Himmel in Flammen

Der aufkeimende Konflikt um Nangog, erzählt in 'Die Drachenelfen', 'Die Windgängerin', 'Die gefesselte Göttin', 'Die letzten Eiskrieger' und 'Himmel in Flammen'
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Himmel in Flammen

Beitrag von MsJules » Mo 14. Mär 2016, 16:23

So ihr lieben, ich habe das Buch schon durchgelesen.
Einige Geheimnisse wurden geklärt andere sind immer noch ein Rätsel.
Wem geht es genauso?

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Death of Fantasy
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » Mo 14. Mär 2016, 16:47

Mir! Ich wüsste auch einige Sachen geklärt oder hoffe auf Geschichten wie 'Kinder der Nacht', die sie behandeln. Und ich wüsste wirklich sehr gerne, wer die Väter von Emerelle und Meliander sind. Und was mit dem dritten Kind geschieht.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von MsJules » Mo 14. Mär 2016, 18:32

Ja genau die langersehnte Vaterfrage.
Der Dunkle nennt das "dritte Kind" zumindest sein eigen, bei den anderen hält er sich bedeckt, auch was die mögliche Vaterschaft des Goldenen belangt.
Was im Tunnel genau geschehen ist wird nicht aufgelöst und Eleborn erwähnt es nur am Rande und geht nicht mehr darauf ein...ahhhhhhhhh.
Ich hoffe auch das noch einiges in Kinder der Nacht geklärt wird und hoffe das es nicht soo lange dauert bis wir es wissen.


Aber sag mal habe ich den legendären Auftritt der Alben verpasst, laut Klappentext sollte sie doch in der höchsten Not auftauchen?
Der Dunkle spricht doch nur am Anfang mit denen.

Und was ist mit der Selbstheilungskraft der Drachen, die die Devanther erwähnen, selbst nach dem Tod?
Hätte dann der Himmlische nach dem Einsturz der Halle sich nicht wieder heilen können?
Und der Dunkle sich auch?
Verwirrend...

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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » Mo 14. Mär 2016, 19:12

In Kinder der Nacht wird die Vaterfrage nicht geklärt. Die Kurzgeschichte gibt es ja schon sehr lange!
Aber der Dunkle meint auch, dass das dritte Kind gut manipulieren kann und er wünscht sich wahrscheinlich, dass er sein Sohn ist. Und das macht ihn einfacher zu manipulieren!

Jein. Sie tauchen doch ganz am Ende noch mal auf, wenn die Drachen die Pegasi vernichten und sie den Himmelsschlangen und ihren Verwandten ihre Gunst entziehen, für das, was sie getan haben. Einen wirklichen Auftritt habe ich eigentlich nicht erwartet.
Dann natürlich das Treffen mit ihnen im Tal der vier Jahreszeiten.

Darüber habe ich auch nachgedacht, aber überlege mal: Der Himmelblaue ist, gelinde gesagt, Matsch. Wenn auf dich ein Gebirge stürzt, bleibt herzlich wenig übrig, das sich regenerieren kann. Das Gebirge hat ihn zerquetscht, selbst wenn du das Gestein wegräumen würdest, ich glaube das könnte niemand mehr regenerieren.
Der Dunkle... Im Prolog erfährtst du ja, dass er spürt, dass er die Gunst der Alben verloren hat. Ich vermute sehr stark, dass es damit zusammenhängt. Da wurde den Himmelsschlangen bereits ihre Unsterblichkeit genommen. Oder es liegt an der Magie von Todbringer, bzw dem zweiten Todbringer. Es wird ja dabei beschrieben, wie er das Leben aus ihm herauszieht. Vermutlich ist es eine Kombination aus beidem.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von MsJules » Mi 16. Mär 2016, 17:52

ja stimmt da gebe ich dir recht habe ich jetzt nicht bedacht.
Kinder der Nacht habe ich bereits gelesen, ich dachte nur evtl. kommt noch der Teil bevor das veröffentlichte spielt.

