aber es ist leicht für sie, denn keiner hat die Macht, ihren Blendzauber zu durchschauen. Schließlich trifft sie auf den Anführer der Schar und bleibt stehen, um einer Unterhaltung zu lauschen. So erfährt sie, dass die Krieger von Emerelle ausgeschickt wurden, um ihren Sohn zu töten. Noroelle ist geschockt, so etwas hatte sie von Emerelle nicht erwartet. Sie wundert sich nur, warum die Königin keine Magier geschickt hat, denn jetzt könnte Noroelle auf jeden Fall entkommen. Sie schwört sich, dass sie alles tun wird, um ihr Kind zu beschützen. So wandert sie die ganze Nacht hindurch, bis sie schließlich an einen kleinen Albenstern kommt, an dem sich nur 2 Pfade kreuzen. Von dort aus ist es viel schwerer, den Weg zu verfolgen, den die Elfe genommen hat, denn man kommt jedes Mal an einem anderen Ort heraus. Noroelle will ihren Sohn nämlich in der Menschenwelt verstecken, dort ist es am sichersten für ihn. Um den Albenstern zu öffnen, benutzt sie Lichtmagie. Die Umgebung verändert sich um sie herum, und sie ist erstaunt, wie es in der Menschenwelt aussieht, denn sie war noch nie dort. Sie landet in einer trostlosen, verschneiten Gegend. Zuerst sieht sie nicht einmal Tierspuren, doch schließlich stößt sie auf welche und kurz darauf entdeckt sie auch ein Haus. Sie hört Gesang, versteht zwar nichts, aber der Ton gefällt ihr, und so legt sie ihren Sohn vor der Tür ab. Dann versteckt sie sich, um sich zu vergewissern, dass diese Familie sich auch gut um ihn kümmern würde. Die Frau, die öffnet, ist zuerst überrascht, doch dann tröstet sie das weinende Kind liebevoll und erzählt ihrem Mann voller Freude davon. Noroelle hofft, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat, und macht sich auf den Weg zurück zu Emerelle um sich ihr zu stellen.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mi 4. Aug 2010, 06:01

Das Urteil der Königin

Als Noroelle aus der Menschenwelt zurückkehrt, wartet sie bei der Fauneneiche darauf, abgeführt zu werden. Wenig später kommt der Hauptmann Dijelon mit seinen Kriegern und bringt sie zur Burg der Königin. Noroelle will ihm nicht sagen wo sie das Kind versteckt hat, also wird Emerelle über sie richten. In der Burg werden sie von Alvias erwartet, der sie in den Thronsaal führt. Die Wasserfälle tosen in wilden Kaskaden, die Königin will anscheinend ihre Macht demonstrieren! Emerelle fragt Noroelle warum sie sie noch in ihren Thronsaal lassen soll. Diese antwortet - um sie wieder daraus zu verbannen! Die Magierin sieht sich Emerelles Befehlen wiedersetzt zu haben, doch sie möchte auch anklagen. Als sie gefragt wird, wen sie denn anklagen will, nennt Noroelle Dijelons Namen. Sie will wissen, warum er vor drei Tagen in ihr Haus kam, um das Kind zu töten. Die Königin sagt, er habe auf ihren Befehl hin gehandelt, weil Noroelles Kind nicht von den Alben abstammt. Das will diese nicht glauben! Schließlich ist es das Kind einer Elfe. Doch Emerelle erklärt ihr, dass es ein Dämonenkind sei. Das Kind eines Devanthars! Die Elfe weigert sich zudem zu sagen wo sie das Kind hingebracht hat, sie sagt nur, dass sie durch ein Tor ging, an den sich zwei Pfade kreuzen. Sie sagt, eine Mutter müsse ihr Kind lieben, und deshalb würde sie der Königin in keinster Weise helfen ihr Kind zu finden. Noroelle wäre sogar bereit ihre eigene Seele oder ihr Leben dafür zu geben! Schließlich kommt die Königin zu ihrem Urteil. Noroelle solle wegen ihres Verrats an Albenmark für immer daraus verbannt werden. Auf einer kleinen Insel der zerbrochenen Welt soll sie für alle Ewigkeiten festsitzen. Und kein Elf wird je den Weg zu ihr finden, da das Tor nicht in Albenmark liegt. Ein Schicksal, schlimmer als der Tod. Doch Emerelle gewährt ihr einen letzten Wunsch. Noroelle wünscht sich das Obilee wegen ihr nicht mit Schande befleckt sein soll. Sie soll ins Gefolge der Königin aufgenommen werden und für Alvemer sprechen. Die Königin verspricht es ihr und Noroelle und Obilee können noch einen letzten Tag zusammen verbringen.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mi 4. Aug 2010, 06:14

