Auschnitt aus meiner Geschichte

Hier könnt ihr eigene Texte oder Bilder etc. vorstellen und darüber diskutieren
Antworten
Benutzeravatar
Mandred Torg
Hüter des Wissens
Hüter des Wissens
Beiträge: 34
Registriert: So 24. Okt 2010, 20:44

Auschnitt aus meiner Geschichte

Beitrag von Mandred Torg » Mi 19. Jan 2011, 11:13

Die Geschichte spielt auf einen Kontinent namens Teulis des von meinen Bruder erfunden wurde.

Prolog
Schalgran lag im tiefen Schnee, mit seinem Weisen Umhang und der Kapuze war er gut getarnt, seinen Speer hatte er unterm Schnee versteckt. Er beobachtete das einsame Reh am Waldrand jetzt schon fast eine halbe Stunde. Es war interessant das Tier so lange zu beobachten. Es tat ihm irgendwie Leid dass er es töten musste. Der Jäger wagte es nun sich etwas näher heranzuschleichen, war jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen? Er durfte sich keinen Fehler erlauben. Schalgran richtete sich blitzschnell auf und warf seine Jagt Waffe. Sein Tödliches Geschoss traf das Tier am Hals, es ging zu Boden und rührte sich nicht mehr. Der Schnee um das Tier färbte sich rot. Seine Arbeit war erledigt, er konnte Stoltz zu seinen beiden Brüdern Nachhause gehen und ihnen sein erstes selbst erlegtes Wild zeigen. Seine Brüder versprachen ihm, wenn er sein erstes wild Erlegte würden sie ihm das Kämpfen und Bogenschießen lehren. Sein ältester Bruder war vierunddreißig Jahre alt und Schwertkämpfer am Königlichen Hof. Sein anderer Bruder war zweiundzwanzig und diente dem König als Bogenschütze. Schalgran selbst war siebzehn und arbeitete als Küchenjunge in Einem Gasthaus am Rande der Stadt. Im Gegensatz zu seinen Brüdern war das Erbärmlich. Aber vielleicht schaffte er es auch irgendwann zu den Truppen des Königs. Ein Geräusch in der Luft ließ ihn aus seinen Gedanken schrecken. Ein Geschoss. Schalgran wollte sich zur Seite werfen doch es war zu Spät. Das Geschoss zerplatschte an seinem Hinterkopf. Verdammt, wer wirft hier mit Schneebällen dachte er sich. Ein lautes Lachen erfüllte die Luft. „Ha, das soll eine Jagt gewesen sein, jeder Idiot hätte das Vieh aus der Entfernung getroffen“. Nein, sein Bruder hatte ihn die ganze Zeit über beobachtet. „Du hast es mit eigenen Augen gesehen Torek, mein erstes erlegtes Wild, man gebe mir nun ein Schwert und einen Bogen“ verlangte der junge Jäger. „Komm gehen wir nach Hause ich muss dir etwas sagen, und nimm das Vieh mit.“ bekam er als Antwort. Sie gingen los und Torek begann zu erzählen: „Ich und dein Bruder Kahlet haben beschlossen Conterfast zu verlassen denn der Krieg zwischen den Ländern Whinbart, Lohrcast, und Kirbuhl wird immer schlimmer und bedroht auch unser Land.“ In Schalgran´s Gesicht war entsetzen zu lesen. „Ich will nicht weg von Conterfast nirgends ist es so schön wie hier und wo wollt ihr überhaupt hin.“ „Wir fahren mit einer großen Gruppe anderer Menschen zu einem weit entfernten Kontinent, nach Teulis.“ Das Gespräch ging weiter bis sie wieder in ihrem Dorf waren. Schalgran hatte sich schließlich überreden lassen. Zuhause bekam er seinen Bogen und das Schwert. Es waren zwar keine besonderen Waffen doch für den Anfang würde es reichen. In Teulis würde dann sein Training beginnen. Am nächsten Tag wurde Schalgran unsanft aus dem Schlaf gerissen. Seine Brüder hatten ihm als er schlief Schnee in den Mund gesteckt. So waren sie eben. Sie sagten ihm, immer wenn sie so etwas taten, dann nur um ihn abzuhärten und das stimmte wohl. Etwas Gutes hatte die Reise nach Teulis schon. Sie würden ihren Vater wieder Treffen, er fuhr vor Jahren mit den Zwergen nach Teulis.