Interessant ist auch was mit Frar wird, das Drachenblut hat ihn ja schon sehr verändert.

Hatte Herr Hennen denn schon gesagt wann er weiterschreibt?

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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » Mi 16. Mär 2016, 19:08

Er schreibt ja jetzt erst einmal an der Phileasson Saga. Ich denke nach so einem Epos hat er sich das verdient und ist es auch notwendig, um die gute Qualität der Bücher zu erhalten. Vielleicht, wenn er damit fertig ist oder falls es ihn doch früher überkommt. Wer weiß das schon?

Ja, Frar ist auch sehr interessant. Ich habe mir überlegt, ob er später Thorwis ist.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von ~Der Sänger~ » So 20. Mär 2016, 00:16

Ein wirklich gutes Buch. Spannend bis zum Schluss, aber auch irgendwie tieftraurig. Mehr im Spoiler
Tieftraurig in dem Sinne, dass soviele Hoffnungen und Träume zerstört wurden. Und das alles durch die Intrige des Goldenen, der nur um die Stelle des Erstgeborenen einzunehmen, eine ganze Welt zerstört hat und dabei gleichzeitig die Devanthar, die großen Königreiche und unzählige Albenkinder (und sogar seine eigenen Nestbrüder) dafür geopfert hat. Und das nur, um am Ende doch zu scheitern. Denn die Silberschale hat ihm vermutlich diesen Weg der Zukunft gezeigt, aber was er (vermutlich) nicht gesehen hat war, dass Nandalee am Ende mit ihren Kindern die Flucht schafft und die Zukunft weiter verändert. Die Schale ist wirklich trügerich und führt am Ende nur zur schlechtmöglichsten Zukunft. Siehe auch in den anderen Büchern, wenn Emerelle sie nutzt.

Was mich sehr irritiert hat war jedoch, dass die Alben nicht so in Erscheinung getreten sind, wie ursprünglich angekündigt. Nur am Ende bestraften sie ja die Himmelsschlangen. Immerhin, wobei ich mich Frage wieso die Alben es zugelassen haben, dass die Drachen soweit wüten, dass alle Pegasi ausgerottet wurden - immerhin sind diese ja auch Teil der Schöpfung. Ob sie die Welt(en) auch schon aufgegeben haben? Immerhin mischen sie sich ja auch dann nicht mehr ein, selbst als Albenmark durch die Tjruedkrieger kurz vor dem Untergang stand. Und zumindest der Sänger (so würde ich die Andeutungen aus "Elfenkönigin" deuten) wandelt ja noch mehr oder weniger am Albenhaupt, auch wenn dort nurnoch der zerstörte blaue Stern zu finden ist. Eventuell erfährt man ja irgendwann noch ein wenig mehr von den Alben, wieso (und wohin -> Mondlicht?) sie sich irgendwann komplett zurückgezogen haben und was so ihre Motive waren.

Auch frage ich mich, ob irgendwann geklärt wird, wer die Gottheit "Luth" ist und woher die goldenen Hallen stammen, in die zumindest einige Menschenkinder aus den Elfen-Romanen gelangen. Eine Art Mondlicht, welches die Devanthar geschaffen/entdeckt haben? Wäre zumindest merkwürdig, denn Menschenkinder, die in die goldenen Hallen gekommen sind, waren ja zum Teil verbündete der Albenkinder. Oder reicht die Macht der Alben soweit hinaus (wobei diese ja das Mondlicht selber nur "entdeckt" haben und nicht wirklich geschaffen haben?), gibt es noch eine unbekannte Gottheit.... Oder waren das einfach damalige Ideen von Bernhard Hennen, die nun garnicht mehr in den Kontext der Drachenelfenromane passen? Hoffentlich erfährt man darüber irgendwann was xD Das raubt mir noch den Schlaf!