Abschied von Albenmark

Noroelle ist mit Obilee an ihrem See. Sie holt 3 Steine heraus, einen davon, einen Diamanten, schenkt sie Obilee. Sie unterhalten sich, und Obilee weiß nicht, was sie ohne ihre Vertraute machen soll, und bittet sie, dass sie mit ihr kommen darf, egal wohin. Doch Noroelle hat alles für Obilee geregelt und überzeugt sie, dass das eine schlechte Idee sei. Sie solle ihr Leben nicht wegwerfen und es würde Noroelle beruhigen, wenn sie hier bliebe. Dann kommt Emerelle und sie hat eine Sanduhr und ihren Albenstein dabei. Noroelle erkennt, dass die Königin einen der mächtigsten Zauber zur Versiegelung anwenden wird, sodass sie niemals entkommen kann. Noroelle verabscheidet sich von Obilee, beide weinen. Die Elfe hat ihrer Vertrauten alles gesagt, was sie wissen musste, falls Farodin und Nuramon zurückkehrten. Aber Noroelle hatte sich nicht getäuscht: Sie würde die beiden nie wieder sehen. Dann folgt sie Emerelle, und merkt, dass sie die Königin versteht, nicht mehr wütend auf sie ist und ihre Entscheidung auch gutheißen würde, wenn es nicht um ihren eigenen Sohn ginge. Aber das tut es, und deshalb muss sie die Strafe für das Schützen ihres Kindes auf sich nehmen.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mi 4. Aug 2010, 08:53

Die Saga von Mandred Torgridson

Dies ist ein Auszug aus Band 2 der Tempelbibliothek zu Firnstayn. Nach der Erzählung des Skalden Hrolaug.

Einem Mann namens Svanlaib wurde erzählt, die Höle des Luth sei geschändet worden. Die Eisenbärte wurden entweiht und in der Höle könnte nun niemand mehr zum Schicksalsweber beten. Svanlaib wurde zornig und beschloss zur Höhle zu gehen und Sühne für die Untat zu fordern. Er fertigte ein Bildnis von Luth aus Holz an und alle im Dorf opferten etwas aus Eisen. So entstand ein neuer Eisenbart. Diesen trug er zu den anderen und opferte jedem von ihnen mehrere Eisenstücke. Als er bei der Höhle ankam fand er eine dicke Mauer aus Eis, die nicht durchbrochen werden konnte. Er wurde zornig und schlug mit seinem selbst angefertigtem Eisenbart auf das Hindernis ein, auf dass es zerbarst. Aus der Höhle traten der Sohn des Torgrid und zwei Elfen. Er sagte Svanlaib, er habe den Manneber erschlagen, der Firnstayn in Angst und Schrecken versetzte. die Elfen waren seine Zeugen. So kehrte Svanlaib mit den Drei nach Firnstayn zurück.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mi 4. Aug 2010, 09:11

Der Preis des Wortes

Es ist Frühling, und Mandred und die beiden Elfen konnten mit Hilfe von Svanlaib endlich aus der Höhle entkommen. Der Mensch wundert sich, dass es schon Frühling ist, obwohl nur wenige Tage vergangen zu sein scheinen. Sie wandern nach Firnstayn hinunter, und Mandred freut sich schon auf seine Frau und seinen Sohn. Er ist erstaunt, wie fleißig die Bewohner in einem Winter waren, denn Firnstayn ist gewachsen und mehr Leute wohnen dort. Er bittet die Elfen, mit ihm zu kommen, damit er sie allen vorstellen kann. Sie willigen ein. Er denkt an seine Träume zurück, in denen sein Sohn schon erwachsen war und fühlt Sehnsucht. Sie lassen sich übersetzen, doch alle benehmen sich komisch und Mandred kennt auch niemanden, auch nicht, als eine große Menge am anderen Ufer steht. Mandred führt die Elfen zu seinem Langhaus, und sucht dort seine Frau, findet sie aber nicht. Der Fischer, Erek Ragnarson, der sie übergesetzt hat, versucht dem Jarl alles bei einem Krug Met zu erklären. Seit Mandred verschwunden ist, sind mehr als 30 Jahre vergangen. Mandred glaubt ihnen nicht, erst als er eine alte Frau erkennt, mit der er früher geflirtet hat, und sie ihm erzählt, dass die Elfenkönigin gekommen ist, um seinen Sohn zu holen, und Freya daraufhin ihren Lebenswillen verloren hat, verrückt geworden ist und schließlich gestorben ist. Mandred glaubt ihnen dann doch, weint um seine Frau, sucht ihren Grabhügel auf, pflanzt dort die Eichel Atta Aikhjartos und schwört seiner toten Frau bei dem beseelten Baum, dass er ihren Sohn zurückholen werde, koste es, was es wolle.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Do 5. Aug 2010, 14:53