Kapitel 1.
Schalgran war froh endlich in Meldra angekommen zu sein. Die Reise war schrecklich gewesen. Das Schiff war vollkommen überfüllt und hatte schwere Schäden bei der Vergessenen Insel davongetragen, sie wurden dort von einem Orkschiff überfallen. Sie konnten diese widerlichen Kreaturen zwar zurückschlagen, doch viele hatten mit dem Leben bezahlt. Manche schworen den Orks Rache, doch die meisten trauerten um die Opfer des Orküberfalls. Schalgran war nur froh das er heil in Teulis angekommen war. Hier war alles ganz anders als in seiner Heimat, die Leute sprachen eine andere Sprache, es gab viel mehr Völker und hier schien alles viel friedlicher zu sein. Er musste zugeben er war angenehm überrascht. Als er sich mit seinen Brüdern in der Stadt umsah begegnete ihnen ein einheimischer „Mele tschumu Larbo let rul Su.“ begrüßte er sie in einem Freundlichen Ton. Schalgran verstand kein Wort. Das einzige was er auf Teulisch sagen konnte war Hallo und das tat er auch. Er würde die Sprache schon noch lernen. Die drei Brüder beschlossen ihren Vater zu suchen, er musste irgendwo in Meldra sein. Er hieß Mangor. Sie suchten ungefähr eine halbe Stunde als sie eine Stimme rufen hörten: „ Tohrek, Kahlet, und natürlich der kleine Schalgran, ihr seid es Wirklich.“ Der Vater begrüßte seine Söhne alle mit einer Umarmung. Er betrachtete vor allem Schalgran, was leicht zu erklären war denn als ihr Vater sie verlassen hatte war er gerade mal fünf Jahre alt. Schalgran hatte seinen Vater als jungen blonden und muskulösen Krieger in Erinnerung, jetzt war er fast ein alter Mann der bestimmt viele interessante Geschichten zu erzählen hatte. „Kommt mit ich zeig euch die Stadt.“ verlangte ihr Vater. Er zeigte ihnen den Schmied, den Bäcker bei dem man immer frischen Brot für wenig Gold bekam, die Taverne und den Marktplatz, an dem Händler aus ganz Teulis ihre Waren anboten. Am Marktplatz gab es Waffen, frischen Fisch, Sklaven, Obst, Kleidung und noch viel Mehr. Schalgran hatte noch nie einen so riesigen Markt gesehen. Und alles was sie Sahen war nur ein kleiner Teil der Stadt. Meldra war riesig. Als sie mit ihrer Besichtigung fertig waren lud ihr Vater sie zu sich nachhause ein. Mangor erzählte ihnen von seinem Leben in Teulis. Es war sehr interessant ihm zuzuhören. Er erzählte von seinen Freunden den Zwergen und das er bei einem Kampf gegen einen Drachen einmal fast getötet wurde. In Schalgrans alter Heimat gab es zwar Drachen doch er selbst hatte dort noch nie einen zu Gesicht bekommen. Die drei Brüder lauschten den Geschichten ihres Vaters noch bis tief in der Nacht. Schalgran wurde am nächsten Morgen von Barbarisch Gelächter geweckt. Wer zum Teufel konnte so laut und herzhaft lachen. Es hörte sich an als würden dreißig Männer lachen und doch war es nur eine Stimme. Er richtete sich auf und zog sich an. Sein Vater hatte ihn Neue Kleider geschenkt, ein paar wunderschöne Wildlederstiefel, eine gemütliche Baumwollhose und ein Seidenhemd. In den Zimmer in den er Schlief hingen überall kunstvoll geschmiedete Waffen und Wandteppiche die Ausschnitte aus Schlachten zeigten. Sein Vater musste reich sein. Schalgran schreckte aus seinen Gedanken, da war es wieder dieses lachen das sich anhörte als würde man einen Wilden Eber abstechen. Schalgran ging die Treppen hinunter ins Hauptgebäude am Tisch saßen Mangor und eine kleine bärtige aber doch muskulöse Gestalt mit einem großen Bierkrug in der Hand. „Guten Morgen Schalgran, darf ich dir meinen Freund vorstellen Therento der Zwerg“ sagte sein Vater feierlich. „Spricht er…“ der Zwerg schnitt Schalgran das Wort ab „Ja ich spreche deine Sprache junger Mensch und ich freue mich dich kennen zu lernen.“ „Ebenfalls.“ Erwiderte Schalgran. Mangor begann zu erzählen: „Ich habe Therento wehrend meiner Reise nach Teulis kennengelernt.“ „Ja als dein Vater und ich angekommen sind, sind die meisten Zwerge nach Sen-Dor gegangen, eine Wüste in der es nichts gibt außer Sand und kahle Bäume, das war nichts für mich, also lieb ich hier bei deinem Vater und lehrte ihm das Kämpfen. „Da wir schon vom Kämpfen reden, deine beiden Brüder erwarten dich am Marktplatz.“ unterbrach sein Vater den kleinen Zwerg.
Weiter, weiter ins Verderben.

Antworten