Ich könnte noch soviel schreiben, aber erstmal würde ich gerne andere Eindrücke lesen und eventuell kann mir hier ja jemand die ein oder andere Frage beantworten oder zumindest mit mir mutmaßen ;-)

Lg

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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 06:21

Ich denke sie sind nicht bereits früher in Erscheinung getreten, weil sie gehofft haben, dass ihre erste Kreation noch zur Besinnung kommt. Und sie wollten nie wie die Devanthar sein, ihre Schöpfung beherrschen. Selbst wenn dies für ihre Schöpfung wie ein Verlassen aussehen mag.
Besonders mag' ich dazu das Zitat der Frühlingsbringerin:
"Und ich dachte, ihr wüsstet das Geschenk der Freiheit zu schätzen", entgegnete sie ironisch. (Drachenelfen, S. 289)
und
"Wir sind doch keine Götter! Die Devanthar auch nicht, auch wenn sie sich als solche verehren lassen Die Menschenkinder sind nicht mehr als ihre Spielzeuge. Und ihr wünscht euch, dass wir unsere Kinder genauso behandeln?" (Drachenelfen, S. 290)

Es zeigt, wie die Alben denken, warum sie sich nicht so, wie die Devanthar um ihre Schöpfung kümmern. Sie sind wie Eltern, die wissen, dass sie ihre Kinder nicht immer beherrschen können und dass diese auch ihren eigenen Weg gehen sollen. Sie haben Vertrauen, dass sie verantwortungsbewusst mit ihren Geschenken umgehen.
Wohin die Alben gegangen sind ist einfach. In demselben Kapitel, dass ich zitiert habe, kommt das Tor zum Mondlicht vor und auch das Gespräch dazu, dass viele Alben die Welt dorthin verlassen. Welche Alben noch da sind? Der Sänger ist definitiv noch da, ja und ich glaube jenseits von Elfenkönigin hat er eingegriffen. Ich denke nämlich, dass er es war, der Tiranu zu Silwyna gebracht hat. Zumindest passt es dazu, wie sie sich im letzten Buch mit ihrer Schöpfung unterhalten. Es hat meine Theorie weiter gefestigt, da ich sie schon länger hatte.
Sie hören noch ab und an die Stimmen der Alben, in der Silbernacht. Und die letzten gingen angeblich beim Entrückungsfest. Ich glaube jedoch nicht der Sänger. Er blieb zurück, um über die Schöpfung zu wachen. (Elfenkönigin, S. 660f.)
Weshalb er nicht bei den Tjuredkriegen eingriff ist schwer zu sagen, vielleicht tat er es durch kleine Gesten, wie die Sache mit Tiranu, um ihren wenigstens den Rückzug in ihre Welt und das Überleben zu sichern, als es offensichtlich wurde, dass dieser Kampf nicht mehr zu gewinnen ist. Vielleicht erfahren wir es jedoch nocht irgendwann.

Wer Luth ist, sollte recht offensichtlich sein, nach den Kapiteln mit dem Ebermann. Ich glaube mich zu erinnern, dass es hieß, der Gott wäre in eine Eishöhle gesperrt worden und in seinen Kapiteln bekommt man die Eisenbärte beschrieben. Oder zu mindest einen von ihm. Und betende Menschenkinder. (Drachenelfen - Himmel in Flammen, S. 1085) Die Menschen werden der Gestalt hinter dem Eis einen Namen gegeben haben, unwissend darüber, was und wer dort lauert.
Die Goldenen Hallen gibt es bereits zur Zeit der Drachenkriege als Glaubenshimmel. Das erfahren wir durch Nodon wärend der Zeit auf Nangog. Das ist, als er mit dem Wolkenschiffer redet, um Informationen über den Eingang zu Nangog zu erhalten. (Drachenelfen - Die gefesselte Göttin, S. 338)
Ob es der normale Glaube der Drusnier ist oder nicht, wer weiß. Ich glaube mich jedoch zu erinnern, dass irgendwo erwähnt wurde, dass dem so ist. Also könnte es durchaus sein, dass die Devanthar dies für ihre größten Helden erschaffen haben oder es, wie auch das Mondlicht, einfach da war.
Mutmaßen klingt sehr, sehr gut. ;) Ob ich wirklich Fragen beantworte, weiß ich nicht.