Rückkehr nach Albenmark

Als Mandred, Farodin und Nuramon nach Albenmark zurückkehren, ist es dort Winter. Mandred ist betrübt und selbst der Gedanke endlich seinen Sohn zu sehen, lässt in ihm keine richtige Freude aufkommen. Als er versucht hat mit Atta Aikjiarto zu sprechen, hatte dieser ihm auch nicht geantwortet! Am ersten Tag kommen sie bis zum Tor von Welruun und kein Reisender kreutzt ihren Weg. Auch auf der Shalyn Falah begegnen sie keinem einzigen Wächter und die Elfenburg scheint wie ausgestorben. Als sie die erste große Halle betreten sehen sie am anderen Ende nur eine dunkel gekleidete Gestalt - Meister Alvias! Er begrüßt die Überlebenden der Elfenjagd und bittet sie mit ihm zu kommen. Die Königin hätte ihr Kommen bereits vorrausgesagt. Als sie den Thronsaal betreten, sehen sie eine große Anzahl an Leuten, die hie versammelt ist. Sie bilden eine Gasse, an deren Ende Emerelle auf ihrem Thron sitzt. Sie begrüßt Mandred und fragt nach dem Erfolg der Elfenjagd. Mandred antwortet dass die Bestie tot sei und er ihre Leber den Hunden zu Fraß vorgeworfen hatte. Émerelle sagt ihm er habe seine Aufgabe gut erfüllt und sie stellt ihm seinen Sohn Alfadas vor. Er trug ein langes Kettenhemd und einen weißen Umhang. Zudem war er einen Kopf größer als Mandred selbst und hatte Freyas Augen. Mandred bedauert das er die Kindheit seines Sohnes nicht miterlebt hat. Außerdem ist er fest entschlossen, seinem Sohn Oleif, wie er ihn nennt, dass kämpfen mit der Axt zu lernen. Emerelle sagt, dass Mandred seinen Sohn nun mitnehmen kann und wendet sich Farodin und Nuramon zu. Farodin fragt wo denn Noroelle sei. Sie sagt ihnen, sie sollen zur Terasse im Obstgarten gehen. Mandred und seine Gefährten sollten nun noch eine Nacht in den Gemächern der Elfenjagd verbringen um sich zu reinigen und derer zu gedenken die im Kampf gefallen sind. Doch Mandred hat noch eine letzte Frage. Er will wissen, was seine Frau gesagt hat, als Emerelle seinen Sohn geholt hat. Sie sagt ihm, dass Freya große Angst gehabt hatte, sie aber trotzdem die Entscheidung des Jarls respektiert hat. Als Mandred genauer nachfragt, sagt sie ihm aber das ihn seine Frau verflucht hat, dafür, dass er sein eigenes Kind an die Elfen gab. Niedergeschlagen verlässt Mandred den Saal.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Do 5. Aug 2010, 14:59

Noroelles Worte

Nuramon und Farodin sind auf dem Weg zur Terrasse, freuen sich auf das Wiedersehen mit ihrer Geliebten, haben aber auch Angst davor, wie sie sich entscheiden hat. Aber als sie ankommen, sehen sie nur eine blonde Elfe; erst, als sie sich umdreht, erkennen sie sie als Obilee. Farodin erkennt nun auch die große Ähnlichkeit mit ihrer berühmten Urahnin Danee. Die beiden fragen die junge Elfe, wo Noroelle sei, doch diese sagt ihnen, sie sei nicht hier. Zuerst verstehen sie nicht, was Obilee meint, doch dann wiederholt sie Noroelles Worte, in denen sie erklärt, warum sie verbannt wurde, und weshalb sie so gehandelt hat. Die Elfen sind geschockt, Nuramon macht sich Vorwürfe, doch Noroelles Worte besänftigen ihn. Als alles gesagt wurde, bricht Obilee in Tränen aus, Nuramons Geischt spiegelt die gleiche Qual wider, die auch Farodin spürt, doch er kann sie nicht nach außen lassen. Obilee gibt ihnen noch die Steine, die ihre Liebste für sie ausgewählt hat. Die Elfen behandeln sie wie Heiligtümer; es ist das einzige, was ihnen noch geblieben ist. Obilee lässt sie allein, denn die Worte haben den alten Schmerz wieder aufleben lassen. Nuramon und Farodin bleiben fassungslos stehen. Farodin denkt sich, er hätte alles erwartet, nur nicht das, und meint, jetzt sei alles zu Ende. Doch Nuramon will mit der Königin reden, alles sei erst der Anfang. Als Farodin meint, sie würde ihn nicht anhören, geht er trotzdem und fragt den Freund, wie weit er zu gehen bereit wäre. Farodin flüstert entschlossen, er würde bis ans Ende der Welt gehen.
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