LG
Fay
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von ~Der Sänger~ » So 20. Mär 2016, 10:09

Also ich stimme dir definitiv zu, die Alben wollten ihrer Schöpfung den freien Willen überlassen, die Möglichkeit zu geben unabhängig zu handeln und zu denken. Aber hätten sie auf Nangog auch wirklich den Untergang aller Drachen (und damit auch den künftigen Untergang Albenmarks) einfach so zugelassen? Vll ja wirklich, immerhin ist die Enttäuschung über die Himmelsschlangen (und anderen Drachen) riesig. Aber dass sie z.B. die Vernichtung der Pegasi zulassen gibt ihnen mMn doch eine moralische Teilschuld.
Dass die (meisten) Alben schließlich gegangen sind ist mir schon klar. Die Frage ist nur: Warum sind sie das am Ende? Waren die Seelen durch den Kampf/Verbannung der Yingiz wirklich so geschädigt? Oder war es am Ende doch die Enttäuschung über ihre "Kinder"?
Deine Theorie mit Silwyna und Tiranu ist wirklich interessant, ich muss wirklich nochmal die ersten Bücher bei Zeiten durchlesen. Verdammt ärgerlich, dass hier keine 100% Lesung als Hörbüch gibt. in der Schnittfassung gehen gerade die interessanten Details verloren.. :D

Die Sache mit Luth finde ich jedoch nicht ganz so eindeutig. Klar, die Menschen sehen in dem Devanthar hinter dem Eis eventuell diesen Gott und gaben ihm diesen Namen. Allerdings scheint es ja eine eingreifende Gottheit wirklich zu geben. Ich habe die Bücher leider nicht hier um die genauen Zitate herauszusuchen, aber u.A. gab es ja die Stelle mit dem Traum von "der Spinne hinter dem Wasserfall" wo dann das Schwert zu finden war, mit dem der Shi-Handan das zeitliche segnen sollte. Bin gespannt ob das nochmal geklärt wird. Und was diese goldenen Hallen nun wirklich sind, bzw wer sie geschaffen hat ;-)

Danke fürs drüber diskutieren, andere Sichtweisen tun einem da wirklich gut, vorallem (schande über mich) hab ich die alten Bücher nicht mehr so gut im Gedächtnis wie die 5 Drachenelfen Teile :D Lg


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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 10:48

Dass die Alben eine moralische Teilschuld trifft kann ich durchaus nachvollziehen. Und dass sie die Vernichtung aller Drachen geduldet haben glaube ich sofort, da sie es ja den Himmelsschlangen verboten hatten, nach Nangog zu gehen.
Warum sie am Ende gegangen sind, wer weiß? Vor allem aber: Wer und was sind die Yingiz? Bisher sind sie nicht aufgetaucht. Noch sind sie nicht im Dunkel zwischen den Albenpfaden und Welten. Wann treten sie auf den Plan und woher kommen sie? Sind sie die verlorenen Seelen der Kinder Nangogs, die nach dem Ende ihrer Welt nach Rache trachten?
Naja, ich habe im zweiten Quartal letzten Jahres die Bücher komplett nochmal gelesen. Daher weiß ich auch nochmal etwas mehr.


Du beziehst dich damit auf Elfenwinter S. 790 (Nein, ich bin nicht Superbrain, ich markiere nur Stellen in den Büchern, die mir wichtig erscheinen oder an denen Lieblingscharaktere von mir auftauchen). Zuvor auch, wenn Gundaher das Kettenhemd findet. Es muss wohl so einen Luth geben, aber wer weiß, vielleicht ist das einer der Devanthar? Auch wenn ich mir das fast nicht vorstellen kann. Oder doch einer der Alben.
Ich hoffe auch, dass wir noch erfahren, woher die Goldenen Hallen stammen.

Ja, sowas ist immer sehr interessant und manchmal aufschlussreich.
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